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Kaufberatung Multifunktionsgeräte


Einer für alle. Ein Multifunktionsgerät ersetzt Drucker, Scanner, Kopierer und manchmal auch ein Faxgerät. Das spart Geld und Platz auf dem Schreibtisch. Um das beste Gerät für das persönliche Einsatzgebiet zu finden, ist ein genauer Blick auf alle Komponenten solch eines Multitalents nötig. Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten, erfahren Sie in dieser Kaufberatung.

Kaufberatung Multifunktionsgeräte


Zu den Multifunktionsgeräten

  1. Vier gewinnt
  2. Unterschiedliche Scanner- und Druckertechniken
  3. Tintenstrahler
  4. Lasertechnik
  5. LED-Drucker
  6. Solid-Ink-Drucker
  7. Anschlüsse
  8. Ausstattung und Extras
  9. Fazit

Vier gewinnt

Zu den Multifunktionsgeräten Für jeden Job ein eigenes Gerät, warum das denn? Wer hat schon so viel Platz auf dem Schreibtisch, dass er Drucker, Scanner, Kopierer und Faxgerät darauf unterbringen kann? Das muss auch gar nicht sein. Statt sich einen zweiten Tisch oder ein Regal zu kaufen, um die Gerätschaften aufzunehmen, können Sie genauso gut zu einem leistungsfähigen Multifunktionsgerät greifen.

Solch ein Alleskönner sieht oft genauso aus wie ein normaler Drucker, ist jedoch ein wenig größer, damit auch eine Auflagefläche für die Scan- und Kopiereinheit mit reinpasst. Sie schließen ihn an Ihren Computer an, können aber meist die wichtigsten Funktionen auch verwenden, wenn der PC ausgeschaltet ist. Faxen, scannen, kopieren und direkt von der Digitalkamera drucken ist somit unkompliziert möglich.

Kaum Kompromisse

Besonders schön: Mussten Sie früher bei diesen Tausendsassas mit Kompromissen bei der Druck- und Scanqualität leben, sind diese Einschnitte heute weitestgehend verschwunden. Multifunktionsgeräte bieten nun oft die gleiche Leistung wie die jeweiligen Einzelkämpfer. Somit werden sie zunehmend eine ernst zu nehmende Alternative. Selbst Fotos drucken die meisten in überzeugender Qualität.

Ein weiterer Pluspunkt: Multifunktionsgeräte sparen Geld. Sie sind nämlich kaum teurer als Standarddrucker bei zugleich deutlich höherem Nutzwert. Genügend Gründe also, sich diese Gerätegattung einmal näher anzusehen.

Entscheidungshilfe

Sie ziehen den Kauf eines solchen Gerätes in Erwägung oder haben sich schon dazu durchgerungen? Dann gibt es zuvor einige wichtige Kaufberatungstipps zu berücksichtigen, damit Sie auf alle Fälle genau das Gerät finden, das Ihren Ansprüchen am besten gerecht wird. In den folgenden Kapiteln dieser Kaufberatung zeigen wir deshalb die Unterschiede der jeweiligen Typen auf und sagen, worauf Sie beim Kauf achten sollten. (pr)

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
Fotodruckern
Digitalkameras

Zu
Multifunktionsgeräte-Topsellern
Multifunktionsgeräte-Schnäppchen aus dem Outlet-Store
Multifunktionsgeräte-Neuheiten des letzten Monats

Unterschiedliche Scanner- und Druckertechniken

Zu den Multifunktionsgeräten Die nahe Verwandtschaft zu den Druckern bedeutet gleichzeitig auch ähnliche Vergleichskriterien. So unterscheidet man auch hier zwischen Tintenstrahlmodellen, Laserdruckern und solchen mit LED-Druckwerk. Eine besondere Stellung nehmen Geräte ein, die mit Festtinte (Solid-Ink) drucken. Sie zielen besonders auf Grafikbüros.

Unterschiede gibt es aber nicht nur bei den Druckwerken, sondern auch bei der Scannertechnik. Man unterscheidet Geräte, die mit einem Einzugsscanner arbeiten und solche, die einen Flachbettscanner integriert haben. Wenn auch auf beiden Seiten Vor- und Nachteile stehen, überwiegen doch die Vorteile der Flachbettscanner.

