computeruniverse - Beste Auswahl. Bester Service.
Bestellung & Service
Bestellung & Service
06031/7910-0

Kaufberatung Notebooks


Aufklappen, loslegen – zuklappen, wegstecken! Ein Notebook benutzen Sie zuhause, unterwegs, im Bus, in der Bahn, kurz: überall, wo sie wollen. Es kann den Schreibtisch-PC ersetzen oder ergänzen. So weitreichend wie die Anwendungsmöglichkeiten, so groß ist auch das Angebot unterschiedlicher Geräte. Mit den Tipps dieser Kaufberatung finden Sie zielsicher das beste Notebook für Ihre Bedürfnisse.


Kaufberatung Notebooks


Zu den Notebooks

  1. Klein, praktisch, gut
  2. Als Zweitgerät oder statt Desktop-PC
  3. Leichtgewicht für Unterwegs
  4. Allround-Geräte
  5. Desktop-Ersatz
  6. Der richtige Prozessor
  7. Arbeitsspeicher und Betriebssystem
  8. Festplatte
  9. Grafikkarte
  10. DVD und Blu-ray
  11. Bildschirm
  12. Externe Anschlüsse
  13. Mobil ins Internet
  14. Mit dem Notebook spielen
  15. Die Bedienung des Notebooks
  16. Extras
  17. Fazit

Klein, praktisch, gut

Zu den Notebooks Der Trend geht zum tragbaren Computer. Kein Wunder: Ein Notebook ist schick und praktisch. So ein Klapp-PC braucht nur wenig Platz auf dem Schreibtisch, lässt sich auch im Wohnzimmer oder auf dem Küchentisch verwenden und verschwindet nach der Arbeit einfach in einer Schublade.

Unterwegs macht ein Notebook eine besonders gute Figur. Es passt in Rucksack oder Aktentasche und gewährt überall Zugriff auf sämtliche Daten. Ob beim Freund, dem Geschäftspartner oder im Park, schnell ist das Notebook dank Akku betriebsbereit. Per WLAN-Hotspot oder UMTS-Modem gibt es dort auch kabellos Zugriff aufs Internet.

Immer weniger Nachteile

Beim Kauf eines Notebooks müssen Sie inzwischen immer weniger Kompromisse eingehen. Leistung und Ausstattung des tragbaren PCs müssen sich oftmals nicht hinter denen eines ausgewachsenen Schreibtisch-Computers verstecken. Für gleichwertige Leistung müssen Sie mitunter aber einen kleinen Aufpreis für ein Notebook in Kauf nehmen.

Sie können jedoch nicht mit jedem erhältlichen Notebook einen Desktop-PC gleichwertig ersetzen. Viele Geräte sind für bestimmte Anwendungsgebiete spezialisiert. Sie sind etwa besonders klein und leicht, sind für rauen Umgang ausgelegt oder versuchen besonders lange mit dem knappen Strom zu haushalten. Entsprechende Anpassungen führen zu Kompromissen.

Ansprüche ermitteln

Vor dem Kauf eines Notebooks ist es daher wichtig, die eigenen Ansprüche möglichst genau einzugrenzen. Zudem ist es hilfreich zu wissen, worin sich Notebooks unterscheiden und was die Hersteller unternehmen, um die Geräte an die unterschiedlichen Ansprüche anzupassen.

Wer genau weiß, was er möchte und kennt, worauf er beim Kauf achten muss, um genau das Notebook zu bekommen, das den eigenen Ansprüchen gerecht wird, ist am Ende vollkommen zufrieden mit der Kaufentscheidung. Genau dabei möchten wir Ihnen helfen. Deshalb haben wir in dieser Kaufberatung alles Wissenswerte für einen erfolgreichen Notebookkauf zusammengefasst. (pr)

Zu
Schnäppchen aus dem Notebook-Outlet-Store

Als Zweitgerät oder statt Desktop-PC

Zu den Notebooks Entscheidend ist die Frage, ob das Notebook einen Schreibtischrechner ersetzen oder ergänzen soll. Möchten Sie nur noch ein Notebook verwenden, sind die Anforderungen daran deutlich höher, da Sie vermutlich auf kaum ein Ausstattungsdetail verzichten möchten. Neben einem schnellen Prozessor, genügend Arbeitsspeicher, einem leistungsfähigen Grafikchip und vielen Anschlüssen für externe Geräte, sollen möglichst viele Komponenten integriert sein.

So darf kein DVD- oder Blu-ray-Laufwerk fehlen und auch an Anschlüssen darf kein Mangel herrschen. Schön wäre zudem, wenn sich das Notebook erweitern ließe. Mehr Arbeitsspeicher sollte sich unproblematisch einsetzen lassen. Eventuell gibt es sogar Platz für eine weitere Festplatte. Praktisch ist auch ein interner Steckplatz für zusätzliche Funknetzwerke. Ein externer Schacht für die Erweiterung der Schnittsellen ist ebenfalls wichtig.

Als Zweitgerät

Möchten Sie hingegen das Notebook als Zweitrechner nur dann verwenden, wenn Sie das Haus verlassen, können Sie in der Regel guten Gewissens auf das eine oder andere Ausstattungsdetail verzichten. Hier kommt es darauf an, dass Sie unterwegs komfortabel arbeiten und Daten präsentieren können. Obendrein spielt die Rechengeschwindigkeit keine dominante Rolle, besonders anspruchsvolle Jobs lassen sich ja am Desktop-PC erledigen.

Eine weitere Möglichkeit bieten Netbooks. Das sind kleine Minimalisten, die noch unter einem Notebook anzusiedeln sind. Sie eignen sich sehr gut zum Arbeiten an Textdokumenten, Tabellenkalkulationen und anderen Büroanwendungen. Sie sind prädestiniert zum schnellen Nachschlagen von Informationen im Internet. Für Multimediaanwendungen und Spiele sind sie hingegen oft nicht oder nur eingeschränkt zu gebrauchen. Dem steht auch ein meist kleines Display im Wege. Auf Netbooks gehen wir in dieser Kaufberatung nicht weiter ein.

Tablets

Einen ähnlichen Dienst wie Netbooks können auch Tablets übernehmen. Das sind Kleinstcomputer, deren Größe etwa zwischen einem Notizblock und einem Magazin liegt und die Sie mit den Fingern über ein berührungsempfindliches Display bedienen. Sie kombinieren die Eigenschaften eines leistungsfähigen Smartphones mit denen eines Notebooks. Ein Tablet ist keine vollwertige Alternative zu einem Notebook, vielmehr eine Ergänzung.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
Netbooks
Tablets

Leichtgewicht für Unterwegs

Zu den Notebooks Die Frage des Gewichts ist eng mit der vorherigen Frage verknüpft. Denn wer ein Notebook als Zweitgerät für den mobilen Einsatz braucht, greift gerne zum einfacher ausgestatteten Gerät und spart dafür am Gewicht. Und es lässt sich eine Menge sparen. Aber Vorsicht! Einfacher und leichter heißt nicht immer günstiger, meistens ist das Gegenteil der Fall.

Dennoch: Schon für wenige hundert Euro bekommen Sie ein schickes kleines Notebook, das kaum mehr als 1,5 Kilogramm auf die Waage bringt, etwa zwei bis drei Zentimeter dünn und etwas kleiner als ein Blatt Papier ist. Mit diesen Maßen findet es selbst in kleinsten Aktentaschen noch Platz.

Kleine Abstriche nötig

In Kauf nehmen müssen Sie aber, dass nicht der leistungsstärkste Prozessor in solch einem Gerät werkelt. Grund: Eine aufwendige Kühlung, die für schnellste CPUs Voraussetzung ist, passt nicht in die kleinen Gehäuse. Obendrein verbrauchen schnellere Prozessoren mehr Strom, was ebenfalls gegen den Einsatz in Kleinst-Notebooks spricht. Denn dort kommen kleinere, leichtere und somit schwächere Akkus zum Einsatz.

