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Kaufberatung PC-Lautsprecher


Sie suchen neue PC-Lautsprecher für Ihren Computer, eine Dockingstation für Ihr Smartphone oder mobile Lautsprecher für Ihren MP3-Player? Dann sind Sie hier genau richtig. In der Kaufberatung zeigen wir, worauf Sie beim Kauf von Lautsprechern für PC, MP3-Player, Smartphone und Co. achten sollten, damit Ihre Ohren guten Klang und kein schrilles Scheppern zu hören bekommen.




  1. Mehr als nur Piep-Show
  2. Anwendungszweck
  3. Mit oder ohne Subwoofer?
  4. Flach wie eine Flunder
  5. Raumklang
  6. Aktivlautsprecher
  7. Magnetische Abschirmung
  8. Die Leistung
  9. Der richtige Anschluss
  10. Kabellose Lautsprecher
  11. Dockingstationen
  12. Die Klangqualität
  13. Schickes Design

Mehr als nur Piep-Show

Zu den Lautsprechern Zu einem Computer gehören Lautsprecher. Ohne sie würde man keinen Warnton und keinen E-Mail-Eingang wahrnehmen. Man könnte keine MP3s hören, keine Videoclips oder DVDs genießen. Der Computer würde kaum mehr als piepen, so wie noch zu Anfang des Home-PC-Zeitalters in den 80er-Jahren. Also gilt: Wer keine Lautsprecher hat, sollte welche kaufen. Oft liegen dem PC nämlich keine Boxen bei, so dass man selbst für den Klanggenuss sorgen muss. Und wenn welche zum Lieferumfang zählen, haben diese eine sehr einfache Qualität und quäken oft mehr als zu musizieren.

MP3-Player und Smartphone können längst die Stereoanlage ersetzen und verlangen daher auch nach kleinen Lautsprechern, will man nicht alleine mit Kopfhörern in der Musik versinken. Sie haben ähnliche Anforderungen und können dieselben Lautsprecher verwenden wie Computer und Notebooks. Oft gibt es aber auch speziell an Mobilgeräte angepasste Versionen. Dazu zählen etwa auch so genannte Dockingstationen mit integrierten Lautsprechern. Sie sind nicht für den Computeranschluss, sondern für kleine Musikspieler und Handys gedacht, können mitunter aber auch mit einem PC zusammenspielen.

Preisunterschiede

Dass sich Lautsprecher nicht nur im Einsatzzweck unterscheiden, dämmert einem spätestens bei einem Blick auf die Preisspanne. Sie reicht von unter zehn bis zu mehreren Hundert Euro. Auch äußerlich gibt es gewaltige Unterschiede. Neben unterschiedlichem Design fallen vor allem die Gehäusemaße und deren Anzahl ins Auge. Von kaffeebechergroßen Stereolautsprechern bis zu mehrteiligen ausgewachsenen Beschallungsanlagen, die manche HiFi-Anlage in den Schatten stellen, reicht das Angebot.

Doch zu welchen Lautsprechern soll man greifen? Wie findet man die Besten? Wie viel muss man ausgeben? Und was bekommt man fürs Geld? In den folgenden Kapiteln dieser Kaufberatung möchten wir Ihnen die Unterschiede der einzelnen Systeme erläutern, so dass Ihnen die Wahl der für Sie richtigen Lautsprecher leichter fällt. (pr)


Anwendungszweck

Zu den Lautsprechern Die erste Einschränkung bei der Auswahl der Lautsprecher ist der Anwendungszweck. Wichtig sind vor allem die Fragen: Wie oft sitzt man vor dem PC, was will man hören und wie wichtig ist exzellente Klangqualität? Sicher ist es schön, dem Windows-Anmeldesound mit sattem vollen Klang und Ohren schmunzelnden klaren Höhen lauschen zu können. Doch wer kaum mehr als diesen Ton, sowie die Erinnerung des Terminkalenders oder den E-Mail-Eingang hören möchte, braucht keine Soundanlage, wie sie das nächste Kino bietet. Hier reicht meist das gute alte Stereopaket, bestehend aus zwei Lautsprechern. Sollen es wirklich nur Warntöne sein und vielleicht hin und wieder der Ton einer witzigen Webanimation oder eines Shareware-Spiels, kann man guten Gewissens zu kostengünstigen PC-Lautsprechern greifen.