Nachteil Einzug

Zum Standard zählen bei allen Gerätetypen inzwischen Scaneinheiten mit Flachbett. Immer seltener treffen Sie auf Versionen mit Einzugsscanner. Ein Grund: Diese Gattung kann nur einzelne Papiere aufnehmen und muss bei sperrigen Vorlagen wie Zeitschriften oder Büchern passen. Auch kleine Vorlagen, wie etwa Passfotos, Zeitungsausschnitte und andere machen regelmäßig Probleme, da sich diese oft nicht korrekt an der Scaneinheit vorbeitransportieren lassen. Beim Transportmechanismus macht auch sehr dünnes Papier, etwa aus der Zeitung, zuweilen Probleme. So kann es leicht reißen oder wird schief und ungleichmäßig transportiert. Vorteil der Einzugsscanner: Sie sind kleiner. Entsprechende Multifunktionsgeräte benötigen also eine geringere Stellfläche. Besonders kleine Versionen gibt es auch als Mobilversionen. Dieser Typ ist teilweise nur so groß wie ein dünner Unterarm.

Kaufberatungstipp: Wenn Sie wenig Platz zur Verfügung haben, suchen Sie dennoch besser nach einem Multifunktionsdrucker mit Flachbetttechnologie. Einige Hersteller haben Geräte im Programm, die besonders kompakt sind und kaum mehr Raum benötigen als ein vergleichbarer Standarddrucker.

Vorteil Flachbett

Flachbettmodelle haben fast nur Vorteile. So nehmen sie sperrige Vorlagen genauso selbstverständlich auf wie einzelne Papiere. Auch kleine und dünne Vorlagen machen keine Probleme. Hier bietet es sich sogar an, gleich mehrere in einem Rutsch einzulesen.

Weiterhin lassen sich diese Modelle oft mit Stapeleinzügen erweitern. Dadurch sind sie in der Lage, mehrere Vorlagen automatisch nacheinander einzulesen oder zu kopieren. Zahlreiche Modelle haben diese oft bereits im Lieferumfang. Praktisch auch: Per Stapeleinzug lassen sich mehrere Dokumente einlesen und verkleinert auf nur einem Blatt ausdrucken. Das spart Papier und somit Geld. Einziger Nachteil dieser Gattung: Sie benötigen etwas mehr Stellfläche.

Weitere Informationen in der Kaufberatung zu
Scannern

Zu
Mobilen Einzugsscannern

Tintenstrahler

Zu den Multifunktionsgeräten Entscheidend bei der Auswahl eines Multifunktionsgerätes ist die Drucktechnik. Denn sämtliche unterschiedliche Techniken haben Vor- und Nachteile.

Günstige Anschaffung

Für ein Tintenstrahlgerät spricht zunächst der günstigere Anschaffungspreis. Schon für unter 50 Euro bekommen Sie ein sehr leistungsfähiges Gerät. Es benötigt in der Regel eine kleinere Stellfläche als Multifunktionsgeräte mit anderer Drucktechnik und arbeitet oft auch sehr viel leiser. Es kann somit im selben Raum wie der Arbeitsplatz stehen.

Weiterer Vorteil: Die Tintentechnik ist so ausgereift, dass selbst günstige Multifunktionsdrucker meist ein ausgezeichnetes Ergebnis beim Ausdruck von Bildern liefern und die Entwicklung im Fotolabor überflüssig werden lassen. Zudem können die meisten Geräte randlos drucken und somit die gesamte Papierfläche ausnutzen.

Kaufberatungstipp: Bei der Auswahl eines Gerätes sollten Sie auf eine hohe Anzahl getrennter Farbpatronen achten. Denn je mehr unterschiedliche Farben der Drucker zur Verfügung hat, desto natürlicher kann er Farbübergänge wiedergeben, was wiederum zu höherer Bildqualität führt. Zudem spart das Geld. Denn Sie müssen immer nur die Tinten ersetzen, die wirklich leer sind. Bei Kombitinten, die mehrere Farben in einem Patronengehäuse unterbringen, sind Sie demgegenüber häufig gezwungen, halbvolle Tanks zu entsorgen, nur weil einer der integrierten Farbtanks aufgebraucht ist.

Teurer Druck

Nachteilig ist bei dieser Gattung jedoch häufig ein deutlich höherer Seitenpreis als bei den Lasern. Das liegt zum einen an der Tinte, die weniger ergiebig ist als Toner für Laserdrucker und zum anderen am Spezialpapier. Denn für gute Druckqualität ist relativ teueres Spezialpapier nötig. Auf Kopierpapier drucken die Geräte nur mit mittelmäßiger Qualität und bleiben weit hinter ihren Möglichkeiten zurück.

