- Mehr Freiheit beim Fernsehen
- Mit oder ohne Festplatte?
- Das richtige Format
- TV-Tuner
- Aufnahmemodus
- Aufnahmen programmieren
- Aufnehmen und gucken
- Sonderfall HD+
- Die Abspielformate
- Die richtigen Anschlüsse
- Mehrwert
- Regionalcode
Mehr Freiheit beim Fernsehen

Film aufzeichnen, Live-Übertragung anhalten oder Blockbuster archivieren – das Mitschneiden des Fernsehprogramms ist mit einem modernen Videorekorder ein Kinderspiel. Videorekorder? So nennt man eigentlich die Geräte, die noch mit analogen Bändern arbeiten, eine bescheidene Bildqualität haben und lange fürs Spulen brauchen.
Heute übernimmt ein DVD-Rekorder diesen Part und macht dabei eigentlich alles besser. Er arbeitet digital, hat somit ein deutlich besseres Bild, höhere Tonqualität und muss überhaupt nicht mehr spulen. Obendrein können sie bereits aufgenommene Teile des Programms wiedergeben, während die Aufnahme noch läuft. Besonders schön ist es, das Bild einfrieren und schrittweise Bild für Bild vor und zurückspringen zu können.
Festplatte und HDTV Als äußerst praktische Mitspieler haben zahlreiche Geräte oft sogar noch eine Festplatte integriert. Sie dient als Zwischenspeicher, ermöglicht die Aufzeichnungen zu schneiden und nur das auf DVD zu archivieren, was man wirklich dauerhaft speichern möchte.
Noch größer ist der Komfort, wenn der Rekorder auch HDTV unterstützt. Dazu sollte er dann auch Blu-ray-Medien abspielen und im besten Fall auch brennen können. Denn durch die hohe Bildauflösung fallen mehr Daten an als auf einem DVD-Rohling Platz finden.
Günstiger Einstieg Digitales Aufzeichnen muss nicht einmal teuer sein: Schon für deutlich weniger als 100 Euro gibt es Einstiegsgeräte, die auf DVD aufzeichnen. Für nicht einmal den doppelten Anschaffungspreis gibt es auch noch eine integrierte Festplatte dazu. Mit wachsender Größe der Festplatte und zusätzlichen Ausstattungsdetails klettert der Preis allerdings weiter nach oben. Dann gilt es zu entscheiden, was für den eigenen Bedarf wirklich wichtig ist und worauf man verzichten kann. Die folgenden Kapitel sollen Ihnen helfen, die richtige Entscheidung für Ihre Ansprüche zu treffen. (pr)
Lange waren DVD-Player nur als reine Abspielgeräte populär. Sie boten und bieten ausgezeichnete Bild- und überragende Tonqualitäten. DVD-Player machen richtiges Kinofeeling im Wohnzimmer möglich. Mit ihrer reinen Abspielfunktion stellen sie aber eine Einbahnstraße dar. Denn Fernsehfilme und Talk-Shows lassen sich mit ihnen nicht aufzeichnen. Dies war lange Zeit nur mit dem Videorekorder möglich.
Doch der hat inzwischen schon das Zeitliche gesegnet. Nur vereinzelt stößt man noch auf die Dinosaurier. Inzwischen haben die DVD-Rekorder erlernt, Filme auch aufzuzeichnen. Besonders clever: Die meisten holen sich dafür die Hilfe einer Festplatte und steigern damit den Komfort deutlich.
Zeitversetztes Fernsehen
Gegenüber einem herkömmlichen Videorekorder können DVD-Rekorder das Fernsehprogramm ohne Qualitätsverlust speichern und auf einer DVD archivieren. Obendrein können sie bereits aufgenommene Teile des Programms wiedergeben während die Aufnahme noch läuft.
Auch bei der Wiedergabe bieten sie viele Annehmlichkeiten. So lassen sich einzelne Szenen und unterschiedliche Programme auf einer DVD sehr schnell ansteuern, langwieriges Spulen entfällt. Standbilder und schrittweises Blättern durch Einzelbilder gibt es mit ausgezeichneter Bildqualität. Dank Dolby Digital-Technik bekommt man obendrein klasse Sound.
Günstiger Einstieg
Dieser Luxus muss nicht einmal teuer sein: Schon für knapp über hundert Euro gibt es Einstiegsgeräte, die auf DVD aufzeichnen. Legt man einen knappen Hunderter drauf gibt es auch noch eine integrierte Festplatte dazu. Doch alle Rekorder sind nicht gleich, es gibt kleine aber feine Unterschiede. In den folgenden Kapiteln erfahren Sie, worauf Sie beim Kauf eines DVD-Rekorders achten sollten. (pr)
Mit oder ohne Festplatte?

Wichtigste Frage zu Beginn der Kaufüberlegung ist die nach der Festplatte. Soll man ein Gerät mit oder ohne Festplatte anschaffen? Die Antwort ist sehr einfach: Wenn das Budget reicht, wählen Sie einen Rekorder mit Festplatte. Denn diese Modelle bieten einen Komfort, den reine DVD-Rekorder nicht erreichen. Das ist vermutlich auch der Grund, warum immer weniger Geräte ohne Festplatte auf dem Markt zu finden sind.
Vorteil Festplatte Die Liste der Vorteile ist sehr lang. An erster Stelle steht das vielfach größere Fassungsvermögen einer Festplatte. Sie kann nicht nur eine handvoll Sendungen aufnehmen wie ein DVD-Rohling, sondern schluckt alles, was man etwa während eines kompletten Urlaubs nicht verpassen möchte. Hat man alles angesehen, löscht man es einfach oder entscheidet sich später, ob man dauerhaft etwas auf DVD archivieren möchte.
Vor dem Brennen auf DVD kann man die Aufzeichnung umfassend editieren. So lassen sich Werbeblöcke unkompliziert entfernen und Sequenzen problemlos umarrangieren. Daneben lassen sich die Titel verändern und der DVD ein hübsches Menü verpassen. Zudem kann man vor dem Brennen einer DVD noch einmal über die Qualität entscheiden, zumindest wenn man zuvor ohne Kompression auf die Festplatte aufgezeichnet hat.