Wer oft und gerne während der Arbeit Musik hört, sollte lieber etwas mehr investieren und auf wichtige Leistungs- und Ausstattungsdetails achten (mehr Informationen dazu in den folgenden Kapiteln). Kaufberatungstipp: Ist Musikhören die Hauptanwendung und schauen Sie keine DVDs sowie Blu-rays, oder spielen Sie nicht oder nur sehr selten ein aufwendiges PC-Game, reichen auch hier Stereolautsprecher, also zwei Gehäuse.

Wer dagegen Computer oder Notebook zur Multimediazentrale ausbauen möchte und Videos mit Raumklang genießen und auch beim PC-Game, Gegner von hinten heranschleichen hören möchte, braucht zusätzliche Lautsprecher, die Sound von allen Seiten bieten.

Zu
Stereo-Lautsprechern


Mit oder ohne Subwoofer?

Zu den Lautsprechern Hat man sich für Stereolautsprecher entschieden, steht man vor der Frage: mit oder ohne Subwoofer? Bei einer Raumklanganlage stellt sich diese Frage nicht, da diese normalerweise mit einem Subwoofer ausgeliefert werden.

Ein Subwoofer ist im PC-Segment eine etwa Schuhkarton große Lautsprecherbox, die ausschließlich tiefe Töne, die Bässe, wiedergibt. Kommt er zum Einsatz, kann man vollen satten Sound mit knackigen Bässen erwarten. Da er den beiden verbleibenden Lautsprechern, Satelliten genannt, die tiefen Töne abnimmt, kommen diese mit verhältnismäßig kleinen Gehäusen aus. Das spart Platz auf dem Schreibtisch, denn der Subwoofer braucht dort nicht zu stehen.

Ein Subwoofer findet irgendwo unter dem Schreibtisch Platz. Das ist möglich, weil das menschliche Ohr tiefe Töne nur schwer orten kann. Ein Subwoofer-System hat also zwei entscheidende Vorteile: Es bietet satteren Sound und spart Platz neben dem Monitor, ist also ideal für kleine Schreibtische geeignet. Besteht die Gruppe aus zwei Satelliten-Lautsprechern und einem Subwoofer, spricht man auch von einem 2.1-Lautsprechersystem. Gibt es fünf Satelliten und einen Subwoofer nimmt man das Kürzel 5.1.

Zu
Stereo-Lautsprechern mit Subwoofer


Flach wie eine Flunder

Zu den Lautsprechern Wer absolut keinen Platz auf dem Schreibtisch hat, trotzdem aber nicht auf Musik verzichten möchte, kann zu Flachlautsprechern greifen. Sie sind flacher als ein TFT-Display, können mit Hilfe eines Standfußes aufgestellt oder ohne diesen an der Wand aufgehängt werden. Sie sind schick und praktisch. Durch ihr kleines Gehäuse sind sie aber zwingend auf die Hilfe eines Subwoofers angewiesen. Doch unter dem Schreibtisch dürfte dieser kaum stören.

Kaufberatungstipp: Bei Platzmangel helfen auch Wandhalterungen für normale kleine Satellitenboxen. Man muss also nicht zwingend zu Flachmännern greifen, die optisch nicht unbedingt etwas für jeden sind.

Integrierte Lautsprecher

Eine Alternative zum Platzsparen sind in den Monitor integrierte Lautsprecher. Sie benötigen keinen zusätzlichen Platz, bekommen Strom über das Monitornetzteil und müssen nicht extra angeschaltet werden. Damit sie aktiv sind, ist es lediglich nötig, ein Kabel vom Display zur Soundkarte zu ziehen. Allerdings darf man vom Klang solcher Schallwandler keine Wunder erwarten. Für guten Klang braucht man unter anderem einen großen Resonanzraum, an dem es bei flachen Bildschirmen mangelt. Entsprechende Lösungen decken in etwa die gleichen klanglichen Bedürfnisse wie einfache externe Lautsprecher.