Allerdings: Der Seitenpreis steigt auch bei Laserdruckern und zwar meistens dann, wenn die Hersteller auf kleine Tonerkartuschen und wenig haltbare Verbrauchsmaterialien setzen. Beides ist leider immer häufiger der Fall. Kaufberatungstipp: Wen Sie Preise und Ergiebigkeit der jeweiligen Tinten genau kontrollieren, können Sie Tintenstrahldrucker finden, die einen geringeren Seitenpreis als Laserdrucker haben.

Weiterhin besteht bei den Ausdrucken die Gefahr des Verwischens. Zumindest wenn keine Spezialtinte zum Einsatz kommt, können feuchte Hände oder auch Filzstifte, mit denen man ein Bild beschriften möchte, die Tinte zum Verlaufen bringen. Zudem ist es auch möglich, dass die Tinte eintrocknet, wenn Sie das Gerät nur sehr wenig einsetzen. Dann ist in der Regel der Druckkopf nicht mehr verwendbar. Sein Austausch übersteigt nicht selten den Anschaffungspreis eines Neugerätes. Kaufberatungstipp: Zu einem Multifunktionsgerät auf Tintenstrahlbasis sollten Sie deshalb nur greifen, wenn Sie mindestens zwei Ausdrucke pro Monat machen.

Kaufberatungstipp

Wenn Sie häufig Fotos in höchster Qualität ausdrucken möchten, ist ein Tintenstrahldrucker die bessere Wahl. Das gilt auch dann, wenn der Seitenpreis höher als bei einem Laserdrucker ist. Denn der höhere Seitenpreis macht sich erst bei sehr hohem Druckaufkommen negativ bemerkbar. Mit einem Multifunktionsdrucker auf Tintenbasis bekommen Sie ein Gerät, das sich unkompliziert aufstellen lässt und dass bei allen Aufgaben eine sehr gute Druckqualität garantiert.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
Tintenstrahldruckern
Papier

Zu
Tinte
Toner

Lasertechnik

Zu den Multifunktionsgeräten Durch einen rasanten Preisverfall sind Multifunktionsdrucker auf Laserbasis inzwischen für fast alle Käuferschichten interessant geworden. Schon für unter hundert Euro locken günstige Einstiegsgeräte. Allerdings sollte das nicht zwangsläufig bedeuten, unbedingt zu diesem Typ zu greifen. Denn die Geräte sind nicht für jeden Einsatzzweck optimal.

So verzichten Sie bei diesen Geräten häufig auf die Fähigkeit, in Farbe drucken zu können. Kaufberatungstipp: Das gilt teilweise auch dann, wenn im Beschreibungstext von Farbfähigkeit die Rede ist. Häufig bezieht sich dies bei Einstiegsgeräten auf die Scan- und nicht auf die Druckfunktion. Schauen Sie deshalb genau hin, wenn Sie in Farbe drucken möchten.

Günstige Druckkosten

Vorteilhaft sind bei dieser Gattung in jedem Fall der schnelle Seitendruck und die häufig geringen Druckkosten. So sind die Wartezeiten für Texte und Bilder deutlich kürzer als bei den Kollegen mit Tintentechnik. Hinzu kommt der meistens sehr viel niedrigere Seitenpreis, der oft nur ein Achtel bis ein Zehntel dessen beträgt, was Sie für eine Tintenseite einkalkulieren müssen. Der Grund liegt in der sehr hohen Ergiebigkeit der Tonerkartuschen. Zudem drucken Laser auf jedem Papier in hoher Qualität, auch auf sehr günstigem Kopierpapier.

Aber Vorsicht! Wie im vorherigen Kapitel bereits angesprochen, gilt das heute nicht mehr pauschal für jeden Drucker auf Laserbasis. Denn besonders bei günstigen Einstiegsgeräten, die auf Heimanwender zielen, ist der Seitenpreis teilweise höher als bei sparsamen Tintenstrahldruckern. Das liegt unter anderem daran, dass Tonerkartuschen mit deutlich geringerer Kapazität aber nicht entsprechend geringerem Preis zum Einsatz kommen. Auch die Bildtrommel für die Belichtung der Ausdrucke hält deutlich kürzer als bei Bürodruckern üblich. Rechnet man den nötigen Austausch dafür in die Druckkosten ein, steigt der Seitenpreis spürbar. Die Hersteller legen zudem neuen Geräten oft besonders kleine Tonerkartuschen bei, die schnell entleert sind. Der Nachkauf lässt somit nicht lange auf sich warten.