Rohlinge optimal ausnutzen Ohne Werbeblöcke und mit etwas Kompression passt dann womöglich eine Sendung mehr auf den Rohling, als eine direkte Aufzeichnung darauf erlaubt hätte. Außerdem hilft die Festplatte, Rohlinge zu sparen. Möchte man eine Aufzeichnung nicht behalten, löscht man sie einfach wieder. Das ist zumindest bei nur einmal beschreibbaren DVD-Rohlingen unmöglich. Wichtig fürs Kopieren von Festplatte auf Rohling: die Brenngeschwindigkeit. Viele Geräte sind nicht so schnell wie PC-Brenner, sodass man zuweilen eine längere Wartezeit in Kauf nehmen muss.
Ebenfalls praktisch: Die meisten Festplattengeräte starten über einen einfachen Knopfdruck die Aufzeichnung der gerade betrachteten Sendung, umständliche Programmierung ist nicht nötig. Während einer Aufzeichnung lässt sich dabei nicht nur ein anderes Programm betrachten, sondern auch eine DVD vom integrierten Laufwerk abspielen.
Größe nicht entscheidend Die Größe der Festplatte spielt eine wichtige aber keine entscheidende Rolle. Denn als Dauerlager eignet sich selbst der größte Speicher nicht. Irgendwann muss man sich entscheiden, was man brennen und was man löschen möchte. Dann ist wieder neuer Platz zur Verfügung. Auf den Festplatten aktueller Rekorder wird es auch so schnell nicht eng. Nur selten findet man noch Modelle mit 80 Gigabyte Fassungsvermögen. Mittlerweile sind 160 Gigabyte Standard, viele haben sogar deutlich mehr zur Verfügung. Schon auf 160 Gigabyte lassen sich bereits über 30 Stunden Sendungen in hoher Qualität speichern. Mit hoher Kompression lässt sich der Zeitraum sogar vervielfachen. (Mehr dazu im Kapitel Aufnahmemodus)
Ganz außer Acht lassen sollte man die Wahl der Festplattengröße aber nicht. Denn anders als bei Computern kann man bei den meisten DVD-Rekordern die Festplatte nicht durch eine größere ersetzen. Daher sollte man vor dem Kauf abwägen, wie viel Platz man wirklich braucht. Verwehrt ist in der Regel auch die Nutzung der Festplatte am PC. Aus Kopierschutzgründen setzen die Hersteller bei den Festplatten oft andere Schnittstellen als bei PC-Versionen ein. Zudem unterscheidet sich das Dateisystem, sodass der PC keine Daten erkennen könnte.
HD-Mitschnitte Ist das Gerät in der Lage, HDTV-Signale in voller Auflösung mitzuschneiden, sieht es ein wenig anders aus. Dann sollte die Festplatte deutlich mehr Daten aufnehmen können. Denn ein Spielfilm kann mit hoher Auflösung mitunter fünfmal soviel Platz benötigen, wie dafür in PAL-Auflösung nötig wäre. Aus diesem Grund sollte man diese Mitschnitte auch stets auf einen Blu-ray-Rohling brennen und nicht auf eine DVD, was die Geräte ebenfalls können. Nähme man eine DVD, würde der Rekorder den Mitschnitt auf das PAL-Format hinunterrechnen, um alles auf dem Rohling unterbringen zu können.
Keine DVD- und Blu-ray-Kopien Ebenfalls ausgeschlossen: DVD-Kopien. Gleichfalls aus Kopierschutzgründen haben die Hersteller eine Sperre eingebaut, die es unmöglich macht Kauf-DVDs zu duplizieren. Für Blu-ray-Medien gilt das genauso. Manche Hersteller gehen soweit, dass sie jede Kopie von DVD und Blu-ray-Disc auf Festplatte unterbinden, selbst dann, wenn man dieselben Daten zuvor auf das entsprechende Medium gebrannt hat. Eine Analogkopie bleibt in der Regel aber möglich. So lassen sich die DVD/Blu-ray-Daten vom analogen Ausgang zum analogen AV-Eingang führen. Sprich: Die Festplatte zeichnet auf, was der Player abspielt. Allerdings leidet dabei die Bildqualität.
Trotz dieser Einschränkungen spricht vieles für ein Modell mit Festplatte. Wer jedoch nicht im großen Stile aufzeichnen, immer nur mal wieder ein, zwei Sendungen oder einen Film speichern möchte, kommt auch mit einem reinen DVD-Rekorder zurecht. Er spart Geld bei der Anschaffung und bietet bei geringer Kompression ebenfalls eine sehr hohe Bildqualität. Auf HDTV-Auflösung muss man bei diesen Geräten jedoch verzichten.
Vorteil DVD-RAM Kann der Rekorder auf DVD-RAM-Medien aufzeichnen, ist auch zeitversetztes Fernsehen möglich. Manche Geräte beherrschen das auch mit DVD-RW-Rohlingen, jedoch nicht alle. Nachteil der Geräte: Die Schnittfunktion, also das Verändern der aufgezeichneten Sendungen ist gar nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich (siehe nächstes Kapitel).
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Blu-ray
Das richtige Format

Das Formatwirrwarr, das zu Beginn der DVD-Rekorder-Ära immer wieder zu Frust führte, weil sich einige Rohlinge nicht nutzen oder Filme von Freunden nicht abspielen ließen, gehört heute der Vergangenheit an. Denn moderne Rekorder können in der Regel alle am Markt befindlichen Formate abspielen und beschreiben. Kontrollieren sollte man dies trotzdem, um Problemen von vornherein aus dem Weg zu gehen. Auf welche Versionen Sie dabei treffen und was sich damit jeweils anstellen lässt, klärt der Überblick:
DVD-R Hierbei handelt es sich um einmal beschreibbare Rohlinge, die inzwischen von allen DVD-Playern erkannt und abgespielt werden. Probleme sind eventuell bei sehr alten DVD-Playern zu erwarten. Zur Auswahl stehen Versionen mit unterschiedlichem Fassungsvermögen. Gängig sind 4,7 Gigabyte Speicher. Man trifft aber auch Medien, die die doppelte Menge fassen. Diese Rohlinge lassen sich dann etwa von zwei Seiten beschreiben. Daneben existieren zwei unterschiedliche Varianten: Typ A, der nur im professionellen Einsatz verwendet wird und Typ G für den privaten Bereich. DVD-R-Rohlinge müssen nach der Aufzeichnung finalisiert werden, damit sie sich in anderen DVD-Playern abspielen lassen. Die Bearbeitung der Aufzeichnungen, etwa das Herausschneiden von Werbeblöcken, ist mit ihnen genauso wenig möglich wie zeitversetztes Fernsehen (Timeslip oder Timeshift).