Eine Alternative zu diesen Systemen sind so genannte Klangleisten (englisch auch Soundbar). Hier befinden sich alle Lautsprecher in einem breiten Gehäuse. Dieses stellt man vor dem Bildschirm auf oder kann es an daran befestigen. Der Resonanzraum ist bei dieser Lösung oft größer, so dass dieses auch tiefe Töne zufriedenstellend reproduzieren kann. Einige dieser Leisten versprechen auch virtuellen Raumklang. Wunder darf man aber keine erwarten. (Siehe folgendes Kapitel.)

Zu
Klangleisten


Raumklang

Zu den Lautsprechern Wer Ton wie im Kino hören möchte, braucht in der Regel auch Lautsprecher neben oder hinter sich. Denn nur dann bekommt man das Gefühl, tief im Geschehen dabei zu sein. Sind normale Stereolautsprecher auch noch so gut, sie binden den Zuschauer nicht so intensiv ins Geschehen ein. Auch wenn sie über so genannten virtuellen Raumklang verfügen, der per Tastendruck ein- und ausgeschaltet werden kann, vermitteln sie stets das Gefühl, dass der Ton sich nur vor, nicht aber um den Betrachter herum abspielt. Virtueller Raumklang ist kaum mehr als ein Marketinggag. Viele Lautsprecher strahlen bei einer entsprechenden Einstellung den Ton lediglich weiter nach außen ab, so dass zwar ein Unterschied aber kaum Raumklang wahrnehmbar ist.

Zwei-Kanal-Systeme

Für aufwendigere Zwei-Kanal-Systeme gilt das aber nicht unbedingt. Manche Hersteller machen sich die Mühe, den Ton nicht nur zu spreizen, sondern in unterschiedlichen Winkeln und zeitlich verzögert abzugeben. Diese erreichen somit die Ohren nicht zeitgleich. Dadurch ergibt sich in gewisser Weise der Eindruck, dass die Töne aus verschiedenen Richtungen kommen. Das klingt mitunter sehr überzeugend, jedoch meist nicht genauso gut, als wenn man auf mehrere Lautsprecher setzen würde. Wichtig: Solche Lautsprecher benötigen in etwa den gleichen Abstand zu den Zimmerwänden, da sie diese zur Reflexion der Schallwellen nutzen. Für Platzmangel oder bei Unlust, zahlreiche Boxen aufzustellen, können solche Lösungen ein Kompromiss sein.

Mehrkanalsysteme

Raumklangsysteme arbeiten oft mit fünf Lautsprechern und einem Subwoofer. Dabei werden vorne zwei Lautsprecher rechts und links des Bildes aufgestellt und ein so genannter Center-Lautsprecher in der Mitte über oder unter dem Monitor. Zwei weitere Lautsprecher werden hinter dem Betrachter oder seitlich auf gleicher Höhe angebracht. Damit der Ton auch richtig auf die Boxen aufgeteilt wird, ist ein Dekoder nötig. Er ist entweder bereits auf der Soundkarte integriert, wird als externes Gerät mit den Lautsprechern geliefert oder muss zusätzlich erworben werden. Es existieren verschiedene Techniken, nach denen der Sound auf die Kanäle aufgeteilt wird. Empfehlenswert und am weitesten verbreitet ist zurzeit Dolby Digital. Eine aufwendigere Alternative, die auch im Kino zum Einsatz kommt, ist THX.

