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Kaufberatung DVD-Brenner


Als Backup oder für die eigenen Videofilme. Mit einem DVD-Brenner schreiben Sie viele Daten in wenigen Minuten auf einen DVD-Rohling. Für jeden Zweck gibt es dafür das passende Gerät - egal ob intern, extern oder fürs Netzwerk. Die Kosten für moderne DVD-Brenner sind dabei erfreulich niedrig. Wie Sie den besten Brenner für Ihren PC finden, erfahren Sie in dieser Kaufberatung.


Kaufberatung DVD-Brenner

Zu den DVD-Brennern

  1. Datenendlager
  2. Intern oder extern
  3. Welche Schnittstelle?
  4. Das richtige Format
  5. Mehr Platz dank zwei Schichten
  6. Welche Geschwindigkeit?
  7. Schreibschutz - Buffer underrun
  8. Kopierschutz
  9. Label drucken
  10. Systemvoraussetzungen
  11. Fazit

Datenendlager

Zu den DVD-Brennern Urlaubsfilme, Fernsehaufzeichnungen, Backups - mehr und mehr Anwendungen verlangen nach immer mehr Speicherplatz. CD-Rohlinge sind dafür meist überfordert. Eine bessere und ebenfalls günstige Alternative sind DVD-Rohlinge. Sie fassen knapp fünf, viele über acht und Spezialversionen gar bis zu 17 Gigabyte Daten.

Darum DVD

Doch warum sollte Sie in Zeiten, in denen Blu-ray-Brenner 25 oder gar 50 Gigabyte auf einen Rohling bannen können, überhaupt noch ein neues DVD-Laufwerk kaufen? Ganz einfach: Für die DVD spricht zum Beispiel der sehr günstige Preis, sowohl von Brennern als auch von Rohlingen. So kosten viele DVD-Brenner nicht einmal 20 Euro und Rohlinge sind schon für deutlich unter einen Euro zu haben. Darüber hinaus ist die Technik ausgereift.

Möchten Sie zudem gebrannte Daten weitergeben und wissen nicht, ob der oder die Empfänger über ein Blu-ray-Laufwerk verfügen, sind Sie mit einem DVD-Rohling auf der sicheren Seite. Denn diese Medien liest auch ein Blu-ray-Brenner.

Gut für Net- und Subnotebook

Ein externer DVD-Brenner ist ebenfalls praktisch für Netbooks und Subnotebooks, bei denen aus Gewichts- und Preisgründen kein optisches Laufwerk verbaut ist. Bei diesen Geräten würde der Einsatz eines Blu-ray-Laufwerkes auch oft überhaupt keinen Sinn machen. Denn die in einigen Geräten eingesetzten, einfachen Prozessoren hätten Probleme mit den großen Datenmengen. Das gilt umsomehr für viele Grafikchips und Displays, die mit der Anzeige von HD-Videos überfordert wären. Genau dafür – HD-Videos - werden Blu-ray-Laufwerke oft eingesetzt.

Als Austauschgerät

Und wenn der Compter schon einen Brenner hat? Auch dann kann die Neuanschaffung Sinn machen. Neue Brenner schreiben nämlich nicht nur deutlich fixer als Geräte älterer Generationen, sie verstehen sich zuweilen auf mehr Formate, so dass Sie seltener in die Verlegenheit kommen, eine DVD nicht schreiben oder lesen zu können. Ist der vorhandene Brenner sogar schon relativ alt, eröffnet ein neues Gerät die Möglichkeit, Rohlinge zweilagig beschreiben zu können und somit mehr Daten auf eine DVD zu bannen.

Planen Sie, einen DVD-Brenner zu kaufen, treffen Sie auf zahlreiche, technische Kürzel. Was sich dahinter verbirgt, sollten Sie verstehen, bevor Sie einen neuen Brenner wählen. Nur dann ist sichergestellt, dass Sie das Gerät finden, das genau Ihren Erwartungen entspricht. Damit Ihre Suche schnell erfolgreich ist, machen wir Sie in den folgenden Kapiteln dieser Kaufberatung mit den verschiedenen Formaten und Konzepten vertraut. (pr)