DVD-RW Ist die weiterentwickelte Version der DVD-R, die sich dadurch unterscheidet, dass die Medien wiederbeschreibbar sind. Diese Medien fassen bis zu sechs Stunden Video und lassen sich bis zu 1000-mal löschen und wiederbeschreiben. DVD-RW-Medien sind in allen modernen DVD-Playern lesbar. Anfängliche Probleme mit der Lesbarkeit in Drittgeräten tauchen inzwischen kaum noch auf. Das Fassungsvermögen beträgt meistens 4,7 Gigabyte.
DVD+RW Brenner, die diesen Standard unterstützen, spielen automatisch auch DVD-R- und DVD-RW-Medien ab. Mögliche Abspielprobleme in älteren DVD-Playern sind bei diesem Typ besonders gering. Mehr als 4,7 Gigabyte können aber auch sie in der Regel nicht speichern. Neben der wiederbeschreibbaren Version gibt es auch eine einmal beschreibbare (DVD+R).
Wiederbeschreibbare Rohlinge muss man vor dem Nutzen formatieren. Dafür bieten viele DVD-Rekorder zwei unterschiedliche Schreibmodi: den Video-Modus und den Video-Recording-Modus. Ersterer ist bestens geeignet, wenn man die fertige DVD auch in fremden DVD-Playern abspielen möchte. Er bietet die größtmögliche Kompatibilität. Allerdings verzichtet man in diesem Modus auf nachträgliche Editierfunktionen. Zudem geht die Fähigkeit des Wiederbeschreibens verloren, da man den Rohling finalisieren muss. Mit wiederbeschreibbaren Medien lässt sich bei Geräten einiger Hersteller zeitversetztes Fernsehen nutzen, jedoch nicht generell bei allen Geräten.
Unterschiedliche Modi Möchte man den fertigen Rohling nicht weitergeben, sondern nur im gleichen Gerät abspielen, ist der Video-Recording-Modus eher zu empfehlen. Denn dieser ermöglicht bedingtes Editieren des Ergebnisses, etwa das Löschen oder Ausblenden der Werbung. Allerdings unterstützen dies nicht alle Rekorder. Zudem lassen sich in diesem Modus mehr Daten auf eine DVD bannen, da er mit variabler Bitrate arbeitet. Das bedeutet, er verbraucht nicht pro Bild konstant viel Speicher, sondern immer nur so viel, wie dafür wirklich nötig ist. Gerade bei detailarmen Bildern spart er so wichtigen Platz. Der Video-Modus schreibt demgegenüber eine konstante Datenrate. Weiterer Vorteil: In diesem Modus ist kein Finalisieren nötig. Man kann den Rohling bei Bedarf also wieder neu beschreiben.
DVD-RAM DVD-RAM-Medien können nahezu unbegrenzt bespielt und gelöscht werden, laut Herstellerangaben bis zu 100.000-mal. Dadurch eignen sie sich besonders für zeitversetztes Fernsehen. Es existieren unterschiedliche Typen sowie ältere und neuere Versionen: Typ 1 ist leider nicht mit DVD-ROM-Laufwerken, also auch DVD-Playern, kompatibel. Typ 2 liegt in einer entfernbaren Catridge (Gehäuse), Typ 3 ist am weitesten verbreitet. Er kommt ohne Cartridge und ist einseitig beschreibbar. Typ 4 ist beidseitig beschreibbar und liegt wie Typ 2 in einer entfernbaren Cartridge. Großer Vorteil aller DVD-RAM-Versionen: Bei der Nachbearbeitung hat man mehr Möglichkeiten als bei den übrigen wiederbeschreibbaren Medien. So lassen sich nicht nur Teile ausblenden und löschen, sondern auch verschieben, sodass man beispielsweise die Reihenfolge der Mitschnitte ändern kann. Einige DVD-RAMs sind von beiden Seiten beschreibbar. Näheres in der Tabelle:
| DVD-RAM |
alt |
neu |
| Typ 1 |
beidseitig - 5,2 Gigabyte |
beidseitig - 9,4 Gigabyte |
| Typ 2 |
einseitig - 2,6 Gigabyte |
einseitig - 4,7 Gigabyte |
| Typ 2 (mit Cartridge, herausnehmbar) |
|
einseitig - 4,7 Gigabyte |
| Typ 3 (ohne Cartridge) |
|
einseitig - 4,7 Gigabyte |
| Typ 4 (mit Cartridge, herausnehmbar) |
|
beidseitig - 9,4 Gigabyte |
Zwei Lagen Wenn der Speicherplatz einer normalen DVD zu knapp wird, kann man auch auf zweilagig beschreibbare Medien ausweichen. Bei ihnen speichern die Geräte die doppelte Informationsmenge, indem sie die Daten in unterschiedlichen Schichten auf die Medien schreiben. Man erkennt diese an der Abkürzung DL. Sie steht für Dual-Layer oder auch Double-Layer, also eben zwei Schichten.
Auf einen einseitig beschreibbaren Rohling lassen sich folglich bis zu 8,5 Gigabyte Daten schreiben. Das ist exakt so viel, wie auf eine Film-DVD (Format DVD 9) passt. Noch erweitern lässt sich das Fassungsvermögen mit Rohlingen, die sich auf beiden Seiten zweilagig beschreiben lassen. Bis zu 17 Gigabyte (Format DVD 18) finden dann auf nur einem Rohling Platz. Das ist ideal für ganze Staffeln einzelner Serien.