Neben diesen Einschränkungen müssen Sie sich als Gewichtsjäger auch mit einem kleineren Monitor mit meist nur zwischen 11 und 13 Zoll Diagonale und weniger Anschlussmöglichkeiten begnügen. DVD-/Blu-ray-Laufwerke sind oft nicht integriert und lassen sich nur extern anschließen. Dies kann Vor- und Nachteil zugleich sein. Vorteil: Sie sparen Gewicht, wenn Sie unterwegs sind und das Laufwerk zuhause lassen. Gleichzeitig sparen Sie Energie, da das Laufwerk eine Menge Strom verbraucht. Nachteil: Haben Sie vergessen das Laufwerk mitzunehmen, können Sie unterwegs keine optischen Medien verwenden. Zudem ist der externe Anschluss mit Kabelsalat verbunden. Einige Geräte besitzen auch kein externes Laufwerk, so dass Sie bei Bedarf zusätzlich eines kaufen müssten.

Ultrabooks

Eine Besonderheit unter den besonders kleinen und leichten Notebooks sind so genannte Ultrabooks. Dabei handelt es sich nicht um eine Gattung, sondern um ein von Intel eingetragenes und geschütztes Warenzeichen. Damit Intel den Namen verleiht, muss ein Notebook gewisse Voraussetzungen erfüllen. So darf das Gerät nicht dicker als 21 Millimeter sein und muss Akkustrom für mindestens fünf bis acht Stunden liefern können. Die Prozessoren müssen von Intel stammen und sich durch besonders geringen Stromverbrauch bei gleichzeitig guter Leistung auszeichnen. Das Aufwachen aus dem Ruhezustand darf nicht länger als sieben Sekunden dauern.

Intel plant die Anforderungen regelmäßig zu verschärfen, um einen hohen Standard der Ultrabooks zu gewährleisten. In der zweiten Stufe schreibt man beispielsweise vor, dass der integrierte Speicher mindestens 16 Gigabyte groß sein muss und eine minimale Datentransferrate von 80 Megabyte pro Sekunde erreicht. Gleichzeitig wird die Unterstützung von USB 3.0 Pflicht. Aufgrund solcher Anforderungen ist das Angebot an Ultrabooks begrenzt und die Preise liegen in der Regel höher.

Zu
Ultrabooks

Allround-Geräte

Zu den Notebooks Wenn das Gewicht nicht die größte Rolle spielt, sondern im Mittelpunkt steht, einen leistungsfähigen tragbaren PC dabei zu haben, der alle Standardaufgaben mit Bravour meistert, bei der Ausstattung nicht knausert und trotzdem nicht zu den Schwergewichten zählt, ist ein Allround-Talent gefragt.

Solche Geräte will man ebenfalls stets dabei haben, ist aber bereit, etwas mehr Gewicht in Kauf zu nehmen, um auch unterwegs einen vollwertigen Computer mit guter Rechenleistung dabei zu haben. Ein Allround-Notebook soll für Standardaufgaben wie Office, Präsentationen, Bildbearbeitung und auch Videobetrachtung und -bearbeitung ausreichend sein.

Gute Ausstattung

Entsprechende Geräte wiegen in der Regel um drei Kilogramm. Ihr Display misst meist 15 oder 15,4 Zoll in der Diagonale. Die Ausstattung ist nahezu kompromisslos. An Bord befinden sich ein DVD- oder Blu-ray-Laufwerk, ausreichend Arbeitsspeicher, eine potente Grafik, eine große Festplatte und zahlreiche Anschlussmöglichkeiten. Mit diesem Typ erledigen Sie unterwegs all das, was Sie auch am Desktop-Rechner machen könnten; nur eben mit kleinerem Display und zuweilen nicht ganz so schnell wie am heimischen Schreibtisch.

Für viele mag solch ein Notebook möglicherweise auch schon als Ersatz für den Schreibtisch-Rechner ausreichend sein. Das gilt besonders dann, wenn Sie das Notebook häufiger mitnehmen und zuhause keinen zweiten Rechner betreiben möchten. Kaufberatungstipp: Am Schreibtisch ließe sich der Kompromiss des kleinen Displays mit einem großen externen Monitor begegnen, den Sie dort einfach anschlössen. Je nach verwendeter Grafik stellt dieser das Monitorbild in höherer Auflösung dar oder lässt sich als zweiter Monitor betreiben. Auch Maus und Tastatur könnten Sie zusätzlich anschließen, um das Notebook komfortabler benutzen zu können.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
Monitoren
Tastaturen
Mäusen und Trackballs

Desktop-Ersatz

Zu den Notebooks Möchten Sie Ihren Schreibtisch-Rechner gegen ein Notebook austauschen, wollen Sie vermutlich keine Kompromisse eingehen. Das hat jedoch in der Regel seinen Preis: ein relativ großes Gehäuse und mehr Gewicht als ein Durchschnittsnotebook. Sie werden nicht viele Geräte finden, die weniger als drei Kilogramm wiegen. Die meisten wiegen mehr, einige bringen sogar bis zu acht (!) Kilogramm auf die Waage. Solch ein Schwergewicht kann also fünfmal so viel wiegen wie ein leichtes Notebook. Das macht sich schnell bemerkbar, wenn das Gerät auch einmal mit auf die Reise gehen soll. Kaufberatungstipp: Es gilt also genau abzuwägen, wozu Sie das Gerät benötigen, wie oft Sie es bewegen und welche Ausstattung Ihnen wirklich wichtig ist.

Großes Display

Viele Desktop-Ersatz-Notebooks wiegen um vier Kilogramm. Damit sind sie noch transportabel. Allerdings benötigen Sie aufgrund höherer Gehäusemaße eine große Tasche. Entsprechende Notebooks besitzen mindestens ein 16- oder 17-Zoll-Display. Manche Modelle verwenden gar ein 18-, 19- oder sogar 20-Zoll-Display. Solche Notebooks transportiert man selten. Sie sollen vielmehr auf dem Schreibtisch gut aussehen und sich schnell verstauen lassen, damit Sie den Schreibtisch auch noch für andere Dinge verwenden können.

Neben der großen Monitorfläche ist auch die Rechenleistung sehr wichtig. Diese Notebooks dürfen sich keine Schwächen leisten. Selbst bei aufwendigen 3D-Spielen sollen sie nicht schlappmachen. Schließlich soll alles so glatt laufen, wie auf bei einem normalen PC.

Zweite Festplatte möglich

Im Gegensatz zu anderen Notebooks besitzen diese Geräte nicht selten zwei Festplatten oder haben zumindest einen zweiten Schacht, um eine weitere Festplatte einsetzen zu können. Damit lässt sich der Festplattenspeicher nahezu so weit ausbauen wie auf einem stationären Gerät. Auch der RAID-Betrieb (Redundant Array of Independent Disks), also die Nutzung von zwei Festplatten im Verbund, ist damit möglich. Je nach verwendetem RAID lässt sich der Festplattenzugriff deutlich beschleunigen oder die Datensicherheit erhöhen.

Toller Sound

Nicht selten bieten diese Notebooks auch eine ausgewachsene Sound-Anlage, die aus mehreren Lautsprechern besteht. Diese sind in Bildschirm und Basisgehäuse um die Tastatur herum eingebaut. Oft gibt es sogar einen speziellen Basslautsprecher (Subwoofer) im Gehäuseboden. Damit können diese Notebooks eine beeindruckende Klangkulisse beim Betrachten von Videos oder auch bei Computerspielen erzeugen.

Da die Lautsprecher trotz größerem Gehäuse jedoch immer noch relativ dicht beieinanderliegen, kommen oft spezielle Techniken zum Einsatz, die den Ton geschickt im Raum verteilen sollen. Sie sollen dadurch den Eindruck bekommen, der Ton komme aus dem Raum und nicht direkt vom Notebook. Das bleibt jedoch immer nur ein Kompromiss und klingt niemals so realistisch wie eine tatsächlich im Raum aufgestellte Surround-Anlage.

Mäßig erweiterbar

Trotz der möglichen Festplattenerweiterung lässt sich dieser Notebooktyp, wie auch die meisten anderen, nicht genauso einfach und umfassend erweitern wie ein Desktop-PC. Es ist einfach weniger Platz im Gehäuse. Zudem sind die verbauten Komponenten oft schwer zugänglich und ein Austausch nicht vorgesehen. Kaufberatungstipp: Daher ist es besonders wichtig, schon beim Kauf darauf zu achten, dass es an nichts mangelt.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
Festplatten
PC-Lautsprechern
Raumklang

Zu
Notebookzubehör

Der richtige Prozessor

Zu den Notebooks Die Frage nach dem besten Prozessor hängt stark mit den beschriebenen Einsatzzwecken zusammen. Daneben zählt aber auch die Frage nach den Ansprüchen eine gewichtige Rolle. Denn für jede Einsatzsituation gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.