Kein Verwischen

Auf der Habenseite der Lasertechnik steht weiterhin: Die Ausdrucke sind resistent gegen Verwischen und halten auch Sonnenlicht länger stand als mit Tinte bedruckte Papiere. Eine ähnlich gute Lichtbeständigkeit erreichen Sie mit Tintenstrahldruckern nur, wenn Sie auf teurere Spezialtinte setzen.

Nachteilig ist dafür etwa die hohe Betriebslautstärke der Laserdruckwerke, sodass diese in der Regel nicht am Arbeitsplatz stehen können, sondern besser in einem Nebenraum untergebracht werden sollten. Laut und langwierig ist etwa auch die Aufwärmphase, die die Druckwerke nach jedem Einschalten und nach längerer Druckpause benötigen, um die nötige Betriebstemperatur zu erreichen.

Teurer in der Anschaffung

Auch liegt der durchschnittliche Anschaffungspreis der Multifunktionsdrucker mit Laserdruckwerk immer noch über dem der Tintenprofis. Gleiches gilt für die Tonerkartuschen. Auch wenn diese lange halten, so sind doch beim Austausch oft einige hundert Euro für einen kompletten Satz fällig. Kaufberatungstipp: Hier lohnt es sich, bei der Auswahl des Gerätes auf jeden Fall vor dem Kauf den Preis für neue Kartuschen und deren Kapazität zu recherchieren und in die Kaufentscheidung mit einzubeziehen. Deutlich günstiger sind Schwarzweiß-Geräte, doch verzichten Sie hier im Prinzip auf den Fotodruck. Diesen beherrschen die Geräte nur zweifarbig.

Nachteile beim Fotodruck

Bedenken Sie auch, dass Farbmultis mit Laserdruckwerk Fotos nicht ganz so überzeugend drucken können wie Tintenstrahler. Das liegt daran, dass die Laser die Farben nicht mischen können und somit Probleme haben, Farbverläufe natürlich wiederzugeben. Sie müssen die Farbpunkte stattdessen nebeneinander aufs Papier drucken, was meist dazu führt, dass ein Raster zu erkennen ist.

Das Raster ist umso kleiner und fällt somit umso weniger auf, je höher die Druckauflösung des Druckwerks ist. Standard sind im Farbdruck aber 600 dpi (dots per inch - Punkte pro Zoll), was bei genauem Hinsehen ein deutlich sichtbares Raster erkennen lässt. Kaufberatungstipp: Achten Sie nur auf die physikalische Auflösung. Einige Hersteller versuchen zu tricksen und lassen die Drucker die Auflösung hochrechnen (Fachbegriff: interpolieren). Das führt jedoch nicht unbedingt zu besserer Bildqualität. Diese kann man nur erreichen, wenn die physikalische Auflösung höher liegt. Nur das führt zu kleineren und enger beieinanderliegenden Druckpunkten und verkleinert das Raster damit.

Mit oder ohne Prozessor

Grundsätzlich gibt es bei Laserdruckern zwei verschiedene Typen zu unterscheiden. So arbeiten einfache günstige Geräte häufig ohne eigenen Prozessor. Die gesamte Druckaufbereitung muss hier der PC übernehmen, der dadurch ausgebremst wird und nicht oder nur eingeschränkt für andere Aufgaben zur Verfügung steht. Besser ist also ein Drucker, der dafür einen eigenen Prozessor besitzt. Somit ist der Computer nach Abschicken des Druckauftrages sofort für anderes einsetzbar.

Arbeiten Sie jedoch mit einem Computer, der mit zwei oder mehr Prozessorkernen ausgestattet ist, ist ein Drucker ohne eigenen Prozessor kein wirklicher Nachteil mehr. Denn dann kümmert sich ein Prozessorkern um die Druckaufbereitung, während der oder die anderen Kerne für normales Arbeiten zur Verfügung stehen.

Kaufberatungstipp: Hat das Multifunktionsgerät einen eigenen Prozessor, sollte es auch über eigenen Arbeitsspeicher verfügen. Hier gilt, wie auch bei einem Computer: Mehr ist besser, damit die Arbeit flüssig läuft und nicht bei mehreren Druckaufträgen oder großen Dateien ins Stocken gerät.

Unterschiedliche Druckverfahren

Für Farblaser gilt noch ein weiterer Unterschied: die Arbeitsweise des Druckwerks. Einstiegsgeräte arbeiten häufig mit Revolvertechnik, auch Multi-Pass genannt. Hier werden die Farben nacheinander auf das Papier aufgetragen. Die Tonerkartuschen sind in einer rotierenden Trommel untergebracht und werden vor dem Druck durch entsprechendes Drehen in Position gebracht. Das dauert zum einen relativ lange und geht zum anderen mit einem relativ hohen Geräuschpegel einher.