Das Abspielen entsprechender Medien sollte auf modernen DVD-Playern keine Probleme machen, da diese das DVD-9-Format abspielen können. Dennoch kann es bei älteren Geräten zu Problemen kommen. Spielt man die Medien jedoch stets auf dem Gerät ab, mit dem sie gebrannt wurden, sind keine Probleme zu befürchten.
Blu-ray Bei den Blu-ray-Medien ist die Auswahl ein wenig übersichtlicher. Neben der nicht beschreibbaren Version BD-ROM gibt es lediglich zwei weitere, auf die sich Daten brennen lassen. Diesen tragen die Kürzel BD-R und BD-RE. Erstere Version ist nur einmal, Letztere zwischen 1.000- und 10.000-mal wiederbeschreibbar. Beide Typen gibt es mit einer oder auch zwei beschreibbaren Datenschichten. Mit einer Datenschicht fassen die Rohlinge zwischen 23 und 27 Gigabyte Daten. Bei zwei Schichten finden entsprechend zwischen 46 und 54 Gigabyte Daten Platz auf den Medien.
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DVD-Rohlingen •
Blu-ray-Rohlingen
TV-Tuner

Ein Videorekorder hat auch einen integrierten TV-Tuner. Das gilt genauso für moderne DVD-Rekorder. Allerdings hört bei vielen Einstiegsgeräten dort die Modernität auf, soll heißen, sie integrieren den digitalen Aufzeichnungsgeräten nur einfache analoge Tuner. Das darüber empfangbare Bild hat immer eine schlechtere Qualität als der Rekorder in der Lage wäre aufzuzeichnen.
Digitaltuner Damit ein DVD-Rekorder seinen technischen Ansprüchen gerecht werden kann, sollte er auch einen digitalen Tuner mit an Bord haben. Hier bietet sich etwa ein DVB-T-Tuner für digitales, per Antenne empfangbares Fernsehen an, das man in nahezu ganz Deutschland empfangen kann. Ein analoger Empfänger sollte daneben auch an Bord sein, falls DVB-T-Signale nicht empfangbar sind. Dann ließe sich auf die analoge Ausstrahlung zurückgreifen. Wer einen Sender sehen und einen zweiten zeitgleich aufzeichnen möchte, braucht zwei integrierte Tuner.
Relativ begrenzt ist leider das Angebot an DVD-Rekordern, die einen oder gar zwei integrierte Satellitenreceiver für digitales Fernsehen nach DVB-S-Standard besitzen. Auch bei integrierten digitalen Kabeltunern nach DVB-C-Standard ist das Angebot noch recht bescheiden. Man kann zwar stets auch einen externen Empfänger anschließen. Doch haben integrierte Empfänger entscheidende Vorteile gegenüber externen Geräten.
Besser intern als extern Integrierte TV-Tuner sparen ein zusätzliches externes Gerät und schaffen damit Platz im TV-Regal und auf dem Wohnzimmertisch, da man eine Fernbedienung weniger in die Hand nehmen muss. Daneben entfällt die zusätzliche Verkabelung, die manchen Probleme macht und umständlich wird, wenn die Steckplätze knapp werden. Würde man nur den Tuner des TV-Gerätes nutzen, könnte man nicht ein Programm ansehen und ein anderes aufzeichnen. Der größte Vorteil eines internen Tuners ist aber der erhöhte Aufzeichnungskomfort.
Wer etwa in Abwesenheit aufzeichnen möchte, muss bei integriertem Tuner nur den Rekorder programmieren und sich um nichts weiter kümmern. Ist dieser jedoch auf einen externen Empfänger angewiesen, muss man diesen ebenfalls auf die gewünschte Aufnahmezeit und den jeweiligen Kanal programmieren. Besonders einfache Receiver haben hier oft Begrenzungen und gestatten etwa nicht, den Kanal für weitere Aufzeichnungen zu wechseln. So muss man sich entscheiden, was man aufnehmen möchte und auf andere Programme eventuell verzichten. Handelt es sich um einen hochwertigen TV-Receiver, kann der DVD-Rekorder diesen meist steuern und das Einschalten sowie die Programmwahl auslösen.
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PC-TV-Tunern
Aufnahmemodus

Wie viele Sendungen auf einen DVD-Rohling, eine Blu-ray-Disc oder eine Festplatte passen, hängt nicht ausschließlich von deren Fassungsvermögen, sondern auch vom verwendeten Aufnahmemodus ab. Bei dessen Wahl entscheidet man über den Kompressionsgrad und damit über die Bildqualität. Je stärker die Kompression, desto mehr Daten lassen sich speichern, desto schlechter ist aber auch die Bildqualität.
DVD Die jeweiligen Modi haben in der Regel eindeutige Kürzel, die jedoch nicht bei allen Herstellern einheitlich sind. Doch trotz unterschiedlicher Bezeichnungen sind die Ergebnisse in der Regel vergleichbar. Bei bestmöglicher Bildqualität und geringster Kompression brennen die meisten Geräte eine Stunde Film auf eine herkömmliche DVD. Bei gleicher Einstellung schluckt eine 160 Gigabyte große Festplatte etwa 34 Stunden Filmmaterial. Manche Geräte bieten gar eine noch höhere Bildqualität und reduzieren die genannten Werte damit jeweils um die Hälfte.
Viel Platz bei Standardeinstellung Bei der Standardeinstellung, bei der sich nur wenige Unterschiede zur höchsten Qualitätsstufe erkennen lassen, verdoppeln sich die Werte. Eine DVD fasst dann folglich zwei Stunden und besagte Festplatte knapp 70 Stunden. Für den Alltagsgebrauch ist diese Einstellung vollkommen zufriedenstellend und das Maß, das man bei der Berechnung zugrunde legen kann.
Eine weitere Verdoppelung der maximalen Spielzeit, also auf vier Stunden für einen DVD-Rohling, erreicht man mit dem nächst stärkeren Kompressionsgrad, oft Longplay (LP) genannt. Die damit erzielbare Bildqualität ist etwa mit der eines VHS-Rekorders vergleichbar. Für das dauerhafte Archivieren ist diese Qualitätsstufe eigentlich ungeeignet. Das gilt umso mehr für die nächsthöhere Stufe. So schaffen es viele Hersteller, bis zu sechs oder gar noch mehr Stunden auf einen Rohling zu kopieren. Solche Einstellungen sind für Filmabende allerdings ungeeignet. Sie lassen sich bestenfalls für die Dokumentation von Bundestagsdebatten oder Ähnlichem verwenden, bei dem die Bildqualität unwichtig ist.