Wichtig für alle Notebooks, die fernab der Steckdose lange durchhalten sollen, sind Prozessoren, die wenig Strom verbrauchen. Kaufberatungstipp: Achten Sie deshalb darauf, dass keine Desktop-Prozessoren im Gehäuse werkeln, sondern nur solche, die für den mobilen Einsatz entwickelt sind.

Atom-Kraft

Allerdings steht man hier einem Problem gegenüber: Je genügsamer ein Prozessor beim Stromverbrauch ist, desto niedriger ist oft auch dessen Leistung. Besonders genügsame Prozessoren sind Atom-Modelle von Intel. Sie kommen in der Regel nur in Netbooks zum Einsatz. Aus gutem Grund: Ihre Rechenkraft ist sehr begrenzt und erreicht nicht annähernd das Niveau moderner Notebooks.

Stromsparer

Deutlich schneller rechnen auf Stromsparen getrimmte Modelle, die mit besonders niedriger Betriebsspannung arbeiten. Man erkennt sie am Kürzel „ULV“ (Ultra Low Voltage). Teilweise kommen hier noch Modelle mit nur einem Rechenkern zum Einsatz. Auch wenn diese Prozessoren schneller arbeiten als Atom-Prozessoren, sind sie dennoch nicht für sehr hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit ausgelegt. Entsprechende Prozessoren finden Sie häufig auch in sehr kleinen und flachen Notebooks, zum Beispiel Ultrabooks, da dort nur kleine und somit schwächere Akkus eingesetzt werden.

Mittelfeld

Für Allround-Notebooks und anspruchsvolle Aufgaben sollten Sie stets zu einem modernen Mehrkernprozessor greifen. Diese benötigen zwar etwas mehr Strom, bieten aber in etwa die gleiche Leistung wie entsprechende Prozessoren für Desktop-PCs. Mit Rücksicht auf die Akkuleistung wäre ein Prozessor aus dem Mittelfeld die beste Wahl.

Benötigen Sie hin und wieder höchste Leistung, finden Sie einen guten Kompromiss in Notebooks, die es gestatten, den Arbeitstakt des Prozessors zu reduzieren. Die geschieht entweder automatisch in bestimmten Situationen und lässt sich per Software steuern oder durch Knopfdruck am Notebookgehäuse. Mit so einer Lösung können Sie auf volle Rechenpower zurückgreifen, wenn Sie sie benötigen und in den übrigen Zeiten die Leistung und damit den Energieverbrauch zurückschrauben. Viele moderne Prozessoren unterstützen entsprechende Techniken von Haus aus und passen den Arbeitstakt automatisch an die Anforderungen an. Praktisch!

Potente Kraftprotze

Wenn Akkustrom keine Rolle spielt und nur die höchste Leistung zählt, sind Topmodelle der Mehrkernriege absolute Pflicht. Sie sind Desktopprozessoren ebenbürtig oder sogar überlegen, wenn man zum Vergleich von dort nicht den Klassenprimus heranzieht. Die jeweils modernsten Versionen versprechen die beste Leistung. Intel-Prozessoren haben in diesem Bereich meist die Nase vorn. Aber auch AMD-Prozessoren müssen sich nicht verstecken. Wer es ganz genau wissen will, sollte die Leistungsdaten penibel vergleichen. Sowohl Intel als auch AMD bieten dazu die Möglichkeit auf ihrer Webseite.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
Prozessoren
Netbooks

Zu
Vergleich Intel-Prozessoren
Vergleich AMD-Prozessoren

Arbeitsspeicher und Betriebssystem

Zu den Notebooks Der Arbeitsspeicher hat entscheidenden Einfluss auf die Geschwindigkeit, mit der das Notebook rechnen kann. Hier darf es nicht zu Engpässen kommen, denn dann muss die viel langsamere Festplatte aushelfen, was die Geschwindigkeit deutlich bremst.

Die Menge macht´s

Grundsätzlich gilt zwar: je mehr desto besser, doch sollten Sie auch kein Geld aus dem Fenster werfen. Die richtige Menge ist vor allem von zwei Dingen abhängig: dem verwendeten Betriebssystem und der Art der benutzten Programme. Wählen Sie ein Notebook mit Linux-Betriebssystem, reichen diesem schon bescheidene 512 Megabyte Arbeitsspeicher. Richtig rund laufen Standardprogramme wie Office, Bildbearbeitung, Websurfen etc. aber auch auf einem Linux-Notebook erst mit einem oder zwei Gigabyte. Kaufberatungstipp: Nur wenn Sie häufig aufwendige große Bild- oder Videodateien bearbeiten, müssen Sie solch einem Notebook vier Gigabyte Arbeitsspeicher gönnen.

Windows 7

Als Minimalbedarf gibt Microsoft für Windows 7 ein Gigabyte Arbeitsspeicher an. Das reicht aber nur für sehr geringe Anforderungen, besser Sie setzen mindestens zwei Gigabyte ein. Bei regelmäßiger Bildbearbeitung mit großen Daten darf es auch gerne die doppelte Menge sein. Acht Gigabyte oder mehr sind nur nötig, wenn Sie große Videos bearbeiten möchten und gleichzeitig andere Programme geöffnet haben.

Die Bit-Frage

Bei der Wahl von Windows 7 gibt es demgegenüber noch mehr zu bedenken. Hier müssen Sie sich zwischen einer so genannten 32-Bit- und einer 64-Bit-Version entscheiden. Ein großer Teil der zur Verfügung stehenden Software liegt immer noch in 32-Bit-Programmierung vor, sodass Sie versucht sein könnten, zur 32-Bit-Version von Windows 7 zu greifen. Dagegen spricht solange nichts, wie Sie nicht zu viel Arbeitsspeicher im Notebook einsetzen möchten. Denn die 32-Bit-Version kann nur etwas mehr als drei Gigabyte Arbeitsspeicher zur Verfügung stellen. In einem Notebook, das mit vier Gigabyte ausgestattet ist, bliebe folglich knapp ein Gigabyte ungenutzt.

Möchten Sie vier Gigabyte oder mehr einsetzen, sollten Sie die 64-Bit-Variante von Windows wählen. Diese verspricht zudem eine höhere Verarbeitungsgeschwindigkeit. Dies allerdings nur, wenn die verwendete Software für diese Technik programmiert ist. 32-Bit-Programme lassen sich bei dieser Version in der Regel problemlos verwenden, jedoch ohne Geschwindigkeitsvorteile. Unterstützen der Prozessor, das Betriebssystem und die Software 64-Bit-Technik, verspricht das sogar einen Leistungsschub bei der Verarbeitungsgeschwindigkeit.

Stolperfalle können jedoch Treiber von verwendeten Geräten sein. Prüfen Sie daher, ob für alle Geräte, die sie verwenden, auch 64-Bit-Treiber zur Verfügung stehen. In der Regel ist das der Fall. Aber es gilt der Kaufberatungstipp: Kontrolle ist besser!

Mac OS

Dem Apple-System reicht in der Theorie schon ein Gigabyte Arbeitsspeicher. Flüssiger läuft es, wenn mindestens zwei Gigabyte Speicher installiert sind. Bearbeiten Sie gerne Bilder und haben Sie häufig mehrere Programme gleichzeitig geöffnet, sind vier Gigabyte Speicher eine gute Wahl. Mehr benötigen Sie nur, wenn Sie mehrere speicherhungrige Programme zeitgleich verwenden möchten, etwa ein Videoschnittprogramm und eine Bildbearbeitung, plus Webbrowser, Chat-Tool und E-Mail-Programm.

Steckplätze

Kaufberatungstipp: Unabhängig vom verwendeten System ist es vorteilhaft, wenn der gesamte Speicher nicht sämtliche Steckplätze blockiert. Bleibt einer frei, können Sie später einen RAM-Baustein hinzukaufen und den Speicher unkompliziert erweitern. Wären demgegenüber alle Plätze belegt, müssten Sie den alten Speicher entfernen und komplett durch neuen ersetzen. Dies gilt jedoch nur, wenn mit dem aktuell eingesetzten Speicher nicht der maximale Speicherausbau erreicht ist. Denn Sie können nicht in jedes Notebook so viel Speicher einsetzen, wie Sie möchten. Es gibt immer eine Obergrenze, die bei jedem Notebook unterschiedlich hoch ist.