Soundkarte wichtig

Nicht unüblich sind inzwischen aber auch Lautsprechersysteme, die aus sieben, acht oder noch mehr Lautsprechern bestehen und sich etwa hinter den Kürzeln 6.1, respektive 7.1 verbergen. Die räumliche Abbildung lässt sich damit noch weiter verbessern. Damit das effektiv klappt, muss allerdings die Soundkarte in der Lage sein, den Ton auf entsprechend viele Kanäle aufteilen zu können. Zudem benötigt man entsprechend Platz für die Aufstellung so vieler Boxen.

Übrigens, nicht nur für Kinofans ist es vorteilhaft, auf Raumklang zu setzen. Die Technik ist für PC-Gamer mindestens genauso interessant. So hat man auch beim Spielen das Gefühl, sich mitten in der Szene zu befinden. Für Actionspiele kann es sogar lebenswichtig sein, das Geschehen hinter der Spielfigur akustisch verfolgen zu können. Andernfalls würde man von hinten anschleichende Gegner gar nicht wahrnehmen.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
AV-Receivern
Heimkinosystemen
Soundkarten

Zu
Raumklang-Lautsprechern


Aktivlautsprecher

Zu den Lautsprechern Da Soundkarte und Computer keine eingebauten Verstärker besitzen, muss dieser in die Lautsprecher integriert werden. Auch in der HiFi-Welt gibt es solche Lautsprecher, man nennt sie Aktivlautsprecher. Man muss sie per Hand einschalten und getrennt mit Strom versorgen. Einige Systeme haben intelligente Stecker, die zwischen PC-Netzteil und dessen Netzkabel zwischen gestöpselt werden. Andere Lautsprecher benötigen eine eigene Steckdose für den Anschluss. Da das Netzteil oft nicht in einen der Lautsprecher integriert, sondern im Stecker untergebracht ist, sollte man über ausreichend Platz in der Steckerleiste verfügen. Ohne zusätzliche Stromversorgung kommen einige per USB angeschlossene Lautsprecher aus. Sie beziehen den Strom direkt über den PC-Anschluss.

Mobile Lautsprecher

Mobile Lautsprecher, die sich mit dem Notebook, wie auch mit MP3-Player oder Mobiltelefon verwenden lassen, arbeiten in der Regel mit Batterien oder Akku. Das macht den Einsatz auch fernab einer Steckdose möglich und spart ein Stromkabel. Je nach Lautsprecher nehmen diese handelsübliche Batterien auf oder haben einen Akku integriert. Erstere Lösung hat den Vorteil, dass sich ebenfalls Akkus verwenden lassen. Kaufberatungstipp: Sind diese leer und Aufladen ist nicht möglich, ließen sich auch normale Batterien verwenden. Ein spezieller, fest integrierter Akku lässt sich demgegenüber nicht durch Batterien tauschen. Er hat dafür oft mehr Reserven als andere Stromspeicher.

Kaufberatungstipp: Achten Sie besonders bei Systemen mit Subwoofer auf den Stromverbrauch. Zwar haben diese oft einen Standby-Betrieb. Doch benötigen sie in diesem auch noch Strom, manche gar eine ganze Menge. Wer auf solche Modelle setzt, sollte Wert darauf legen, dass es einen Ein/Aus-Schalter gibt und dieser leicht zu erreichen ist.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
Akkus
Akkuladegeräten


Magnetische Abschirmung

Zu den Lautsprechern In Lautsprechern arbeiten, je nach Größe unterschiedlich starke Magneten. Direkt neben dem Monitor haben diese negativen Einfluss auf das Bild, zumindest wenn man noch einen alten Röhrenmonitor einsetzt, Flachbildschirme sind unempfindlicher. So kann es zu Farbverfälschungen und Unschärfe kommen. Damit das nicht passiert, schirmen die Hersteller von PC-Lautsprechern diese ab, so dass die magnetische Strahlung die Boxen nicht verlassen kann. Aktivlautsprecher, die für Smartphone, MP3-Player und Co. angeboten werden, sind dagegen in der Regel oft nicht abgeschirmt, so dass man diese nicht neben einem Röhrenmonitor betreiben sollte. Anders herum kann man PC-Lautsprecher ohne Weiteres mit tragbaren Musikgeräten benutzen.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
MP3-Playern
Mobiltelefonen