Variable Kompression Eine praktische Einstellmöglichkeit ist die variable Kompression. Sie macht immer dann Sinn, wenn man Aufzeichnungen von Festplatte auf DVD kopieren möchte. Diese Einstellung wählt für die jeweilige Spiellänge den optimalen Kompressionsgrad in Relation zur verfügbaren Gesamtlänge. Das bedeutet: Möchte man beispielsweise einen Film speichern, der zwei Stunden und zehn Minuten lang ist, muss man nicht die Kompressionseinstellung Longplay wählen und mit mittelmäßiger Bildqualität leben, nur weil die Zwei-Stunden-Grenze überschritten ist. In diesem Fall passt der Rekorder die Einstellung entsprechend an. Das Ergebnis ist damit kaum schlechter als bei der Standardeinstellung.
Wer einen reinen DVD-Rekorder anstelle eines Festplattenmodells wählt und mehrere Sendungen in Abwesenheit aufzeichnen möchte, sollte sich bewusst sein, dass er eine entsprechend hohe Kompression wählen muss und damit nur eine mittelmäßige bis schlechte Bildqualität bekommt.
Tonformat Bei der Wahl des Tonformats hat man meistens keine Möglichkeit einzugreifen. In der Regel nehmen die Geräte diesen in Stereo auf. Wird Mehrkanalton gesendet, wandelt der Rekorder diesen normalerweise ins Dolby-Digital-2.0-Stereoformat. Somit lässt sich die Aufzeichnung nicht raumfüllend abspielen. Einige wenige DVD-Rekorder sind in der Lage, Ton im Raumklangformat aufzuzeichnen und auch wiederzugeben. Die Surround-Wiedergabe ist in der Regel jedoch nur auf demselben Gerät möglich. Spielt man die Aufnahme in einem anderen Gerät ab, gibt es dort nur Stereoton.
Blu-ray
Für Blu-ray-Rekorder gilt das zur DVD Gesagte analog. Hier muss man jedoch bedenken, dass eine in HDTV aufgezeichnete Sendung wesentlich mehr Speicherplatz benötigt als ein Mitschnitt im PAL-Format. Bis zu 25 Gigabyte kann eine 90-minütige Aufnahme in Beschlag nehmen. Bei mittlerer Kompression kommen immer noch etwa zehn Gigabyte zusammen. Auf die zuvor beschriebene 160-Gigabyte-Festplatte würde also deutlich weniger passen. Neben dem besseren Bild wird man dafür aber auch mit besserem Ton belohnt. So können die Geräte in der Regel auch im Raumklang-Format aufzeichnen.
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Raumklang •
HDTV
Aufnahmen programmieren

Was früher manchen graue Haare wachsen lies, muss heute auch die Oma ohne Hilfe vom Enkel erledigen können: Den Rekorder programmieren. Die umständliche, manuelle Eingabe von Sender, Aufnahmebeginn und -ende möchte heute keiner mehr durchlaufen müssen. Muss er auch nicht! Denn heute programmiert man per Showview oder direkt über den elektronischen Programmführer (EPG).
Showview
Eine Aufnahme per Showview zu programmieren ist denkbar einfach, vorausgesetzt man hat eine aktuelle Fernsehzeitung. Denn dort findet man neben jeder Sendung eine bis zu zehnstellige Zahl, die Showview-Nummer. Drückt man an der Fernbedienung des DVD-Rekorders den Showview-Knopf, gibt die Nummer ein und drückt OK, ist die gesamte Aufnahme programmieret. Der Rekorder ermittelt mithilfe der Nummer alle nötigen Angaben automatisch.
VPS Früher gehörte die VPS-Funktion bei allen Videorekordern zum Standard. Sie ist dafür gedacht, Sendungen auch dann komplett aufzeichnen zu können, wenn es zu Verschiebungen kommt, etwa weil ein TV-Moderator seine Sendezeit überzieht. Heute findet man dieses praktische Feature immer seltener. Der Grund liegt darin, dass das VPS-Signal, das den Start und den Stopp der Aufnahme veranlassen kann, nur über den analogen Kabelanschluss verfügbar ist und auch nur für die öffentlich-rechtlichen Sender. Wegen dieser begrenzten Einsatzmöglichkeit verzichten viele Hersteller auf diese Funktion.
Elektronischer Programmführer Wer jedoch keine Fernsehzeitung nutzt oder gerne auch mal durch den EPG zappt, den viele Rekorder mit integriertem Digitaltuner besitzen, kann bei vielen Rekordern Aufnahmen direkt daraus programmieren. Hat man dort eine bestimmte Sendung ausgewählt, genügt oft der Druck eines Buttons und die Aufnahme ist gespeichert. Der EPG ist in der Regel ein kostenloser Service, der sich automatisch aktualisiert. In ihm kann man das aktuelle Programm und je nach Hersteller auch das kommende Programm für eine oder mehr Wochen einsehen und programmieren.
Aufnehmen und gucken

Eines der großen Highlights digitaler Rekorder ist die Timeshift-Funktion, auch Time-Slip genannt. Sie gestattet es, eine laufende Sendung auf dem Fernseher zu stoppen, während die Aufnahme im Hintergrund weiterläuft. Sehr praktisch etwa, wenn das Telefon klingelt. Man drückt einfach auf „Pause“, führt das Telefongespräch und guckt danach mit Druck auf „Play“ an der Stelle weiter, an der man das Programm unterbrochen hat. Das funktioniert auch, wenn dabei die Aufnahme noch nicht abgeschlossen ist. Auf diese Weise kann man sich auch schnell nochmal ein Tor beim Fußball oder den Zieleinlauf der Formel-1 ansehen. Per schnellem Vorspulen kann man dann das Live-Programm auch wieder „einholen“, sollte der verpasste Teil uninteressant sein.