Ebenfalls wichtig: Mehrkernprozessoren benötigen stets mindestens DDR2-Speicher, da diese zwei Aufträge gleichzeitig erhalten können. Ein günstiger Nebeneffekt davon ist, dass dieser Speichertyp weniger Strom benötigt als die einfachere Version. Älterer DDR2-Speicher arbeitet mit 667 Megahertz Arbeitstakt, wohingegen neuere Versionen mit 800 Megahertz etwas fixer werkeln können. DDR3-Speicher arbeitet mit höherem Arbeitstakt, kann mehr Daten zurzeit verarbeiten und ist insgesamt fixer. Diesen muss das Gerät aber explizit unterstützen.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
Arbeitsspeicher
Apple-Computern

Zu
Betriebssystemen

Festplatte

Zu den Notebooks Entscheidend für die Frage, welche Festplatte Sie verwenden möchten, ist auch hier die Frage: Soll das Notebook einen Schreibtisch-PC ergänzen oder ersetzen? Standardmäßig arbeiten Notebookfestplatten etwas langsamer als große 3,5-Zoll-Festplatten für PCs. Letztere rotieren in der Regel mit 7.200 Umdrehungen pro Minute (kurz: rpm - rotations per minute). Bei Notebooks treffen Sie aber sehr häufig noch auf Modelle, die langsamer arbeiten. In der Regel drehen sich die Scheiben dort 5.400-mal pro Minute. Vereinzelt gibt es auch noch Laufwerke, die langsamer arbeiten. Doch auch hier nimmt die Zahl der Modelle zu, die ebenfalls mit 7.200 rpm arbeiten.

Langsamere Festplatten transportieren selbstredend nicht die gleiche Datenmenge pro Sekunde wie schnellere Modelle, was die Arbeit ausbremsen kann. Für die meisten Standardaufgaben sind sie in der Regel aber ebenfalls ausreichend.

Eine scheinbar vergleichbare Geschwindigkeit wie bei einem Desktop-PC bekommen Sie, wenn die Notebookfestplatte auch mit 7.200 Umdrehungen pro Minute rotiert. Hier lauert jedoch eine Stolperfalle. Denn exakt die gleichen Zugriffszeiten und Datenübertragungsraten wie bei einem vermeintlich identischen Desktop-Modell erreichen Sie auch damit nicht ganz. Das liegt daran, dass die Schreibtischmodelle größer sind und bei einer Umdrehung mehr Daten auslesen und schreiben können. Dieser Vorteil wächst zudem zur Außenseite der Festplatten.

Festplatten-Alternativen

Da selbst schnelle Festplatten im Vergleich zu den übrigen Komponenten noch als langsam gelten und PC und Notebook bremsen, suchen die Hersteller nach neuen Speicherlösungen. Hauptaugenmerk dabei: Flashspeicher. Das ist derselbe Speichertyp wie man ihn auch in USB-Sticks, MP3-Playern und Smartphones findet. Flashspeicher arbeitet nicht nur schneller, er ist auch weniger anfällig gegenüber Stößen und Erschütterungen als eine Festplatte, da er ohne bewegliche Teile auskommt.

Hybrid-Festplatten

Ein Ansatz ist, Flashspeicher mit herkömmlicher Festplattentechnik zu kombinieren, um aus beiden Techniken jeweils nur dessen Vorteile herauszuziehen. So ist Flash zwar schnell und robust, speichert aber weniger Daten als eine moderne Festplatte. Kombiniert man beides, spricht man von Hybrid-Festplatten. Bei diesen übernimmt der Flashspeicher die Verarbeitung häufig genutzter Daten, während die Festplatte für die dauerhafte Speicherung verantwortlich ist. Diese Arbeitsteilung beschleunigt das Notebook und reduziert nebenbei den Lärm und auch den Stromverbrauch, denn Flashspeicher ist deutlich genügsamer.

Solid-State-Disk - Flash-Festplatten

Eine weitere Alternative sind Solid-State-Disks (SSD). Das sind Festplatten auf Flashbasis. Sie sind schnell und robust, verursachen keine Laufgeräusche und benötigen wenig Strom. Damit sind sie ideal für den Notebookeinsatz. Noch immer bieten sie aber nicht das Fassungsvermögen herkömmlicher Festplatten und sind zudem noch etwas teurer. Beides ändert sich jedoch ständig. SSDs gibt es heute schon mit ausreichend Fassungsvermögen, sodass Sie eine SSD statt einer Festplatte einsetzten können. Die Preise sinken auch zunehmend, haben jedoch noch nicht das Niveau von Festplatten erreicht.

Turbo Memory

Der Geschwindigkeitsvorteil des schnellen Flashspeichers macht sich bei jedem Betriebssystem bemerkbar. Noch fixer kann es aber gehen, wenn das System auf dessen Nutzung optimiert ist. So verfügt etwa Windows mit ReadyBoost über eine raffinierte Cache-Technik. Diese ermöglicht es dem Betriebssystem im Zusammenspiel mit Flashspeicher bestimmte Aktionen zu beschleunigen. Dazu zählt etwa das Auslesen häufig genutzter Daten.

Windows kann beim Einsatz einer SSD ebenfalls schneller arbeiten und auch den Computer schneller hochfahren, als das mit einer Festplatte möglich wäre. Das Betriebssystem bietet zudem die so genannte TRIM-Funktion. Durch diese kann das System defekte Blöcke als ungültig markieren und künftig ignorieren. Das beschleunigt den Datenzugriff und erhöht die Lebensdauer des Speichers, da sich die Abnutzung reduziert.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
Festplatten
SSDs

Zu
Hybrid-Festplatten

Grafikkarte

Zu den Notebooks In modernen Notebooks ist die Grafikeinheit nicht mehr nur für die Bilddarstellung und für aufwendige Spiele wichtig. Der Grafikchip übernimmt zunehmend Rechenaufgaben, um den Prozessor zu entlasten. Dazu zählen beispielsweise das Dekomprimieren und Konvertieren von Videodateien sowie das Errechnen von Bildübergängen. Also profitieren auch Nicht-Spieler von einer leistungsfähigen Lösung.

Wichtig ist aber auch hier wieder der Einsatzzweck. Kaufberatungstipp: Setzen Sie nur auf Hochleistungsgrafik, wenn Sie diese auch benötigen. Denn entsprechende Rechenchips fordern viel Strom und saugen entsprechend stärker an der Batterie. Für alle Standardaufgaben reicht bereits eine im Chipsatz des Prozessors integrierte Grafiklösung. Aber Achtung! Möchten Sie am Notebook Videos betrachten und das eventuell auch in HD-Auflösung, achten Sie darauf, dass die Grafik dieses auch unterstützt. Einfache Grafikchips, gerade auch in Netbooks, haben hier mitunter große Probleme.

Shared Memory

Eine interne, auf die Platine aufgelötete oder in den Prozessorchip integrierte Grafik, verfügt in der Regel über nur wenige Megabyte eigenen Arbeitsspeicher. Benötigt die Grafik mehr, zwackt sie diesen vom PC-RAM ab. Diese Technik nennt man Shared Memory, also: geteilter Speicher. Die integrierte Speichermenge ist für normales Arbeiten ausgelegt und kann auch einfache Spiele abarbeiten. Für aufwendige Bildbearbeitung und moderne 3D-Spiele ist sie aber weniger geeignet. Für grafische Spielereien des Betriebssystems reicht das ebenfalls oft nicht.

Eigenständige Grafik

Kaufberatungstipp: Werden die Aufgaben anspruchsvoller, etwa durch Bildbearbeitung, 3D-Modellierung oder auch aufwendige Spiele, braucht es einen leistungsfähigeren Grafikchip, der zudem mehr eigenen Speicher besitzt. Besonders wichtig ist dies für alle, die ein Notebook als Desktop-Ersatz einsetzen möchten. Für solche Zwecke sollte die Karte mindestens mit 512 Megabyte Speicher oder der doppelten Menge bestückt sein.