Die Leistung

Zu den Lautsprechern Bei der Angabe der Musikleistung hat sich in den letzten Jahren eine Unsitte eingebürgert: die Angabe in PMPO. Vermerke wie „450 Watt PMPO“ sind keine Seltenheit und haben nur den einen Sinn: Sie sollen verkaufen helfen. Die wirkliche Musikleistung, die sich dahinter verbirgt, beträgt aber etwa nur ein Zehntel des PMPO-Wertes, oft sogar noch weniger. Manchmal findet man die Leistung angegeben in RMS (Root Mean Square) in der Beschreibung. Dahinter verbirgt sich die Durchschnittsbelastbarkeit, also die wahre Musikleistung.

PMPO-Werte stellen die Grenze dessen dar, was ein Lautsprecher in extrem kurzer Zeit als Leistungsspitze verträgt, bevor er zerstört wird. Solche Werte lassen sich nur im Labor messen. Wer versucht, einen Lautsprecher mit 450 Watt PMPO-Leistung mit einem 450-Watt-Verstärker zu betreiben, wird diesen unweigerlich zerstören.

Leistung und Qualität

Entstehen konnte solch eine Einheit eigentlich nur, weil sich in vielen Köpfen die Meinung eingepflanzt hat, dass mehr Leistung gleichzusetzen ist mit höherer Qualität und auch höherer erreichbarer Lautstärke. Dies stimmt aber nicht, beziehungsweise nur zum Teil. Für die hohe Lautstärke ist nicht nur die Belastbarkeit maßgebend, sondern vielmehr der Wirkungsgrad eines Lautsprechers. Man misst ihn in Dezibel (dB). So spart beispielsweise ein um drei Dezibel höherer Wirkungsgrad die Hälfte der Verstärkerleistung. Haben die Boxen einen sehr hohen Wirkungsgrad, reichen bereits weniger als fünf Watt Dauerleistung, um Fensterscheiben zum Vibrieren zu bringen. Denn bei durchschnittlicher Zimmerlautstärke gibt ein Verstärker nur etwa ein Watt Leistung ab.

Apropos Lautstärke. Ein entsprechender Regler dafür sollte an der Front der Gehäuse sein. Bei manchen PC-Lautsprechern bringen die Hersteller diese hinten an. Das mag die Front besser aussehen lassen, ist aber unpraktisch. Alternative: Die Lautstärke lässt sich mittels Fernbedienung verändern. Manchmal gibt es allerdings nur eine Fernbedienung mit Kabel. Das erschwert die Bedienung und sieht weniger schön aus.


Der richtige Anschluss

Der richtige Anschluss
Zu den Lautsprechern Meist schließt man die PC-Lautsprecher mit einem kleinen Klinkenstecker an die Soundkarte an. Das macht sie universell einsetzbar. So lassen sich die kleinen Boxen am Computer wie auch am MP3-Player, portablen CD-Player oder am Smartphone verwenden. Manche Lautsprecher stecken auch direkt am jeweiligen Gerät und vergrößern dieses. Somit entfallen Kabel und der Transport ist leichter. Andererseits erschwert dies beim Musikhören eventuell den Zugriff auf die Abspielstation. Das kann etwa beim Smartphone störend sein, wenn man nebenbei im Internet surfen oder Kurzmitteilungen verschicken möchte.

Einige Systeme kann man auch per USB anschließen. Das macht aber nur bedingt Sinn. So erspart man sich möglicherweise das unter den Tisch krabbeln, falls die USB-Anschlüsse besser zugänglich sind, doch eine Verbesserung des Klangs ist durch den USB-Port nicht zu erwarten, zumindest nicht per se. Der Anschluss an MP3-Player und Co. ist damit nicht möglich. Hauptunterschied am Computer und Notebook: Das Signal wird digital zum Lautsprecher übertragen, muss aber dort wieder ins Analogformat zurückgewandelt werden.