Auch Werbeblöcke verlieren so ihren Schrecken. Wer beispielsweise einen Film aufnimmt und 30 bis 40 Minuten nach dem Anfang mit dem Ansehen beginnt, kann jeden Werbeblock einfach überspringen und den Film in einem Stück genießen. So gewinnt man Zeit für Anderes, sei es ein Buch zu lesen, in Ruhe zu Abend essen oder mit dem Hund Gassi zu gehen.
Wie oben bereits erwähnt, beherrscht nicht jeder Rohling das zeitversetzte Fernsehen. Auf der sicheren Seite ist man mit Festplatte, DVD-RAM und bei manchen Herstellern mit wiederbeschreibbaren Rohlingen.
Zu den DVD-RAM-Rohlingen
Sonderfall HD+

Der zuvor beschriebene Komfort gilt nicht automatisch auch bei allen HDTV-Aufnahmen. Uneingeschränkt ist die Timeshift-Funktion, wie auch das Archivieren von gespeicherten Aufzeichnungen auf der Festplatte nur möglich, wenn es sich um frei empfangbare TV-Signale handelt. Dazu zählen beispielsweise die öffentlich-rechtlichen Rundfunkangebote von ARD und ZDF. Deren HDTV-Signale lassen sich auch mit jedem HDTV-fähigen TV-Tuner empfangen, wiedergeben und auf einen Rohling brennen.
Hardware und Abo nötig Anders sieht das mit den HD-Sendungen zahlreicher Privatsender aus. Ihr Signal wird nur verschlüsselt übertragen. Ein TV-Tuner kann die Daten nur anzeigen, wenn er eine Einsteckkarte (SmartCard) integriert hat, welche die Entschlüsselung und somit die Anzeige der TV-Signale ermöglicht. Die entsprechende Fähigkeit verbirgt sich hinter dem Standard HD+. Um diesen nutzen zu können, muss nicht nur der Receiver, in diesem Fall der Rekorder, einen entsprechenden Steckplatz zur Verfügung haben. Denn zudem ist der Abschluss eines Vertrages sowie die Zahlung monatlicher Gebühren nötig.
Aber Vorsicht, hier lauert ein Fallstrick. Die HD+-Module funktionieren nicht in allen Steckplätzen. So findet man herkömmlich CI-Einschübe, in denen die Karten funktionieren und solche, in denen sie es nicht tun. Problemlos arbeiten die Module in der Regel in CI-Plus-Schächten. Wer HD+ nutzen möchte, sollte daher unbedingt kontrollieren, dass Einsteckmodul und Receiver, respektive Rekorder zusammen harmonieren. Andernfalls kann es passieren, dass die Aufnahme der verschlüsselten Signale nicht möglich ist.
Kein Vorspulen Per HD+ empfangene Signale sind einigen Restriktionen unterworfen. Um seine zahlenden Werbekunden nicht zu verärgern, haben sich die Privatsender darauf geeinigt, das zeitliche Vorspulen im Programm zu unterbinden. Damit ist es unmöglich, Werbeblöcke zu überspringen. Das gilt sowohl bei noch laufender Aufzeichnung wie auch bei späterem Betrachten.
Das Brennen der Daten ist entweder gar nicht oder nur mit Einschränkungen, beispielsweise mit geringer Qualität, möglich. Ist die Archivierung gestattet, legt der Rekorder die Daten verschlüsselt ab. Das bedeutet, an anderen Abspielgeräten lässt sich die Aufzeichnung nicht abspielen. Ausnahme: Man nimmt die HD+-Einsteckkarte mit und verwendet diese, wenn möglich, in jenem Gerät. Wenn die Anbieter wollen, können sie die Aufzeichnung auch komplett unterbinden. Teilweise lässt sich eine aufgezeichnete Sendung nur innerhalb eines engen Zeitraums ansehen. Auch die ohnehin nur eingeschränkt nutzbare Timeshift-Funktion lässt sich zeitlich begrenzen.
Kopierschutz Weiterhin unterbindet HD+ die hoch aufgelöste Videoausgabe an allen Geräten, die nicht den Kopierschutz HDCP (High-bandwidth Digital Content Protection) unterstützen. Betroffen sind davon alle Geräte, die nicht mindestens das Siegel „HD ready“ tragen. Möchte man die Videosignale wie weiter oben beschrieben analog ausgeben, muss man sich mit dem PAL-Format begnügen. Die analoge Ausgabe lässt sich jedoch ebenfalls unterbinden oder wahlweise auch automatisch mit einem analogen Kopierschutz versehen.
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Die Abspielformate

Wollen Sie den Rekorder nicht nur zum Aufnehmen und Abspielen von Fernsehprogrammen verwenden, sondern auch Musik damit hören oder geliehene DVDs ansehen, ist es wichtig, welche CD-Formate er neben den unterschiedlichen DVD-Formaten wiedergeben kann. Audio-CDs und MP3-Titel spielen alle Rekorder. Achten Sie bei der MP3-Abspielfunktion darauf, dass der Rekorder auch Titel und Interpreten anzeigen kann und sich nicht auf die reine Abspielmöglichkeit beschränkt. Dies ist der Fall, wenn ein Rekorder ID3-Tracks unterstützt. Ohne diesen Komfort kann das Blättern durch mehrere hundert Songs auf einer CD wirklich mühsam werden. Achten Sie auch darauf, dass nicht nur normale CD-Rohlinge (CD-R), sondern auch wiederbeschreibbare (CD-RW) erkannt werden.
Wer über Video- oder Super Video-CDs verfügt, sollte überprüfen, dass der Rekorder die Scheiben erkennt und abspielen kann. Denn sonst müssten Sie für dafür extra einen DVD-Player anschließen oder ganz auf diese Medien verzichten. Wichtig für alle, die Webvideos am PC auf DVD brennen und dann am Fernseher betrachten wollen, sind die im Internet gebräuchlichsten Formate DivX und Xvid, die beide MPEG-4-kompatibel sind. Mittlerweile zeichnen auch zahlreiche Videokameras im MPEG-4-Format auf. Erkennt der Player diese Formate nicht, bleibt die Mattscheibe schwarz.