Einstiegslösungen

Möchten Sie keine aufwendige Video- oder Grafikbearbeitung am Notebook durchführen, sondern nur die Urlaubsbilder optimieren und Webvideos ansehen, können Sie auf eine Einstiegsgrafikkarte von AMD oder Nvidia setzen. In beiden Lagern gibt es sehr gute Varianten, die für die genannten Standardaufgaben ausreichend Leistung bieten.

Etwas mehr Kraft ist nötig, wenn Sie auch aufwendigere Spiele mit moderaten Hardwareanforderungen spielen oder Ihre Urlaubsvideos schneiden möchten. Das schaffen auch Grafikkarten aus dem Leistungsmittelfeld. Beides geht allerdings deutlich schneller und flüssiger mit einer Top-Grafikkarte. Hier sind die Ansprüche und der Geldbeutel entscheidend.

Highend-Lösung

Wenn Ihnen auch absolute Top-Grafikkarten nicht reichen, müssen Sie nicht unbedingt zu einem Desktop-PC greifen. Sie können noch einen Schritt weitergehen und ein Notebook einsetzen, das mit doppelter Grafikleistung, sprich zwei vollwertigen Grafikkarten, ausgestattet ist. In Frage kommt etwa Nvidias SLI-Technologie (Scalable Link Interface), die mit zwei Grafikchips arbeitet, welche sich die Arbeit teilen. Solch eine Highend-Rechenpower erlaubt es, selbst bei aufwendigsten Spielen mit der besten Darstellung kompromisslos spielen zu können.

Grafikchip plus Grafikkarte

Ebenfalls von Nvidia stammt die Optimus-Technologie. Sie kommt immer dann zum Einsatz, wenn in einem Notebook ein integrierter Grafikchip und zusätzlich eine Grafikkarte steckt. Die Technik erlaubt es, nach Bedarf zwischen beiden hin- und herzuschalten. So können Sie im mobilen Einsatz die schwächere Grafiklösung wählen und dadurch wertvollen Akkustrom sparen und bei Bedarf oder auch, wenn das Notebook ans Stromnetz angeschlossen ist, die leistungsfähige Grafikkarte einsetzen.

Bei der ersten Version dieser Lösung war es nötig, den PC zum Umschalten der Grafik neu zu starten. Mitunter reichte es auch, den Benutzer abzumelden und anschließend wieder neu anzumelden. Viel komfortabler klappt das mit der Nachfolgeversion ab Einsatz des Nvidia Grafikchips Ion 2. Dann bekommt der Anwender vom Grafikkartenwechsel gar nichts mehr mit.

Fließender Übergang

Optimus erkennt selbst, wie viel Leistung nötig ist und aktiviert, unbemerkt vom Benutzer die jeweilige Grafiklösung. Standardmäßig kommt immer der schwächere aber stromsparende Grafikchip zum Einsatz. Ist kurzfristig mehr Grafikleistung nötig, aktiviert Optimus die Grafikkarte, ohne dass es am Bildschirm zu spürbaren Verzögerungen kommt.

Zu
Grafiklösungen von AMD
Nvidia-Grafiklösungen

DVD und Blu-ray

Zu den Notebooks Ein DVD-Brenner ist heute in fast allen Notebooks zu finden. Lediglich bei sehr günstigen Einstiegsmodellen oder besonders kleinen oder flachen Geräten suchen Sie ihn zuweilen vergebens. Teilweise setzen die Hersteller auch noch auf Combo-Laufwerke, die zwar CDs brennen, DVDs aber nur lesen können. Kaufberatungstipp: Für Zweitgeräte sollte das ausreichend sein, für den Desktop-Ersatz selbstredend nicht.

Blu-ray

Möchte Sie auch hoch aufgelöste Filme in Spielfilmlänge wiedergeben oder brennen können, ist ein Blu-ray-Laufwerk sinnvoll. Dieses speichert je nach Version zwischen 25 und 50 Gigabyte Daten, also etwa fünf- bis zehnmal so viel wie auf eine Standard-DVD passen. Blu-ray setzt allerdings mindestens einen kräftigen Zweikernprozessor voraus. Nicht jedes Laufwerk kann auch brennen, viele sind nur in der Lage Blu-ray-Disc abzuspielen.

Formate

Kaufberatungstipp: Bei den DVD-Brennern sollten Sie auf die unterstützten Formate achten. DVD-Minus sollten diese genauso beherrschen wie das DVD-Plus-Format. Beide gelten heute als Standard. Nicht so häufig sind demgegenüber Brenner, die auch das DVD-RAM-Format beherrschen. Dieses unterscheidet sich vor allem durch die häufige Wiederbeschreibbarkeit. Bis zu 100.000-mal lassen sich die Medien löschen und beschreiben. Andere wiederbeschreibbare Rohlinge schaffen nicht mehr als 1.000 Durchgänge.

Kaufberatungstipp: Einen Blu-ray-Brenner erkennen Sie an der Unterstützung der Formate BD-R und BD-RE. Ersteres steht für einmal beschreibbare Rohlinge, während Letzteres auf wiederbeschreibbare Medien hinweist. Ein Blu-ray-Laufwerk, das nicht brennen kann, erkennen Sie an der Bezeichnung BD-ROM.

Geschwindigkeit

Wichtig ist auch die Geschwindigkeit, mit der die Brenner schreiben können. Als Richtwerte gelten fürs CD-Brennen 52-fache und für DVDs mindestens vierfache, besser achtfache Geschwindigkeit. Idealerweise können die Geräte zweilagig brennen (Dual oder Double Layer - DL). Dann passen auf einen geeigneten DVD-Rohling bis zu 8,5 Gigabyte Daten.

Für das Beschreiben von Blu-ray-Medien ist etwas mehr Geduld nötig, immerhin müssen die Geräte ein Vielfaches an Daten brennen. Bei einfacher Brenngeschwindigkeit dauert ein Schreibvorgang auf einem 25-Gigabyte-Rohling ganze 90 Minuten. Auf immerhin 23 Minuten ließe sich die Wartezeit bei einem Vierfachbrenner verkürzen.

Bedruckbare Label

Ein Plus ist es, wenn ein Brenner auch die Oberseite, das Label, eines Rohlings bedrucken kann. Dies geschieht entweder per Lightscribe oder per Labelflash. Beide Lösungen drucken nicht wirklich, sondern brennen vielmehr zweifarbige Informationen auf die Rohlinge. Das ist praktisch und sieht gut aus. Eine gute Alternative dazu sind Rohlinge mit einer bedruckbaren Oberfläche. Diese können Sie mit Hilfe eines kompatiblen Tintenstrahldruckers nach Ihren Wünschen gestalten.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
CD-Rohlingen
DVD-Brennern
DVD-Rohlingen
Blu-ray
Blu-ray-Rohlingen
Tintenstrahldruckern

Bildschirm

Zu den Notebooks Wie auch bei TV-Geräten hat sich bei Notebook-Bildschirmen das Breitbildformat mehr und mehr durchgesetzt. Immer seltener treffen Sie auf das ältere 4:3-Größenverhältnis. Dieses findet man meist nur noch im Einstiegssegment oder bei den Leichtgewichten. Auch das etwas breitere Format 16:10 ist auf dem Rückzug. Zum Standard avanciert das auch bei TV-Geräten übliche 16:9-Seitenverhältnis.

Der Vorteil breiter Bildschirme liegt auf der Hand: Bei nahezu identischer Bildschirmdiagonale bieten sie mehr Platz. Neben dem Dokument ist damit Raum für mehrere Paletten. Auch umfangreiche Excel-Tabellen gewinnen dadurch an Übersicht. Ideal ist solch ein Display auch, wenn Sie Filme von DVD oder Blu-ray ansehen, da diese zum überwiegenden Teil im Breitbildformat vorliegen.

Glänzend oder entspiegelt

Neben der Formatfrage stellt sich auch die Frage, ob Sie ein glänzendes oder entspiegeltes Display möchten. Letzteres war jahrelang der Standard. Seit einiger Zeit bieten die Hersteller aber vermehrt glänzende Displays an, meist unter der Bezeichnung GlareType. Diese haben Vor- und Nachteile. Vorteilhaft ist, dass sie eine deutlich schärfere und kontrastreichere Darstellung bieten und die Farben kräftiger anzeigen.