An der Soundkarte vorbei

Schließt man die Lautsprecher per USB an, wird die Soundkarte komplett umgangen. Einen dort integrierten Dolby-Digital-Dekoder kann man so nicht nutzen. Vorteilhaft ist das Umgehen der Karte nur, wenn man Musik gerne an einer schlechten Soundkarte vorbeilotsen möchte. Andersherum lässt sich eine besonders hochwertige Soundkarte auf diesem Wege nicht nutzen. Kaufberatungstipp: Manche PC-Lautsprecher haben neben einem Klinkenanschluss auch einen USB-Port. Dieser ist nicht unbedingt für die Tonübertragung, sondern oft dazu gedacht, MP3-Player und Co. aufzuladen. Sehr praktisch!

Bedenken Sie auch, wenn Sie PC-Lautsprecher per USB anschließen möchten: Ein USB-Lautsprechersystem blockiert einen freien USB-Anschluss, an dem sonst eventuell MP3-Player, Digicam oder andere Geräte Platz finden könnten. Hinzu kommt, dass man für ein USB-System eventuell einen Treiber installieren muss, was bei Anschluss an eine Soundkarte entfällt.

Für den Anschluss

Vorteilhaft für die Installation und eventuelles Austauschen der Verbindungskabel, beispielsweise gegen längere, sind steckbare Verbindungen. Sind die Kabel dagegen fest mit den Lautsprechern verbunden, droht Kabelsalat. Kaufberatungstipp: Achten Sie unbedingt darauf, dass hier Standardanschlüsse zum Einsatz kommen. Manche Hersteller benutzen leider Eigenentwicklungen. Das erschwert die Suche nach passenden Kabeln, wenn Sie die Verbindungen verlängern möchten.

Wer hin und wieder Musik über einen Kopfhörer hören möchte, sollte auf einen Anschluss dafür an einem der Lautsprecher achten. Stöpselt man den Kopfhörer dorthinein, verstummen die Lautsprecher automatisch. Für den Einsatz eines Headsets ist zusätzlich ein Mikrofoneingang nötig. Praktisch: Manche Lautsprecher haben gleich zwei Musikeingänge. So lassen sich etwa Computer und MP3-Player gleichzeitig einstecken und je nach Lust, die eine oder die andere Quelle wählen, ohne Kabel umstecken zu müssen.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
Soundkarten
Kopfhörern
Headsets

Zu
Lautsprechern für MP3-Player und Handys


Kabellose Lautsprecher

Zu den Lautsprechern Lautsprecher für Computer und MP3-Player gibt es auch ohne lästige Kabel. Diese sind besonders für mobilen Einsatz praktisch, etwa im Urlaub, aber auch im Garten, auf dem Balkon oder im Freibad. Sie sind leicht einzustecken und zu transportieren. Die Funktion der Kabel übernimmt häufig der Kurzstreckenfunk Bluetooth. Dessen Reichweite liegt bei etwa zehn Metern, manche Systeme überbrücken jedoch auch längere Distanzen. Den nötigen Betriebsstrom bekommen sie über Akkus oder Batterien.

Auch für den Schreibtisch

Neben mobilen Lautsprechern gibt es auch Bluetooth-Versionen für stationären Einsatz. Sie helfen, Kabelsalat am Schreibtisch zu reduzieren. Zudem können sie auch Signale von kompatiblen MP3-Playern und Smartphones empfangen und wiedergeben. Allerdings benötigen sie eine Steckdose für den Betriebsstrom oder verlangen regelmäßig nach frischen Akkus. Achtung: Gibt es einen Subwoofer, setzen manche kabellose Varianten eine Kabelverbindung zwischen Lautsprechern und Subwoofer voraus. Hier fehlt dann lediglich das Kabel zur Musikquelle. Vorteilhaft ist, wenn entsprechende Versionen, einen geeigneten Bluetooth-Sender für den Computer im Lieferumfang haben.