Kaufberatungstipp: Vorteilhafter sind Geräte, die mit Single-Pass-Technik arbeiten und alle Farben in einem Durchgang aufs Papier drucken. Die Farbkartuschen liegen hier hintereinander und müssen nicht bewegt werden. Das Papier wird stattdessen direkt an ihnen vorbeigeführt.

Kaufberatungstipp

Multifunktionsgeräte mit Lasertechnik sind ideal für kleinere und mittelgroße Büros mit hohem Druckaufkommen. Die günstigen Druckkosten machen den höheren Anschaffungspreis schnell wett. Als Familiendrucker macht solch ein Gerät weniger Sinn, da es wegen der höheren Lärmbelastung komplizierter aufzustellen ist als ein Tintendrucker. Zudem müssen Sie mit geringen Einschränkungen beim Fotodruck leben. Wenn Sie sich damit arrangieren können, zuhause sehr viel drucken und eine geeignete Stellfläche haben, können Sie natürlich guten Gewissens auch auf diese Lösung setzen.

Weitere Informationen in der Kaufberatung zu
Laserdruckern

LED-Drucker

Zu den Multifunktionsgeräten LED-Drucker werden teilweise als eigene Kategorie genannt, gehören aber eigentlich zur Gruppe der Laserdrucker. Denn sie arbeiten prinzipiell identisch. Hauptunterschied jedoch: Statt eines Laserstrahls kommen LEDs (Leuchtdioden) zur Belichtung der Seiten zum Einsatz. Das macht diese Geräte oft etwas schneller als Laserdrucker. Warum? Beim LED-Drucker sitzen mehrere hundert winzige LEDs auf einer Leiste und belichten eine ganze Zeile auf einmal. Ein Laserdrucker muss demgegenüber jeden Punkt einer Zeile einzeln belichten. Der entsprechende Strahl wandert dazu über bewegliche Umlenkspiegel zur richtigen Stelle auf dem Papier. Das kostet Zeit.

Zudem sind LED-Drucker oft günstiger. Grund: Sie benötigen weniger bewegliche Teile und lassen sich fixer zusammensetzen. Das spart Material und Zeit und damit Geld. Weniger bewegliche Teile bedeutet darüber hinaus, dass auch weniger kaputt gehen kann, was einen LED-Drucker etwas robuster macht. Außerdem sind mit dieser Technik kleinere Gehäusemaße möglich, weil eine LED-Leiste weniger Platz benötigt als Laseroptik und Spiegel.

Druckqualität

Gehen dann so viele Vorteile zulasten der Qualität? Nein! Ein moderner LED-Drucker kann dieselbe Druckqualität wie ein konventioneller Laserdrucker erreichen, wenn der Hersteller gleichwertige Bauteile verwendet. Spart er allzu sehr, um den Preis besonders tief zu drücken, kann allerdings ein schlechteres Druckbild die Folge sein. Ein Nachteil ist jedoch, dass LED-Drucker nicht genauso hohe physikalische Auflösungen erreichen können wie Modelle, die mit Laser arbeiten. Denn für jeden Punkt einer Zeile ist eine separate LED zuständig. Da sich die Dioden nicht beliebig verkleinern lassen, ist die mögliche Auflösung geringer.

Mit einem Problem haben aber Laserdrucker und LED-Drucker teilweise zu kämpfen: Sie können unangenehm riechen. Das liegt daran, dass sie den Toner auf fast 200 Grad erwärmen müssen, damit sich dieser fest auf dem Papier fixieren lässt. Dabei kann es zur Geruchsentwicklung kommen.

Zu
LED-Druckern

Solid-Ink-Drucker

Zu den Multifunktionsgeräten Sind Sie bereit etwas mehr Geld auszugeben, gibt es noch eine weitere Alternative bei der Wahl der Drucktechnik: das Solid-Ink-Verfahren. Auf Deutsch spricht man auch von Festtinten- oder Wachsdrucktechnik. Statt auf Toner oder Tinte, setzt man hier auf Wachs. Dieses erhitzt der Drucker, bis es flüssig ist, und trägt es dann auf Papier auf.