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
Blu-ray

Zu
DVD-Brenner-Topsellern
DVD-Brenner-Schnäppchen im Outlet-Store

Intern oder extern

Zu den DVD-Brennern Die erste Frage beim Kauf eines DVD-Brenners lautet: Soll es ein internes Gerät sein, das im Computergehäuse Platz findet oder lieber ein externes? Ein interner Brenner hat zwei große Vorteile: Zunächst ist er günstiger als externe Vertreter. Ganz einfach weil man weniger Material erhält und die Hersteller den Brenner nicht in ein eigenes Gehäuse einbauen müssen. Zudem spart ein ins PC-Gehäuse integriertes Modell Platz auf dem Schreibtisch und benötigt keine eigene Steckdose. Nachteil: Sie müssen selbst in der Lage sein, den Brenner in den PC einzubauen, oder den Einbau einem Fachmann überlassen. Damit wäre dann aber der Preisvorteil wieder dahin.

Externe Geräte sind zwar teurer und brauchen Platz auf dem Schreibtisch, haben dafür aber andere Vorteile. Sie müssen sich keine Gedanken um den Einbau machen. Das spart Schweißperlen beziehungsweise den Gang zur Werkstatt. Kaufberatungstipp: Größter Vorteil eines externen DVD-Brenners ist jedoch seine Mobilität. Schnell stecken Sie ihn in die Tasche und nehmen ihn mit zu Freunden. Besitzen Sie mehr als einen Computer, können einen externen DVD-Brenner problemlos an allen Rechnern betreiben.

Slimline

Speziell für Notebooks sind so genannte Slimline-Versionen. Sie sind besonders flach und schmal, damit sie ins Notebook-Gehäuse passen. Hier gibt es auch zahlreiche Modelle, die ohne Schublade arbeiten. Sie ziehen die Medien durch einen Schlitz (Slot-in-Funktion) ein. Die miniaturisierte Bauweise fordert aber ihren Tribut: So sind die Laufwerke den Modellen für Desktop-PCs in der Regel unterlegen; denn sie beschreiben DVD- und CD-Rohlinge langsamer. Kaufberatungstipp: Bedenken Sie auch, dass die Geräte nicht in jedes Notebook passen. Kontrollieren Sie vor dem Kauf unbedingt das Handbuch Ihres Notebooks und die technischen Daten des gewünschten DVD-Laufwerks dahingehend.

Bei einigen tragbaren DVD-Laufwerken haben Sie gar keine Wahl. Nämlich immer dann, wenn die Hersteller das optische Laufwerk eingespart und keinen Einbauschacht dafür vorgesehen haben. Dies geschieht immer dann, wenn sie jedes Gramm Gewicht sparen möchten und die Geräte sehr flach sein sollen. So haben Subnotebooks häufig kein internes DVD-Laufwerk und auch bei Netbooks müssen Sie nicht selten darauf verzichten.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
Netbooks
Notebooks

Zu
Internen DVD-Brennern
Externen DVD-Brennern

Welche Schnittstelle?

Zu den DVD-Brennern Haben Sie sich für einen internen DVD-Brenner entschieden, ist die Auswahl der Anschlüsse relativ gering. Besaßen die Brenner früher standardmäßig eine IDE-Schnittstelle, so treffen Sie heute fast ausschließlich auf dessen Nachfolger Serial-ATA, kurz S-ATA oder SATA.

IDE oder SATA

Kaufberatungstipp: Wenn Sie eine Wahlmöglichkeit haben, weil in Ihrem Computer beide Schnittstellen vorhanden sind, sollten Sie zu SATA greifen. Dieser Standard ermöglicht nicht nur höhere Datentransferraten, er macht vor allem auch die Verkabelung einfacher. Den theoretischen Geschwindigkeitsvorteil können Sie bei DVD-Laufwerken vernachlässigen, da diese nicht in der Lage sind, mehr Daten pro Sekunde zu verarbeiten, als auch der IDE-Anschluss bewältigen könnte.

Die Vorteile von SATA liegen hier eindeutig bei der Verkabelung. Die Kabel sind deutlich schmaler als IDE-Kabel und versperren den Luftströmen im Gehäuse kaum den Weg. Folge: Das Gehäuse bleibt kühler, der Lüfter muss weniger arbeiten und der Geräuschpegel bleibt niedrig. Zudem gibt es keinen Master/Slave-Modus mehr. Sämtliche Geräte mit SATA-Anschluss verbinden Sie einfach mit dem Controller.