Nachteilig ist demgegenüber die Gefahr von Spiegelungen und Reflexionen. Grob lässt sich sagen: Verwenden Sie das Notebook fast ausschließlich im Haus und haben keine reflektierenden Lampen oder Fenster, die sich im Display spiegeln, können Sie bedenkenlos zu einem glänzenden Display greifen. Setzen Sie das Gerät demgegenüber häufig draußen ein oder haben mit Lichteinfall auf dem Display zu kämpfen, ist ein entspiegeltes Display besser geeignet.

Schriftgröße und Touchscreen

Achten sollten Sie auch auf die Größe der angezeigten Schriften. Diese wird in dpi (dots per inch, Punkte pro Zoll) angegeben und sollte nicht unter 90 dpi liegen. Andernfalls wäre die Darstellung zu grob. Kaufberatungstipp: Werte um 110 dpi sind sehr gut und über 130 dpi optimal. Für die einfache und intuitive Dateneingabe und auch die Steuerung von interaktiven Eingabefeldern eignet sich ein berührungsempfindliches Display, ein so genanntes Touchscreen. Diese werden von Windows 7 unterstützt, so dass außer dieser Betriebssystemversion keine zusätzliche Software nötig ist.

Tablet-PC

Zahlreiche Notebooks, die einen Touchscreen besitzen, können diesen um 180 Grad drehen und auf die Tastatur klappen. Diese verschwindet und die Eingabe erfolgt nur noch per Stift oder mit Fingern. Solch ein Notebook nennt man Tablet-PC oder auch „Convertible“. Denn es lässt sich von einem Notebook in ein Tablet-PC verwandeln, also konvertieren. Convertible stammt aus dem Englischen und bedeutet hier konvertierbar oder wandelbar.

Demgegenüber unterscheidet man den so genannten „Slate“. Dies bedeutet übersetzt „Schiefertafel“ und kennzeichnet einen Tablet-PC ohne physikalische Tastatur. Er lässt sich nicht auf und zuklappen und ist nur über den Bildschirm bedienbar. Dort lässt sich bei einigen Modellen eine virtuelle Tastatur zum Eingeben längerer Texte einblenden.

Solch ein Tablet-PC unterscheidet sich von den kleinen flachen Tablets, die wir weiter oben bereits angesprochen haben. Bei den oben genannten Geräten kommt in der Regel ein besonderes Betriebssystem, das iOS oder Android, zum Einsatz. In einem klassischen Tablet-PC arbeitet in der Regel eine Windows- oder Linux-Variante, wie sie auch in Notebooks und Schreibtisch-PCs zu finden ist.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
Monitoren
Tablet-PCs
Fernsehern

Externe Anschlüsse

Zu den Notebooks Kaufberatungstipp: Denken Sie auch an zahlreiche Anschlüsse am Gerät. Das gilt umso mehr, wenn das Notebook den Desktop-PC ersetzen soll. Denn knappe Anschlüsse lassen schnell Unzufriedenheit aufkommen. Nicht fehlen dürfen ausreichende USB 2.0-Anschlüsse. Zwei Stück sollten absolute Untergrenze sein, besser sind drei oder vier. Denn darüber schließen Sie die meisten Geräte wie Maus, MP3-Player, Digicam und anderes an. Idealerweise hat das Notebook Anschlüsse rechts und links am Gehäuse. Das führt zu weniger Gedränge auf einer Seite und hält Kabelwege kurz.

USB 3.0

Noch fixere Datenübertragung erlaubt der Nachfolger USB 3.0. Bis zu zehnmal schneller fließen Daten über diese Schnittstelle. Sie ist damit ideal für den Anschluss sehr schneller externer Festplatten. Diese müssen jedoch ebenfalls den schnellen Anschluss unterstützen. Ein USB-3.0-Port ist kompatibel zu den Vorgängerversionen. Sie können auch Geräte nach USB-2.0- und -1.1-Standard dort anschließen und benutzen. Allerdings sinkt dann die nutzbare Geschwindigkeit auf den Maximalwert des jeweils ältesten Standards.

Firewire

Zum Anschluss externer Laufwerke wie Festplatten oder DVD-Brenner, sowie auch digitaler Videokameras, sind auch Firewire-Anschlüsse interessant. Sie gibt es in zwei Versionen: Firewire 400 und 800. Erstere ist am weitesten verbreitet und bietet in etwa die gleiche Übertragungsgeschwindigkeit wie USB 2.0. Die 800er-Version ist demgegenüber doppelt so schnell und immer dann wichtig, wenn es auf hohe Übertragungsraten ankommt.

Bildausgabe

Um externe Monitore oder Projektoren (Beamer) anschließen zu können, ist ein Monitoranschluss nötig. Mindestens einen VGA-Anschluss sollte das Gerät besitzen. Da dieser aber nur analoge Übertragung ermöglicht, wäre ein digitaler DVI-Anschluss besser geeignet, da er eine bessere Bildqualität ermöglicht. Besitzt das Notebook gar einen HDMI-Ausgang, kann es verschlüsselte HDTV-Signale digital ausgeben, etwa auf einen Fernseher. Analog wäre das über einen S-Video-Ausgang möglich.

Ton-Ein und -Ausgänge

Kaufberatungstipp: Nicht fehlen dürfen Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer, sowie zusätzliche Audio in- und -out-Anschlüsse. Vorteilhaft ist ein optischer Tonausgang, um Musik verlustfrei an eine Stereoanlage übertragen zu können.

Erweiterungskarten

Normalerweise lässt sich ein Notebook intern nicht mit neuer Hardware erweitern, wie es bei jedem Schreibtisch-Computer möglich ist. Ausnahme: über eine PC-Card. Diese führen Sie - ähnlich wie eine PC-Einsteckkarte - in einen bestimmten Steckplatz ein. Bei Notebooks ist dieser allerdings von außen zugänglich und heißt PC-Card-Schacht. Entsprechende Erweiterungskarten sind kaum größer als eine Kreditkarte und nur unwesentlich dicker. Sie lassen sich schnell und unkompliziert einstecken und auch wieder entfernen. Kleiner und leistungsfähiger ist der Express-Card-Steckplatz. Für diesen sind aber spezielle Erweiterungskarten nötig, da beide Steckplätze nicht miteinander kompatibel sind.

Netzwerkanschluss

Um das Notebook vernetzen zu können, ist mindestens ein Netzwerkanschluss nötig. Für kabelgebundene Netzwerke ist hierfür ein Ethernetanschluss erforderlich. Dieser sollte mindestens 100 Megabit Daten pro Sekunde übertragen können. Zehnmal mehr Daten überträgt ein Anschluss, wenn er bis zu einem Gigabit pro Sekunde verarbeiten kann. Eine Kabelverbindung in ein Netzwerk ist immer dann von Vorteil, wenn es besonders schnell gehen soll, etwa weil Sie sehr große Datenmengen übertragen möchten. Zudem ist diese Verbindungsart sicherer als eine Funklösung, da sich niemand im Umkreis in das Netzwerk einschleichen kann. Die populärere Alternative ist ein kabelloses Netzwerk nach WLAN-Standard. Alle Infos darüber finden Sie im nächsten Kapitel.

Docking-Station

Sehr praktisch, besonders für alle die nur ein Notebook und keinen Schreibtisch-Computer verwenden und dieses zuhause und unterwegs einsetzen, ist eine Docking-Station. Dafür benötigt das Notebook einen entsprechenden Anschluss. An eine Docking-Station schließen Sie alle Geräte an, die auf dem Schreibtisch bleiben, wenn Sie das Haus verlassen, also externen Monitor, Festplatten, Tastatur, Maus und anderes. Docken Sie das Notebook an, stehen umgehend alle externen Geräte zur Verfügung. Anders herum genügt nur ein Knopfdruck und alle Geräte sind auf einmal getrennt. Kaufberatungstipp: Eine Dockingstation ist jedoch nicht für alle Notebooks erhältlich. Wer darauf setzen möchte, sollte vor dem Kauf genau recherchieren.

Universaldocks

Für Notebooks ohne Docking-Anschluss gibt es externe Geräte, die eine ähnliche Funktion erfüllen. Dabei handelt es sich um Universalmodelle, die Sie mit nahezu jedem Notebook verwenden können. In der Regel schließen Sie solch ein Dock über einen USB-Anschluss an. An einem Universaldock können Sie neben USB-Geräten teilweise auch Monitore betreiben.