Vorteile

Das bringt einige Vorteile mit sich. So drucken diese Geräte besonders leuchtende Bilder mit kräftigen Farben. Das gelingt ihnen auf jedem Papier, nicht nur auf speziellen Hochglanzpapieren. Zudem können sie, genau wie Tintenstrahler, die Farben mischen. Die Druckkosten sind trotz dieses aufwendigen Verfahrens relativ niedrig und liegen in etwa gleichauf mit denen eines Laserdruckers. Anders als diese muffeln die Geräte nicht bei der Arbeit, sondern verbreiten Kerzenduft.

Nachteile

Auf der anderen Seite stehen den Vorteilen relativ hohe Stromkosten gegenüber. Grund: Die Drucker müssen das Wachs stark erhitzen und dieses ununterbrochen warm halten. Auf den ersten Ausdruck des Tages müssen Sie relativ lange Warten, da die Geräte zwischen zehn und 20 Minuten benötigen, um das Wachs zu verflüssigen. Außerdem verlangen die Ausdrucke eine gewisse Sorgfalt bei Transport und Aufbewahrung. Knicken sollten Sie diese möglichst nicht und auch nicht mit scharfen Gegenständen in Berührung bringen. In beiden Fällen kann es zum Ablösen der Wachsschicht kommen. Auch auf kräftige Sonneneinstrahlung und große Wärme reagieren die Ausdrucke zuweilen empfindlich. Das Wachs kann weich werden und die Bildqualität dadurch leiden. Ein weiterer Minuspunkt ist der höhere Anschaffungspreis.

Kaufberatungstipp

Solid-Ink-Drucker sind für alle eine gute Wahl, die höchste Bildqualität, besonders bei Farbdruck, benötigen. Die höheren Stromkosten relativieren sich bei hohem Druckaufkommen mit vielen über den Tag verteilten Ausdrucken. Dann macht sich zudem der geringe Seitenpreis positiv bemerkbar. Diese Gattung eignet sich somit gut für Werbeagenturen und Grafikbüros, jedoch weniger für den privaten Einsatz.

Weitere Informationen in der Kaufberatung zu
Laserdruckern

Zu
Festtintendruckern und Festtinte

Anschlüsse

Zu den Multifunktionsgeräten Lahme alte Druckeranschlüsse sind heute längst passé. Kaufberatungstipp: Möchten Sie jedoch einen alten Computer ohne USB und Netzwerkanschluss verwenden, achten Sie darauf, dass Sie den Drucker auch per altem parallelem Druckerport anschließen können. Kaufberatungstipp: Gibt es beide Anschlüsse, verwenden Sie wegen der höheren Übertragungsgeschwindigkeit immer den USB-Port.

USB ist Standard

Üblich sind heute USB-Anschlüsse, sowohl bei Tintenstrahlern als auch bei Laserdruckern. Kaufberatungstipp: Wenn möglich, sollten Sie mindestens auf USB 2.0 setzen. Diese Version kann um ein Vielfaches schneller Daten übertragen kann, als die ältere Version USB 1.1., auf die Sie besonders bei günstigen Einstiegsgeräten noch treffen können. Damit müssten Sie bei aufwendigen Druckaufträgen, wie Layouts oder großen Grafiken, mit langer Wartezeit rechnen, in der Sie den Computer möglicherweise nicht benutzen können. Das gilt auch dann, wenn Ihr Computer mehrere Prozessorkerne besitzt oder der Drucker über einen eigenen Prozessor verfügt. Denn die Bremse ist hier die langsame Datenübertragung.

Netzwerkanschluss

Vorteilhaft ist ein Netzwerkanschluss. Zumindest dann, wenn mehr als ein Computer den Drucker nutzen soll. Üblich sind kabelgebundene Ethernet-Anschlüsse mit 100 MBit/s (Megabit pro Sekunde).

Vermutlich werden Sie häufiger bei Lasergeräten, LED-Druckern oder Solid-Ink-Druckern auf einen Netzwerkanschluss treffen als bei Tintenstrahlern. Der Grund liegt darin, dass Erstere oftmals in Büros eingesetzt werden, in denen Netzwerke Standard sind. Tintenstrahlgeräte werden dagegen überwiegend an Einzelplätzen eingesetzt. Dort nutz man seltener ein Netzwerk. Immerhin: Die Anzahl entsprechend ausgestatteter Tintenstrahler nimmt stetig zu. Hier treffen Sie vor allem auch auf kabellose Varianten nach WiFi-Standard.