Auf den Abstand achten

Besonders wichtig bei mobilem Einsatz: Je größer der Abstand zwischen Sender und Empfänger, desto höher muss die Sende- und Empfangsleistung sein. Folge: Die Akkus von Lautsprechern und sendendem Gerät sind schneller leer. Der Kaufberatungstipp deshalb: Halten Sie den Abstand zwischen den Lautsprechern möglichst gering.

Kaufberatungstipp: Einige MP3-Player und Smartphones, allen voran Geräte von Apple, können Musik auch drahtlos an Computer, kompatible HiFi-Anlagen und Lautsprecher senden. Dieses funktioniert in der Regel per WLAN. Die entsprechende Technik nennt Apple Airplay.

Analoge Übertragung

Nur für den stationären Einsatz ist der analoge Funk geeignet. Er verwendet dieselben Frequenzen, die auch Funkgeräte und Babyphone benutzen. Es kann somit zu Störungen bei der Übertragung kommen. Zudem erhöht sich mit wachsendem Abstand zwischen Computer und Lautsprechern das Rauschen. Klang und Qualität sind etwa mit einem Radio vergleichbar.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
Bluetooth
Mediastreaming
Funknetzwerken (WLAN)
Funkgeräten und Babyphonen


Dockingstationen

Zu den Lautsprechern Eine Besonderheit für MP3-Player und manche Smartphones sind so genannte Dockingstationen. Diese haben einen Steckplatz, in dem das jeweilige Gerät aufrecht stehen kann. Sie geben den Abspielgeräten Halt und gewähren direkten Blick auf das Display. Das gibt freien Blick auf Videos, Musikcover, Liedtexte und anderes.

Viele Dockingstationen haben einen oder mehrere Lautsprecher integriert. Einige besitzen auch ein Radio und/oder einen Speicherkartensteckplatz und lassen sich auch ohne das externe Gerät nutzen. Geräte, die nicht in den Steckplatz passen, können oft per Kabel Kontakt aufnehmen. Dazu zählen auch Notebook und Computer. Schön, wenn das Kabel zum Lieferumfang der Dockingstation zählt. Dockingstationen sind auch ohne Lautsprecher erhältlich. An diese lassen sich dann mitunter PC-Lautsprecher anschließen, ein entsprechender Anschluss vorausgesetzt.

Ladestation

Ein besonderer Vorteil vieler Dockingstationen: Sie laden automatisch den Akku des MP3-Players oder Smartphones, wenn dieses im entsprechenden Steckplatz ruht. Dafür ist aber entweder eine USB-Verbindung zu einem Computer oder der Anschluss an eine Steckdose nötig. Handelt es sich um eine tragbare Version, fehlt in der Regel die Aufladefunktion, da die Dockingstation selbst mit Batteriestrom haushalten muss. Praktisch sind Stationen, die sowohl stationär mit Stromkabel als auch mobil mit Akkustrom funktionieren.

Für unkomplizierte Bedienung ist eine Fernbedienung hilfreich. Hier muss man aber unterscheiden, ob diese nur die Dockingstation oder auch das angedockte Gerät steuern kann. Für den Transport sollte diese fest am Gehäuse andocken oder komplett im Gehäuse verschwinden können. Das verhindert versehentliches Verlegen und stellt sicher, dass die Fernbedienung stets parat ist. Neben der an der Station eingestellten Lautstärke hat auch die am MP3-Player oder Smartphone eingestellte Lautstärke Einfluss auf den Klang. Kaufberatungstipp: Stellen Sie dort den Regler auf etwa 75 Prozent. Dann ist der Ton rein, klar und unverzerrt.

Mehrwert

Manche Dockingstation bietet den Mehrwert einer integrierten Freisprecheinrichtung für ein Handy. Dazu ist auch ein Mikrofon nötig, das ebenfalls integriert sein sollte, denn das Mikrofon des angedockten Handys verschwindet ganz oder teilweise in der Ladeschale. Wichtig: Bei ankommendem Anruf sollte die Musik automatisch leiser werden oder ganz pausieren. Ebenfalls schön: ein Videoausgang für den Anschluss an einen Fernseher.