HiFi-Fans, die gerne auf die klangstarke DVD-Audio oder die Super Audio CD (SACD) setzen, werden selten fündig. Kaum ein Rekorder, der diese Formate unterstützt. In der Regel sind sie gezwungen, auf einen speziellen Player auszuweichen.
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Die richtigen Anschlüsse

Nicht außer Acht lassen sollte man die Rückseite des Rekorders. Denn hier tummeln sich Ein- und Ausgänge und damit sämtliche Möglichkeiten, über die der Rekorder mit anderen Geräten Kontakt aufnehmen kann. Je mehr unterschiedliche Anschlüsse zur Verfügung stehen, desto geringer ist die Gefahr, in der Sackgasse zu landen.
HDMI-Schnittstelle Besonders wichtig ist die HDMI-Schnittstelle (High Definition Multimedia Interface). Über sie fließen Bild auch den Ton digital. Dadurch verbessert sich die Qualität von beiden. Denn ohne HDMI werden die Signale auf dem Weg vom Medium zum TV-Gerät vom Digitalformat ins analoge und wieder zurückgewandelt. Das geht auf Kosten der Qualität. Deshalb sollten HDMI-Anschlüsse möglichst zahlreich vorhanden sein.
Die Schnittstelle ist zudem für hochauflösendes Fernsehen nach HDTV-Standard nötig, da sie das Kopierschutzverfahren HDCP verwenden kann. Ist der Kopierschutz aktiv, lassen sich keine Aufnahmen oder nur Mitschnitte mit reduzierter Qualität machen. An Plasma- und LCD-TVs ist diese Schnittstelle üblich, genauso wie an modernen AV-Receivern. Ältere Geräte bieten zuweilen nur einen DVI-Anschluss. Auch dieser liefert eine höhere Bildqualität als die analogen Varianten, überträgt aber keinen Ton. Diese Schnittstelle kommt ebenfalls mit dem Kopierschutz zurecht.
Camcorder-Anschluss Auch zur Verbindung von digitaler Videokamera und dem Rekorder ist die HDMI-Schnittstelle eine gute Wahl. Alternativ lässt sich die Verbindung auch über einen Firewire-Anschluss - auch „Link“ oder „DV in“ genannt – herstellen. Denn darüber fließen die Daten ebenfalls digital und somit ohne Qualitätsverluste. Für analoge Video-Kameras ist der S-Video-Eingang wichtig.
Scart-Buchsen Obwohl es aus den genannten Gründen vorteilhaft ist, auf den modernen HDMI-Anschluss zu setzen, darf auch dessen Vorgänger, der Scart-Anschluss, nicht fehlen. Über ihn gelangen Ton und Bild analog vom Rekorder zum Fernseher oder AV-Receiver. Gerade wenn man den Rekorder auch an einen alten Röhrenfernseher anschließen möchte, ist der Scart-Kontakt zwingend nötig. Denn Röhrenfernseher besitzen fast nie einen digitalen Anschluss. Mehr als ein Anschluss sind ein Plus, da nicht immer alle externen Geräte am Fernseher Platz finden. Bei wem es dort eng wird, der kann so ein weiteres Gerät am Rekorder anschließen.
FBAS und S-Video Die einfachste aber qualitativ schlechteste Möglichkeit, den Rekorder mit dem Fernseher zu verbinden, ist der FBAS-Anschluss, zu erkennen am gelben Cinch-Stecker. Auf ihn sollte man nur im Notfall setzen, wenn alle anderen Möglichkeiten versagen. Schon ein S-Video-Kontakt böte ein besseres Bild. Sämtliche Videoanschlüsse sollten sich auch an der Vorderseite des Rekorders befinden. Dann lassen sich schnell und unkompliziert digitale und analoge Videokameras anschließen, etwa um darüber alte, selbst gedrehte Videos in den Rekorder zu übertragen und dort auf DVD zu brennen.
Komponenten-Ausgang Möchte man einen Projektor anschließen, der nicht über einen HDMI-Eingang verfügt, sollte dafür ein Komponenten-Ausgang (YUV) vorhanden sein, der Progressive Scan unterstützt. Darüber lassen sich Vollbilder ausgeben. Vorteil: Das Bild wird ruhiger, da das Zeilenflimmern verschwindet. Normalerweise ist ein Fernsehbild nur aus Halbbildern aufgebaut, die mittels Zeilensprungverfahren zu einem Vollbild addiert werden. Dabei werden zwei Halbbilder jeweils schnell nacheinander gesendet. Da das menschliche Auge träge ist, nimmt es diesen Vorgang nicht wahr. Es registriert jedoch ein leichtes Flimmern. Diesen Effekt eliminiert der Progressive-Scan-Modus.
Audio-Ausgänge Ein Audio-Ausgang für den Anschluss an einen AV-Receiver sollte eigentlich selbstverständlich sein. Doch besser man kontrolliert dieses, bevor man böse Überraschungen erlebt. Achten Sie auch auf digitale Tonausgänge. Hier gibt es zwei Versionen: koaxial und optisch. Eine von beiden ist mindestens nötig, wenn man Ton über eine Surround-Anlage hören möchte. Wie weiter oben schon bemerkt, ist Raumklang am Rekorder aber oft nur nutzbar, wenn man eine DVD-ROM oder BD-ROM abspielt.
USB-Anschluss und Speicherkarten Praktisch sind zudem Steckplätze für Speicherkarten. Dort lassen sich Karten aus der Digitalkamera einstecken, um diese kopieren und brennen zu können, ganz ohne PC. Auch ein USB-Anschluss könnte die Verbindung zur Digitalkamera oder einem USB-Stick herstellen. Lesen Sie aber genau nach, ob ein USB-Anschluss auch voll verwendbar ist. Manche Geräte haben solch einen nur für Servicezwecke. Entsprechende Versionen können Anwender nicht nutzen. Je nach integriertem Tuner ist eventuell sind noch ein oder zwei Steckplätze für Kartenmodule wichtig, die man für abonnierte TV-Programme wie etwa Sky oder das zuvor angesprochene HD+ (vormals Premiere) benötigt.