Das heißt jedoch nicht, dass Sie zwangsläufig auf ein bestimmtes Multifunktionsgerät verzichten müssen, wenn dieses keinen Netzwerkanschluss hat, Sie es aber in einem Netzwerk nutzen möchten. Bei einigen Tintenstrahlversionen können Sie nämlich einen kabellosen Netzwerkanschluss nachrüsten. Ist das nicht möglich, können Sie einen Druckerserver verwenden. Das ist ein kleines Gerät, etwa so groß, wie eine Zigarettenschachtel, das auch Drucker ohne Netzwerkanschluss mit einem Netzwerk verbindet. Zu haben sind Printserver schon für unter 30 Euro.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
Druckerservern
Funknetzwerken
Netzwerken

Ausstattung und Extras

Zu den Multifunktionsgeräten Die Ausstattung der Multifunktionsdrucker unterscheidet sich bisweilen erheblich. Es beginnt damit, dass nicht alle Multis vier Funktionen bieten, sondern lediglich drucken, scannen und kopieren können.

Fax nicht Standard

So gehört eine Faxfunktion längst nicht überall zum Standard. Bei einigen lässt sich diese immerhin gegen Aufpreis nachrüsten. So können wenigstens alle, die gar nicht faxen wollen, Geld sparen. Alle anderen müssen noch ein zweites Mal für die Faxoption das Portmonee öffnen. Viele Geräte lassen sich aber nicht entsprechend nachrüsten. Kaufberatungstipp: Prüfen Sie vor dem Kauf unbedingt, wie es sich mit der Faxfunktion verhält.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch eine Fax-to-PC-Funktion. Sie ermöglicht das Weiterleiten von empfangenen Dokumenten an einen Computer, wenn dieser angeschaltet ist. Das ist wünschenswert, falls Sie den Ausdruck aus Spargründen unterdrücken oder die Dokumente (auch) digital speichern oder weiterverarbeiten möchten. Kaufberatungstipp: Zudem sollte es möglich sein, die Faxkomponente vom PC aus steuern und verwenden zu können. Das erlaubt Ihnen, Dokumente direkt aus einem Programm heraus zu faxen, ohne es zuvor ausdrucken zu müssen. Wichtig für Vielfaxer: ein großer Adressbuchspeicher.

Unabhängige Nutzung

Selbstverständlich sollte eigentlich die Nutzung sämtlicher Gerätefunktionen auch ohne Hochfahren eines Computers sein. Kaufberatungstipp auch hier: Studieren Sie besser vor dem Kauf genau die Produktmerkmale. Probleme dürfte hier vor allem die Druckfunktion machen, wenn Sie Fotos von der Digitalkamera auf Papier bringen möchten. Zahlreiche Drucker setzen hierfür einen Computer voraus, auf den Sie die Bilder zunächst kopieren und dann von dort ausdrucken.

Raffinierter, schneller und einfacher geht es per Pictbridge. Unterstützen Drucker und Kamera diese Technik, muss kein Computer angeschaltet sein. In diesem Fall verbinden Sie die Kamera direkt per USB-Kabel mit dem Drucker und können ohne Umwege die gewünschten Bilder ausdrucken. Oftmals lassen sich die Bilder mithilfe des Multifunktionsgeräts noch ein wenig bearbeiten, etwa beschneiden oder rote Augen entfernen. Kaufberatungstipp: Hat ein Drucker diese Fähigkeit, wäre es sehr schön, wenn er auch ein farbiges und hintergrundbeleuchtetes Display böte, um die Bilder und die Bearbeitung kontrollieren zu können.

Kartenleser: Pfiffiges Extra

Falls Kamera oder Multifunktionsgerät kein Pictbridge beherrschen, kann ein Speicherkartensteckplatz am Drucker das Manko ausgleichen und ebenfalls den PC zum Ausdruck überflüssig machen. Einfach Speicherkarte aus der Digicam dort einstecken, am Druckerdisplay alle Einstellungen vornehmen und ausdrucken. Kaufberatungstipp: Von solchen Kartensteckplätzen kann auch ein Computer profitieren, wenn er eingeschaltet ist. Von dort lassen sich Daten meistens bequem auf die PC-Festplatte kopieren. Eine andere Möglichkeit, Daten zu übertragen, böte eine kabellose Bluetooth-Schnittstelle.

Dias scannen und Rohlinge bedrucken

Kaufberatungstipp: Fotografieren Sie noch analog oder möchten Sie Ihre alten Bilder einscannen, achten Sie darauf, dass der Scanner auch Dias und Filmnegative einlesen kann. Besonders pfiffige Multis können sogar gleich mehrere solcher Vorlagen auf einmal aufnehmen und auch gleichzeitig oder nacheinander einlesen. Das spart Zeit und Mühe. Wichtig für die Ausgabe von Bildern, ist die Fähigkeit randlos drucken zu können.