Externe Anschlüsse

Bei externen Geräten haben Sie in der Regel drei unterschiedliche Anschlüsse zur Auswahl: USB, Firewire und eSATA. Letzteres steht für External-SATA und gewährt auch externen Geräten Zugriff auf den schnellen SATA-Controller. DVD-Brenner haben dadurch keinen Vorteil, sie lassen sich auch sehr gut an den beiden erstgenannten Anschlüssen betreiben. Beide Schnittstellen bieten ausreichend hohe Geschwindigkeit beim Übertragen der Daten und sind unkompliziert im Umgang, denn an beide Anschlüsse lassen sich die Geräte während der Computer läuft an- und abstöpseln.

Normalerweise kommen hier der USB-Standard 2.0 und Firewire 400 zum Einsatz. Sie bieten mit bis 400 Megabit pro Sekunde (Mbit/s), respektive 480 Mbit/s Sekunde eine für DVD-Brenner ausreichend hohe Transferrate. Ist gibt inzwischen aber auch mit USB 3.0 und Firewire 800 jeweils neuere und schnellere Versionen beider Anschlüsse. Auch dort ließen sich die Geräte ankoppeln. Kaufberatungstipp: Den möglichen Geschwindigkeitsvorteil können Sie auch hier guten Gewissens vernachlässigen.

USB für Net- und Notebooks

Soll der DVD-Brenner an Note- oder Netbook zum Einsatz kommen, sollte die Wahl auf den USB-Anschluss fallen. Denn dieser Anschluss kann Geräte mit Strom versorgen, sodass kein externes Netzteil nötig ist, das Platz braucht und zusätzliches Gewicht verursacht. Allerdings: Ein USB-Anschluss kann nur in begrenztem Umfang Strom abgeben. Die Obergrenze für einen USB-2.0-Anschluss liegt bei 500 Milliampere (mA). Das genügt in der Regel, um DVDs oder CDs abzuspielen.

Zum Brennen benötigt ein DVD-Brenner jedoch mehr Energie. Daher liegt entsprechenden Geräten oft ein Y-Kabel mit zwei USB-Steckern bei. Dieses belegt am Computer zwei USB-Steckplätze und liefert nur dadurch genügend Energie zum Beschreiben von Rohlingen. Kaufberatungstipp: Ist der Anschluss auch per USB 3.0 möglich, reicht eventuell ein USB-Steckplatz. Denn der USB-3.0-Anschluss kann bis zu 900 mA Strom abgeben.

Kaufberatungstipp: Die Stromversorgung eines DVD-Brenners per USB ist nur dann möglich, wenn Sie ein kleines 2,5-Zoll-Laufwerk verwenden. 3,5-Zoll-Modelle benötigen stets eine externe Stromversorgung. Diese sind zudem größer, schwerer und unhandlicher und eher für stationären Einsatz geeignet.

USB oder Firewire

Wollen Sie den Brenner nicht per USB mit Strom versorgen, ist es letztendlich egal, ob Sie zu USB oder Firewire greifen. Den Ausschlag kann hier geben, welche Anschlüsse der eigene Computer und eventuell noch weitere PCs besitzen, an denen Sie den DVD-Brenner ebenfalls betreiben möchten. Der einzige nennenswerte Vorteil einer Schnittstelle steht auf Seiten des Firewire-Anschlusses. Denn diese Geräte können ohne einen vermittelnden Computer miteinander kommunizieren. So könnte beispielsweise theoretisch eine entsprechend ausgerüstete Digitalkamera, Bilder direkt auf einen Firewire-DVD-Brenner schreiben, ohne dass es eines PCs bedarf. Entsprechende DVD-Brenner sind jedoch nicht leicht zu finden.

Sollte Ihrem PC eine der genannten Schnittstellen fehlen, können Sie diese leicht mit einer nur wenigen Euro teuren Controller-Karte nachrüsten. Diese gibt es zum Einstecken in Desktop-PCs und als Erweiterungskarte für PC-Card- und ExpressCard-Schächte in Notebooks.