Netzwerkanschluss Einige Geräte besitzen auch einen Ethernet-Anschluss. Darüber lassen sie sich mit einem Netzwerk verbinden und können Daten mit allen angeschlossenen PCs austauschen. So werden sie zum Multimediaserver und können Videos, Musik und Bilder von den Festplatten der angeschlossenen PCs ins Wohnzimmer übertragen. Umgekehrt lassen sich Aufzeichnungen direkt an einen PC senden. Solange es aber keinen drahtlosen WLAN-Anschluss gibt, müsste man zur Vernetzung ein langes Kabel zum nächsten Netzwerkanschluss verlegen. Die Fähigkeit, Daten über das Netzwerk austauschen zu können, erkennt man oft auch am Kürzel DLNA (Digital Living Network Alliance).
Es handelt sich dabei um einen Standard, der die Kommunikation zwischen PCs und Unterhaltungselektronik standardisiert.
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Mehrwert

Neben den bereits genannten Ausstattungsmerkmalen, bieten einige Geräte noch weitere, die Komfort und Leistungsumfang erhöhen. Für Vielaufzeichner ist hier in erster Linie ein übersichtlicher Index zu nennen, mit dessen Hilfe sich einzelne Programmteile schnell und bequem ansteuern lassen. Schön, wenn ein Gerät solch einen für Festplatte , DVDs und Blu-ray-Discs automatisch erstellen kann, ohne dass mühsame Wege durch Menüs oder Listen zu durchlaufen sind. Dann genügt die Auswahl einer angezeigten Szene, um direkt dorthin zu gelangen.
Automatische Synchronisation Eigentlich selbstverständlich sollte die Funktion sein, die am TV-Gerät eingestellten Sender automatisch in den DVD-Rekorder übertragen zu können. Das geschieht idealerweise von selbst, ohne dass der Anwender eingreifen muss. Im Klartext: Der Fernseher schaltet nach abgeschlossenem Sendersuchlauf den Rekorder an und teilt ihm mit, welche Sender er gefunden hat und auf welchen Kanälen sich diese befinden. Dadurch werden beide Geräte synchronisiert und es ist sichergestellt, dass man das richtige Programm aufzeichnet. Eine entsprechende Fähigkeit erkennt man an Bezeichnungen wie Direct Link, Easy Link, Nextview oder Ähnlichen. Übrigens, beim oben beschriebenen HD+ zwingt der Empfänger dem Rekorder die Senderliste auf. Man muss also gegebenenfalls die Kanäle am Fernseher neu sortieren.
HDTV-Genuss Auch wenn eine DVD nicht hoch aufgelöst aufgezeichnet ist, möchte man beim Abspielen doch die volle Auflösung nutzen, wenn man ein entsprechendes TV-Gerät hat. Damit das möglich ist, muss der DVD-Rekorder das Bild hochrechnen, also die fehlenden Pixel hinzuaddieren können. Man nennt das entsprechende Verfahren Upscaling. Das ist zwar nur ein Kompromiss und erhöht nicht wirklich die Auflösung, funktioniert bei vielen Geräten inzwischen aber recht überzeugend. Das sollte das Gerät selbstredend auch mit den TV-Signalen des integrierten Empfängers machen können. Ein Vorteil ist auch die Unterstützung des Kinobildformats 24p.
Alte Schätze sichern Manche DVD-Rekorder haben neben dem DVD-Brenner auch noch einen klassischen Videorekorder für VHS-Bänder integriert. Das ist sehr praktisch für alle, die zahlreiche alte Bänder vor dem Altern schützen und auf DVD konservieren wollen. Einfacher als mit solch einem Gerät geht das kaum: Man muss lediglich eine Videokassette und einen Rohling einlegen und den internen Kopiervorgang starten. Selbstredend kann man auch seinen alten VHS-Rekorder als Abspielstation nehmen, doch ist die zu erzielende Qualität über die Kombilösung oft höher, da das Signal nicht über zusätzliche Kabel und Stecker zum DVD-Rekorder wandern muss. Zudem sind die Abspiel- und Aufzeichnungseinheiten innerhalb eines Gerätes ideal aufeinander abgestimmt.
Ganz gleich, welche Lösung man letztendlich wählt, seine VHS-Bänder sollte man auf jeden Fall auf DVD kopieren. Denn vom Stehen und wiederholten Abspielen leiden die Bänder und werden über die Jahre immer schlechter. Ist ihr Inhalt erst einmal auf DVD gebrannt, bleibt der dabei erzielte Zustand dauerhaft erhalten. Zudem benötigen DVDs weniger Platz als die alten Videokassetten.
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Regionalcode

Auch die Rekorder besitzen wie reine Abspielgeräte die Beschränkung des Ländercodes, die es unmöglich macht, Filme, die beispielsweise für den amerikanischen Markt bestimmt sind, auch auf europäischen Playern abzuspielen. So ist man in Europa auf DVDs mit Ländercode 2 beschränkt.
Zwar kann man viele DVD-Player guten Gewissens von dieser Sperre befreien, entweder durch Austausch eines Hardwarechips oder einfacher, durch das Eintippen einer Ziffernkombination auf der Fernbedienung. Doch bei vielen DVD-Rekordern ist das nicht möglich. Hier kann sich vor dem Kauf ein Blick ins Internet lohnen.
Keine Angst, das Freischalten eines DVD-Gerätes ist nicht illegal, da der Ländercode keine gesetzliche Bestimmung ist, sondern von der Filmindustrie ersonnen wurde.
Blu-ray Auch für Blu-rays gibt es den Regionalcode, den die Industrie bisher aber nur sehr sparsam einsetzt. Nur wenige Titel sind bisher damit versehen. Es kann sich also lohnen, das Filmangebot ausländischer Anbieter zu studieren. In allen in Deutschland erhältlichen Geräten sind in jedem Fall Filme mit Ländercode B/2 abspielbar. Daneben gibt es noch zwei weitere Regionen. Zu A/1 etwa zählen Amerika und Teile Asiens und zum Bereich C/3 Russland, China und ebenfalls asiatische Regionen.
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