Sehr praktisch ist, selbst gebrannte CD- und DVD-Rohlinge bedrucken zu können. Das kann längst nicht jedes Gerät. Kaufberatungstipp: Normale Rohlinge lassen sich jedoch nicht bedrucken; nötig sind spezial beschichtete Versionen.

Beidseitig drucken

Zahlreiche Multifunktionsgeräte sind Duplex-fähig. Das bedeutet, sie können Papier von beiden Seiten bedrucken. Zählt die dazu nötige Duplexeinheit nicht zum Lieferumfang, kann man sie teilweise gegen Aufpreis nachrüsten. Auch mehrere Papierfächer für unterschiedliche Papiere können sinnvoll sein. Dann entscheiden Sie am PC, worauf Sie drucken möchten, ohne zum Gerät laufen und das Papier tauschen zu müssen.

Kaufberatungstipp: Praktisch sind auch automatische Dokumenteneinzüge. Dort eingelegte Dokumente kann ein Multifunktionsgerät selbständig nacheinander einscannen oder kopieren.

Einige Multis bieten neben den vier Funktionen Druckern, Scannen, Kopieren und Faxen sogar noch eine weitere: die Telefonfunktion. Der nötige Hörer ist integriert. Kaufberatungstipp: Wenn Sie auf solch ein Gerät setzen möchten, achten Sie auf einen ebenfalls integrierten Anrufbeantworter. Dann fehlt nur noch ein integrierter Computer und Sie haben ein komplettes Büro in nur einem Gerät.

Als Netzwerkserver

Bei einigen Multifunktionsgeräten stoßen Sie auch auf interne Festplatten oder haben die Möglichkeit eine einzusetzen. Das ist sehr praktisch. Dort können Sie eingescannte Seiten zwischenlagern und anderen Netzwerkteilnehmern zugänglich machen, vorausgesetzt es ist ein Netzwerkanschluss vorhanden. Auch eingegangene Faxe können dort zwischenlagern. Weiterhin kann die Festplatte als zentraler Zugriffspunkt für ausgelagerte Daten, oder als Austauschplattform dienen und eine Netzwerkfestplatte (NAS) sowie einen eigenen Server überflüssig machen.

Kaufberatungstipp: Wenn Sie zentralen Netzwerkspeicher mehreren Teilnehmern zugänglich machen möchten, achten Sie darauf, die Zugriffsrechte für jeden Anwender einzeln vergeben zu können. Denn vermutlich ist nicht immer jedes Dokument für alle Augen bestimmt. Teilweise bieten Multifunktionsgeräte die Möglichkeit, den Zugriff auf bestimmte Funktionen von der Eingabe eines PIN-Codes abhängig zu machen.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
Scannern
Kopierern
Faxgeräten
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Anrufbeantwortern
Netzwerkspeicher (NAS)

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Erweiterungen für Multifunktionsgeräte

Fazit

Zu den Multifunktionsgeräten Den passenden Multifunktionsdrucker zu finden ist gar nicht schwer, wenn Sie das Einsatzgebiet genau abgrenzen und Ihre Ansprüche exakt formulieren: Möchten Sie häufig eigene Fotos drucken, sollten Sie die Tintenstrahltechnik bevorzugen. Verarbeiten Sie überwiegend Texte, Tabellen und Präsentationen, kann Laser- oder LED-Technik die bessere Wahl sein, besonders wenn Sie häufig und viel drucken oder aber auch nur sehr selten. Wenn Ihnen allerhöchste Bildqualität wichtig ist, weil Sie in einem Grafikbüro arbeiten, kann auch ein Gerät, das mit Festtinte druckt, eine gute Alternative sein.

Überlegen Sie zudem, welche Funktionen das Multifunktionsgerät abdecken soll. Drucken, scannen und kopieren können alle, faxen und telefonieren nicht. Greifen nur Sie oder auch andere darauf zu? Verwenden Sie ein kabelgebundenes oder ein drahtloses Netzwerk? Welche Zusatzausstattung ist Ihnen wichtig? Kaufberatungstipp: Notieren Sie Ihre Ansprüche und füttern Sie anschließend unseren Produktfilter auf der rechten Seite mit diesen Daten, schon haben Sie die Auswahl auf infrage kommende Geräte eingegrenzt. Viel Erfolg!

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