Netzwerkanschluss

Eine absolute Ausnahme sind DVD-Brenner mit Netzwerkanschluss. Solch ein Typ kann für einige Anwendungsgebiete jedoch durchaus Vorteile haben. So haben alle Netzwerkteilnehmer darauf Zugriff, etwa auch Smartphones und Tablets. Diese können beispielsweise auf Multimediadaten wie Musik, Filme und Musik von DVDs zugreifen. Voraussetzung: eine passende App, die den Zugriff auf die Daten ermöglicht. Auf einen Netzwerk-Brenner können Sie theoretisch auch von außerhalb über das Internet zugreifen. Damit das klappt, müssen Sie den Weg durch den Router zum DVD-Brenner freigeben und das Laufwerk angeschaltet lassen.

Für die Verbindung ins lokale Netzwerk kommen Ethernetkabel und WLAN infrage. Kaufberatungstipp: Hat der DVD-Brenner keinen eigenen WLAN-Anschluss, sollte diesen der im Netzwerk eingesetzte Router haben. Andernfalls können Smartphone und Tablet nicht darauf zugreifen. Praktisch: Unterstützt das Laufwerk den DLNA-Standard, können Sie auch mit Ihrem Fernseher auf das Laufwerk zugreifen, vorausgesetzt dieser hat ebenfalls einen Netzwerkanschluss und unterstützt DLNA.

Schnelles Netzwerk

Aufgrund der nicht geringen Datentransferraten beim Schreiben aber auch beim Zugriff auf Daten sind nicht nur schnelle Netzwerkanschlüsse wichtig. Auch die tatsächlich erzielbare Datenrate darf nicht zu niedrig sein. Für eine Kabelverbindung ist daher ein Gigabit-Anschluss Pflicht. Für WLAN ist die Unterstützung des WiFi-Standards 802.11n wichtig. Hier gilt auch, dass die Integration ins heimische Netzwerk optimal ist, um den hohen Datenstrom auch erreichen zu können. So sollte der Abstand zum Router relativ klein und Funkstörungen möglichst ausgeschlossen sein.

Um aber für Verbindungsabbrüche gewappnet zu sein, kann es nötig sein, bei Brennvorgängen über das Netzwerk eine Festplatte oder einen großen USB-Stick als Zwischenspeicher an den DVD-Brenner anschließen zu müssen. Bei direktem Anschluss an einen Computer ist ein externer Zwischenspeicher überflüssig.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
USB
Controllern
Fernsehern
Smartphones
Tablets
Netzwerken
Funknetzwerken

Das richtige Format

Zu den DVD-Brennern Die überwiegende Zahl der DVD-Rohlinge gibt es in zwei unterschiedlichen Formaten DVD-Minus (DVD-) oder DVD-Plus (DVD+), da sich die Industrie nicht auf ein einheitliches Format einigen konnte. Bis heute existieren diese nebeneinander. Doch die Zeit, in der ein DVD-Brenner nur eines dieser Formate beherrschte und Sie sich für eines der beiden entscheiden mussten, sind glücklicherweise vorbei. Moderne DVD-Brenner kommen mit beiden Formaten zurecht. Dem Kunden kann der Formatwirrwarr somit egal sein.

Wiederbeschreibbar

Für beide Formate existieren einmal beschreibbare und mehrfach beschreibbare Rohlinge. Einmal beschreibbare tragen das Kürzel R, heißen also beispielsweise DVD-R und mehrfach beschreibbare das Kürzel RW, etwa DVD-RW. Neben dem Minus- und dem Plus-Format führt unter dem Namen DVD-RAM noch ein Drittes ein Schattendasein.

Sämtliche Formate haben ihre Vor- und Nachteile, wobei die Nachteile hauptsächlich den Austausch der fertig gebrannten DVDs betreffen und zu vernachlässigen sind, wenn Sie sämtliche Medien nur zuhause im Computer verwenden möchten. Möchten Sie jedoch DVDs mit anderen austauschen und Videos auch im DVD-Player betrachten, sollten Sie sich genau informieren, um möglichen Komplikationen aus dem Weg zu gehen. Zum Vergleich nun ein Blick auf die verschiedenen Formate:

DVD-RAM

DVD-RAM-Medien können Sie nahezu unbegrenzt bespielen und wieder löschen, laut Herstellerangaben bis zu 100.000-mal. Dadurch eignen sie sich besonders als Backup-Medium. Es existieren unterschiedliche Typen sowie ältere und neuere Versionen: Typ 1 ist leider nicht mit DVD-ROM-Laufwerken, wie DVD-Player, kompatibel. Typ 2 liegt in einer entfernbaren Cartridge (Gehäuse), Typ 3 ist am weitesten verbreitet. Er kommt ohne Cartridge und ist einseitig beschreibbar. Typ 4 ist beidseitig beschreibbar und liegt wie Typ 2 in einer entfernbaren Cartridge. Einige DVD-RAMs sind von beiden Seiten beschreibbar. Näheres in der Tabelle:

DVD-RAM alt neu
Typ 1 beidseitig - 5,2 Gigabyte beidseitig - 9,4 Gigabyte
Typ 2 einseitig - 2,6 Gigabyte einseitig - 4,7 Gigabyte
Typ 2 (mit Cartridge, herausnehmbar) einseitig - 4,7 Gigabyte
Typ 3 (ohne Cartridge) einseitig - 4,7 Gigabyte
Typ 4 (mit Cartridge, herausnehmbar) beidseitig - 9,4 Gigabyte


DVD-R

Hierbei handelt es sich um einmal beschreibbare Rohlinge, die nahezu alle DVD-Player erkennen und abspielen. Zur Auswahl stehen unterschiedliche Kapazitäten. Üblich sind 4,7 Gigabyte große Speicher. Es gibt aber auch kleinere Varianten, die Sie beispielsweise in modernen Camcordern einsetzen sowie solche, die auf beiden Seiten beschreibbar sind und 9,4 Gigabyte Daten aufnehmen können. Daneben existieren zwei unterschiedliche Varianten: Typ A, der nur im professionellen Einsatz verwendet wird und Typ G für den privaten Bereich (weitere Unterschiede im Kapitel Kopierschutz).

DVD-RW

Ist die weiterentwickelte Version der DVD-R, die sich dadurch unterscheidet, dass die Medien wiederbeschreibbar sind. Diese Medien fassen bis zu sechs Stunden Video (komprimiert und im klassischen PAL-Format) und lassen sich bis zu 1.000-mal löschen und wieder beschreiben. DVD-RW-Medien sind zwar theoretisch in den meisten DVD-Playern spielbar, doch tauchen gelegentlich Probleme auf. Am zuverlässigsten arbeiten sie mit einem Player vom gleichen Hersteller zusammen. Das Fassungsvermögen beträgt üblicherweise 4,7 Gigabyte.

DVD+R(W)

Brenner, die diesen Standard unterstützen, spielen auch DVD-R-Medien ab. Außerdem sind bei Ihnen die geringsten Probleme zu erwarten, wenn ein Rohling in einem DVD-Player abgespielt werden soll. Mehr als 4,7 Gigabyte können aber auch sie nicht speichern. Wie auch beim zuvor genannten Standard unterscheidet man hier zwischen einmal (DVD+R) und wiederbeschreibbaren Rohlingen (DVD+RW).

Kaufberatungstipp: CDs beschreiben alle Brenner selbstverständlich auch noch. Sie bieten sich immer dann an, wenn Sie nur kleine Datenhappen speichern möchte. Dann können Sie zu den günstigeren CD-Rohlingen greifen. Auch für Musik-CDs benötigen Sie diese Funktion weiterhin.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
DVD-Rohlingen
CD-Rohlingen

Mehr Platz dank zwei Schichten

Zu den DVD-Brennern Bis zu 8,5 Gigabyte Speicher fassen DVD-Rohlinge, die über zwei Schichten für den Datenspeicher verfügen. Sie erkennen sie und entsprechend befähigte DVD-Brenner an der Bezeichnung „Dual Layer“ oder „Double Layer“, beziehungsweise kurz „DL“. Diese sind aber immer nur einmal beschreibbar. Eine wiederbeschreibbare Variante gibt es aufgrund zu geringer Oberflächenreflexionen bei diesen Modellen nicht.

Durch die Zweilagen-Technik verdoppelt sich nahezu das Speichervermögen einer DVD auf effektiv 8,5 Gigabyte. Es passen dann exakt so viele Daten auf einen Rohling wie auf eine Film-DVD (Format DVD 9). Es gibt auch Spezialrohlinge, die auf beiden Seiten Daten aufnehmen können. Zum einen solche, die sich auf einer Seite zweilagig und auf der anderen einlagig beschreiben lassen und damit gut 13 Gigabyte Daten speichern können (Format DVD 14). Zum anderen solche, die sich auf beiden Seiten zweilagig beschreiben lassen und somit etwa 17 Gigabyte (Format DVD 18) aufnehmen können. Solche Rohlinge sind jedoch relativ teuer.