Eine entsprechende Lösung ist praktisch, stellt jedoch einen Kompromiss dar. Während eine klassische Docking-Station quasi eine Verlängerung der Notebook-Anschlüsse ist, die Sie alle mit voller Leistungsfähigkeit nutzen können, müssen sich bei einem Universaldock sämtliche damit verbundenen Geräte eine USB-Schnittstelle teilen. Das kann beispielsweise zu Geschwindigkeitseinbußen beim Zugriff auf externe Festplatten führen. Auch ein extern daran angeschlossener Monitor benötigt einen hohen Datenstrom. Beim Bildschirmaufbau kann es somit zu Verzögerungen kommen. Das betrifft besonders die Darstellung grafikintensiver Anwendungen wie etwa Videos.

Gebremste Grafik

Weiterer großer Nachteil: Über das USB-Kabel, welches das Dock mit dem Notebook verbindet, hat ein am Universaldock betriebener Monitor keinen Zugriff auf die Grafikkarte im Notebook. Um einen Monitor unterstützen zu können, ist somit ein Grafikchip im Universaldock nötig. Dieser dürfte normalerweise nicht zur Topklasse der Grafiklösungen zählen und die Darstellung somit zusätzlich ausbremsen.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
USB
Netzwerken
Kabeln und Adaptern

Zu
Notebookzubehör

Mobil ins Internet

Zu den Notebooks Wirklich unabhängig sind Sie mit einem Notebook nur, wenn Sie nicht nur ohne Stromkabel arbeiten, sondern auch drahtlos Daten austauschen und im Internet surfen können. Damit das nahezu überall klappt, benötigt das Notebook ein UMTS-Modem oder dessen Nachfolger, ein 4G-, respektive LTE-Modem. Damit hat es über das Mobilfunknetz Zugriff auf das Internet. Fehlt dem Notebook ein integriertes Modem, helfen externe Geräte weiter.

Eine Möglichkeit, Daten über das Mobilfunknetz auszutauschen bietet ein Smartphone. Mit seiner Hilfe können Sie ein Notebook fast überall mit dem Internet verbinden. In diesem Fall verwendet das Notebook das Mobiltelefon als Modem. Die Verbindung zwischen beiden Geräten kann per Kabel oder per Funk erfolgen. Eleganter ist es aber, wenn Sie statt Handy eine PC-/Express-Card verwenden, die den schnellen Mobilfunkstandard unterstützt.

Modem im Stick

Fehlt ein PC-Card- oder Express-Card-Steckplatz für ein entsprechendes Modem, können Sie auch einen USB-Stick mit Funkmodem verwenden. Ihn stecken Sie in einen freien USB-Steckplatz. Sämtliche genannten Lösungen erlauben Ihnen, mit dem Notebook unterwegs problemlos auf das Internet zuzugreifen. Wie schnell das klappt, ist abhängig vom jeweiligen Mobilfunkstandard und der Empfangsqualität am jeweiligen Ort. Im Idealfall surfen Sie genauso schnell wie zuhause per DSL. Für die Verwendung des Mobilfunknetzes ist ein entsprechender Vertrag oder eine Prepaid-Karte von einem Mobilfunkanbieter nötig.

Surfen per WLAN

Eine oftmals günstigere Möglichkeit, drahtlos zu surfen bieten Funknetzwerke. An öffentlichen Zugriffspunkten, so genannten Hotspots, können Sie damit schnell und unkompliziert auf das Internet zugreifen. Das funktioniert aber nicht immer gratis. Zuweilen verlangen die Betreiber eine Gebühr für die zeitlich beschränkte Nutzung. Kostenlos ist der Zugriff teilweise in Bibliotheken und Hotels möglich. Zuhause kostet der Zugriff nichts extra, vorausgesetzt Sie haben die nötige Hardware installiert und uneingeschränkten Zugang zum Internet per Flatrate.

Per WLAN können Sie zuhause auch Daten zwischen Notebook, Desktop-PC und weiteren WLAN-fähigen Geräten austauschen. So sitzen Sie zum Surfen oder Chatten beispielsweise im Wohnzimmer oder im Garten. Praktisch ist auch die Möglichkeit, kabellose zu drucken. Dazu benötigt auch der Drucker Zugang zu einem WLAN-Netzwerk; entweder per interner Antenne oder mit Hilfe eines Druckservers.

Der richtige Standard

Wichtig für WLAN ist der verwendete Standard der Netzwerkkarte. Alte Versionen funken nur nach IEEE 802.11b-, oder kurz b-Standard. Damit erreichen sie nur eine maximale Datenübertragungsrate von elf Megabit, ausreichend zum Websurfen aber zu langsam zum Datenaustausch im lokalen Netzwerk. Mindestens nach g-Standard sollte die WLAN-Karte funken können. Damit sind bis zu 54 Megabit in der Sekunde möglich. Eine Alternative dazu aber weniger verbreitet ist der a-Standard, der genauso schnell überträgt. Die höchste Übertragungsgeschwindigkeit bietet der n-Standard. Mit ihm lassen sich bis zu 300 Megabit in der Sekunde transferieren.

Bluetooth

Viele Notebooks sind auch mit einer Bluetooth-Karte ausgerüstet. Auch darüber lassen sich kabellose Netzwerkverbindungen aufbauen. Allerdings sind entsprechende öffentliche Netzwerke nicht sehr weit verbreitet. Zudem ist die maximal überbrückbare Distanz deutlich geringer als bei WLAN-Netzen. Bluetooth setzt man in der Regel zur Überbrückung sehr kurzer Abstände ein, etwa zum Datenaustausch mit Mobiltelefonen. Auch kabellose Mäuse und Tastaturen verwenden mitunter Bluetooth.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
WLAN
Bluetooth
UMTS
DSL
Druckservern

Mit dem Notebook spielen

Zu den Notebooks Viel ist in letzter Zeit geschehen auf dem Markt der mobilen Grafikchips. Es gibt mittlerweile sehr leistungsfähige Grafikeinheiten von AMD und Nvidia für Notebooks, mit denen selbst das Arbeiten mit großen und aufwendigen Bilddateien glatt läuft. Wer hin und wieder ein kurzes Spielchen in der Arbeitspause einlegt, wird ebenfalls seine Freude an deren Leistung finden. Moderne, interne Grafikchips reichen ebenfalls für einfache Spiele vollkommen aus.

Auch richtige Gamer, die gerne stundenlang in aufwendigen 3D-Welten moderner Spiele unterwegs sind, müssen um ein Notebook keinen Bogen machen, vorausgesetzt sie setzen auf sehr leistungsfähige Komponenten. Dazu zählen ein sehr schneller Prozessor mit zwei oder mehr Kernen und hohem Rechentakt, eine sehr schnelle Grafikkarte mit viel eigenem Speicher, mindestens zwei, besser vier Gigabyte Arbeitsspeicher sowie ein reaktionsschnelles Display.

DirectX

Mehr und mehr Grafikkarten unterstützen inzwischen den neuen DirectX11-Standard. Für viele Spiele ist dieser nicht nötig. Wer aber auf der sicheren Seite sein möchte, ist mit einer entsprechenden Grafikkarte bestens gerüstet. An die Zukunft denken ist bei entsprechenden Notebooks ebenfalls wichtig. Denn die eingesetzte Hardware können Sie in der Regel nicht wie bei einem normalen PC austauschen.

Kauberatungstipp: Wenn Sie regelmäßig LAN-Partys besuchen, werden Sie besondere Freude an einem schnellen Notebook haben. Es lässt sich schneller verstauen und unkomplizierter aufbauen als ein Schreibtischcomputer mit Bildschirm, Tastatur und Maus.

Zu
Notebook-Topsellern

Die Bedienung des Notebooks

Zu den Notebooks Das Arbeiten am Notebook unterscheidet sich in einigen Bereichen von dem am Desktop-PC. Auffälligster Unterschied ist das Fehlen der Maus. Den Mauszeiger steuern Sie am Notebook mit einem Trackpad, manchmal auch mit einem Trackpoint. Das Trackpad ist ein kleines rechteckiges Feld unterhalb der Tastatur. Schieben Sie den Finger über diese Fläche, bewegt sich der Mauszeiger auf dem Schirm entsprechend. Ein Trackpoint ist ein Miniatur-Joystick, der etwa in der Mitte der Tastatur zwischen den Buchstabentasten steckt. Ihn neigen Sie mit einem Finger in die Richtung, in die Sie den Mauszeiger bewegen möchten. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig. Ein Notebook mit Trackpoint bietet in der Regel aber auch immer ein Trackpad.