Einige Stationen sind wetterfest. Sie sind unempfindlich gegen Spritzwasser, Sand und Staub. Damit sind sie ideal für einen Tag am Strand oder die Après-Ski-Party im Schnee. Der MP3-Player verschwindet bei diesen im Gehäuse oder hinter einer Schutzklappe. Die Steuerung des MP3-Players erfolgt dann von außen über Schalter an der Dockingstation. Hierbei muss man sich aber oft auf die wichtigsten Funktionen begrenzen. Die Bedienung ist häufig nicht im vollen Umfang möglich.

Kaufberatungstipp: Dockingstationen bieten auch manche HiFi-Anlagen und tragbare Radios (Ghettoblaster). Damit lassen sich deren Lautsprecher nutzen und das Mobilgerät kann gleichzeitig Energie tanken.

Weitere Informationen in der Kaufberatung zu
Ghettoblastern

Zu
Dockingstationen


Die Klangqualität

Zu den Lautsprechern PC- und MP3-Lautsprecher bieten mitunter einen erstaunlich guten Klang. Doch sollte man nicht erwarten, eine durchschnittlich gute HiFi-Anlage übertrumpfen zu können. Dafür sind PC-Systeme in der Regel nicht ausgelegt. Lediglich Lautsprecher für den Musikstudiobetrieb erreichen eine vergleichbare Qualität und übertrumpfen diese mitunter. Dennoch sind gute PC-Lautsprecher aber weit davon entfernt zu quäken, diese Gefahr besteht höchstens bei einigen kostengünstigen Systemen. Viele bieten sehr guten Klang, der allemal ausreicht, um den Alltag am Computer zu meistern. Auch ein Video kann man mit tollem Sound genießen, nur das letzte Quäntchen Qualität kann im Vergleich zur voll ausgewachsenen HiFi- oder Heimkino-Anlage fehlen. Dazu müsste man dann doch den PC an die HiFi- oder Heimkinoanlage anschließen.

Kaufberatungstipp: Achten Sie für das Feintuning des Klangs unbedingt auf Klangregler. Denn nicht jeder mag den Klang genauso, wie er aus den Lautsprechern kommt. Mal ist der Bass zu schwach oder die Höhen sind zu flau. Dann ist es gut, wenn man etwas nachregeln kann. Es sollten aber für Tiefen und Höhen getrennte Regler am Lautsprecher sein. Ein gemeinsamer „Tone“-Regler führt eher zu matschigem Sound als zu besserer Qualität, denn der hebt und senkt das gesamte Klangspektrum.

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HiFi-Anlagen
HiFi-Lautsprechern


Schickes Design

Zu den Lautsprechern PC-Lautsprecher müssen keine hässlichen, grauen Kästen mehr sein, die man am liebsten verstecken möchte. Längst gibt es ein großes Angebot ansehnlicher Schallwandler, die auch gut klingen. Wer Geld in einen schicken PC und einen flotten Monitor investiert hat, kann inzwischen auch die Optik eines Schallwandlers in die Kaufentscheidung mit einfließen lassen. Manche Lautsprecher sind gar so elegant, dass sie den Arbeitsplatz deutlich aufwerten und man den verbrauchten Platz kaum vermisst.

Man sollte aber nicht den Fehler machen und sich nur vom Aussehen leiten zu lassen. Kontrollieren Sie in jedem Fall auch die inneren Werte der Lautsprecher. Wichtig ist hier etwa, dass ein steifes Gehäusematerial zum Einsatz kommt, das nicht mitschwingen und dadurch den Klang verfälschen kann. Auch ein glatter Frequenzgang ist ebenso wichtig. Weist dieser große Unebenheiten auf, bedeutet das, dass einige Bereiche zu stark oder zu schwach betont werden. Achten Sie auch auf die eventuell vorhandene Verkabelung. Diese sollte ebenfalls optisch ansprechend sein, andernfalls wirkt sie an schicken Lautsprechern besonders störend.

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