Multitouch

Moderne Notebooks verfügen über ein so genanntes Multitouch-Tackpad. Diese erlauben, mehr als nur einen Finger einzusetzen. So ist es etwa möglich, durch den Einsatz von zwei oder mehr Fingern, nicht nur den Mauszeiger zu bewegen, sondern auch durch Fenster, Dokumente oder Webseiten zu scrollen. Zoomen in ein Foto hinein ist oft durch das Auseinanderziehen zweier Finger möglich. Schieben Sie diese wieder zusammen, zoomen Sie wieder heraus. Sehr praktisch!

Tastatur

Bei der Tastatur haben sich inzwischen so genannte Chiclet-Tastaturen durchgesetzt. Bei diesem Typ haben die Tasten einen geringeren Hub als bei Standardtastaturen. Somit müssen Sie diese nur sehr leicht und kurz herunterdrücken, um das gewünschte Zeichen zu erhalten. Gleichzeitig sind sämtliche Tasten einzeln ins Gehäuse eingelassen und besitzen somit einen kompletten Rahmen. Dadurch scheinen sie ein wenig weiter voneinander entfernt zu sein. Chiclet-Tastaturen ermöglichen angenehmes und ermüdungsfreieres Tippen und sollen helfen, Tippfehler zu minimieren.

Externe Maus und Tastatur

In der Regel gewöhnt man sich schnell an die unterschiedlichen Möglichkeiten, die zur Bedienung eines Notebooks zur Verfügung stehen. Scheitern Sie dennoch, müssen Sie nicht verzweifeln. Sie können jederzeit auch eine ganz gewöhnliche Maus oder Tastatur an ein Notebook anschließen. Eine externe Tastatur kann zudem den Vorteil eines separaten Ziffernblocks bieten. Denn solch einen hat nicht jedes Notebook. Besonders bei kleinen Geräten verzichten die Hersteller häufig aus Platzgründen darauf. Hier müssen Sie die Zahlenreihe oben zwischen Buchstaben und Funktionstasten verwenden. Bei der Eingabe großer Zahlenkolonnen kann das zur echten Herausforderung werden.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
Mäusen und Trackballs
Tastaturen

Extras

Zu den Notebooks Treffen Sie bei der Notebooksuche auf mehrere Geräte, die Ihren Ansprüchen entsprechen, können zusätzliche Extras den Ausschlag für den Kauf eines bestimmten Modells geben. Manchmal sind es auch interessante Zusatzfunktionen, die einen Aufpreis rechtfertigen: etwa eine TV-Karte, mit der Sie zuhause und unterwegs fernsehen können. Hier gilt es aber, auf Unterschiede zu achten.

TV-Karten

Wichtig ist die Frage, wie der TV-Tuner Kontakt zum Notebook herstellt. Geschieht das per USB-Steckplatz oder handelt es sich um eine Express-Card-Erweiterung? Erstere Lösung steht vom Notebook ab, während Letztere unsichtbar im Gehäuse verschwindet. Praktisch ist eine TV-Karte mit zwei Tunern. Sie erlaubt, ein Programm anzusehen, während Sie ein anderes aufzeichnen. Ein Notebook mit TV-Empfänger eignet sich auch zum zeitversetzten Fernsehen, also dem Betrachten einer Aufzeichnung, während diese noch nicht abgeschlossen ist. Vorteilhaft zum Fernsehen ist, wenn eine Fernbedienung mit zum Lieferumfang gehört. Besonders schön ist, wenn Sie mit ihr auch andere Funktionen, etwa Präsentationen, steuern können. Das spart einen Presenter.

Videochat

Eine integrierte Webcam ermöglicht Videochats über das Internet oder innerhalb eines geschlossenen Netzwerks. Mit der Kamera schießen Sie Fotos oder spielen kurze Videos ein und verschicken diese über das Internet. Ist die Kamera schwenkbar, können Sie leichter Fotos machen oder andere Dinge aufzeichnen. Um unanfällig und auch unauffällig zu sein, sollte die Webcam direkt ins Gehäuse integriert sein. Für Internettelefonie (VoIP) ist eine Kamera nicht nötig.

Multimediaspieler

Jeder Computer und jedes Notebook sind Multimediaspieler: Sie zeigen Fotos, spielen Musik und auch Videos ab. Wahre Meister sind aber solche, die das alles auch können, ohne Windows dafür zu starten. Dann lässt sich das Gerät schnell mal als DVD-Player oder Stereoanlage einsetzen. So genutzt ist es nicht nur schneller aktiv, sondern auch leiser, da nicht oder deutlich weniger gekühlt werden muss. Damit das klappt, muss auf dem Notebook ein zweites, sehr schlankes Betriebssystem installiert sein.

Harte Brocken

Notebooks, die ständig mit dabei sind, laufen größere Gefahr, irgendwo anzustoßen oder gar zu fallen. Für sie ist es daher besonders wichtig, eine robuste Außenhaut zu haben. Gut geeignete Materialen sind Aluminium und Magnesium. Beide sind unempfindlich gegen leichte Stöße. Zudem verleihen sie dem Gerät ein edles Aussehen. Da beide Stoffe sehr leicht sind, erhöhen sie nicht das Gesamtgewicht. Manche Geräte haben eine besonders harte Hülle, die oft auch gegen Spritzwasser geschützt oder gar komplett wasserdicht ist. Sie sind dann interessant, wenn Sie das Gerät bei jedem Wind und Wetter dabei haben und benutzen müssen.

Mehrwert

Kaufberatungstipp: Bares Geld sparen Dinge im Lieferumfang, die Sie ohnehin benötigen. Dazu zählt etwa eine passende Tragetasche und neben dem Betriebssystem weitere Software. Oft gehören DVD/Blu-ray-Abspiel- und -Brennsoftware zur Ausstattung. Interessant für Büroeinsätze sind daneben vollwertige Office-Programme. Ein zweiter Akku ist für alle wichtig, die oft lange fernab einer Steckdose arbeiten müssen. Praktisch ist auch ein integriertes Kartenlesegerät, um schnell und leicht Daten mit Digicam oder MP3-Player austauschen zu können. Planen Sie das Notebook im Auto oder auf dem Boot zur Navigation einzusetzen, sollten Sie auf einen eingebauten GPS-Empfänger achten.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
TV-Karten
Presentern und Laserpointern
Webcams

Zu
Zubehör für Notebooks
Notebooktaschen

Fazit

Zu den Notebooks Ein Notebook kann aber muss heutzutage kein Zweitgerät mehr sein. Es kann einen ausgewachsenen Schreibtisch-PC vollwertig ersetzen. Das spart Platz auf und unter dem Schreibtisch und macht Schluss mit regelmäßigem Datenabgleich. Soll es Zweitgerät sein, können Sie mehr Wert auf Größe und Gewicht legen und müssen weniger an absolute Leistung und Ausstattungsvielfalt denken. Ein flottes und sehr mobiles Gerät muss kaum größer als ein DIN-A4-Blatt sein und nicht mehr als zwei Liter Milch wiegen.

Wichtig für die Entscheidung ist in jedem Fall, vor dem Kauf genau die eigenen Anforderungen einzugrenzen. Klären Sie die Fragen, wozu Sie das Notebook überwiegend einsetzen wollen und wo. Welche Ausstattung ist Ihnen dabei wichtig? Wenn Sie diese Fragen geklärt haben, können Sie mit Hilfe unseres Produktfilters leicht das große Angebot auf eine kleine Gruppe in Frage kommender Geräte eingrenzen.

Zu
Schnäppchen aus dem Notebook-Outlet-Store

Weitere Kaufberatungen aufrufen


29%
sparen bei B-Waren in dieser Artikelgruppe!

Leicht gebrauchte, reparierte oder mit kleinen Verpackungsschäden behaftete Artikel. Soweit nicht anders angegeben, gilt die volle Garantie!

mehr B-Waren aus dieser Produktgruppe anzeigen


442,- €
statt 631,- €
-29%