Für den DVD-Player geeignet

Da herkömmliche DVD-Player mit dem DVD-9-Format arbeiten, sind sie grundsätzlich in der Lage, per Dual-Layer-Technik gebrannte Film-DVDs auch auszulesen. Doch zeigen Tests, dass es hierbei zu Problemen kommen kann. Sie sollten also zunächst davon ausgehen, dass Sie Selbstgebranntes nur sicher auf dem Brenner selbst wiedergeben können.

Kaufberatungstipp: Ist Ihr DVD-Brenner schon etwas älter und unterstützt keine Dual-Layer-Technik, sollten Sie auf den Webseiten des Herstellers nachsehen. Vereinzelt lassen sich Geräte per Firmware-Update fit für die Mehrschichttechnik machen.

Zu
Dual-Layer-Rohlingen
DVD-Hüllen und Aufbewahrungsboxen
Film-DVDs

Welche Geschwindigkeit?

Zu den DVD-Brennern Bei Einführung von DVD-Brennern war das Brennen einer DVD eine Geduldsprobe. Die kurzen Zeiten, die für das Beschreiben eines CD-Rohlings nötig waren, erreichten die Geräte beim Brennen einer DVD nicht ansatzweise. Glücklicherweise gehört so etwas mit modernen DVD-Brennern der Vergangenheit an. Denn inzwischen geht das Schreiben einer DVD fast genauso fix wie das einer CD. Nur etwa drei bis vier Minuten benötigen moderne Geräte für knapp fünf Gigabyte. Sie schaffen das durch 20- bis 24-fache Brenngeschwindigkeit mit DVD-R- und DVD+R-Medien.

Langsamer mit wiederbeschreibbaren Medien

Legen Sie jedoch eine wiederbeschreibbare DVD oder einen Dual-Layer-Rohling ins Laufwerk, erhöht sich die Wartezeit spürbar. Hier sinkt die Brenngeschwindigkeit bei DVD-Plus-Medien meist auf achtfach und bei DVD-Minus-Medien auf sechsfach. Das bedeutet, Sie warten gute zehn Minuten bis eine knappe Viertelstunde auf die Fertigstellung. Die Zeit variiert nach verwendetem Rohling und DVD-Brenner. Beschreiben Sie eine DVD-RAM, fällt die Brenngeschwindigkeit runter auf zwölffachen Speed, so dass der Vorgang immerhin unter zehn Minuten dauert.

Höchstgeschwindigkeit zum Schluss

Beim Blick auf die Geschwindigkeit sollten Sie stets bedenken, dass ein Brenner den höchsten Wert nicht über den gesamten Schreibvorgang erreicht, sondern erst gegen Ende. Die Erklärung dafür ist ganz einfach: Die DVD dreht konstant. Bei einer kompletten Umdrehung ist der innen zurückgelegte Weg und damit die zu schreibende Datenmenge relativ geringer als weiter außen auf dem Rohling. Außen schreibt der Brenner in gleicher Zeit folglich mehr Daten, was einer höheren Brenngeschwindigkeit entspricht.

CDs brennen

Kaufberatungstipp: Sollten Sie noch einen reinen CD-Brenner haben und diesen mit dem Kauf eines DVD-Brenners einmotten wollen, sollten Sie auch auf die Geschwindigkeit achten, mit der das Gerät normale CD-Rohlinge beschreiben kann. Konstruktionsbedingt waren DVD-Brenner lange Zeit nicht in der Lage, genauso fix zu brennen wie herkömmliche CD-Brenner. Moderne Geräte erreichen aber mit 40- bis 50-facher Geschwindigkeit bei einmal beschreibbaren und gut 30-facher-Geschwindigkeit bei wiederbeschreibbaren Medien ähnlich gute Werte.

Schreibschutz - Buffer underrun

Zu den DVD-Brennern DVD-Rohlinge kosten zwar unter einem Euro, dennoch kann schnell ein ansehnlicher Betrag zusammenkommen, wenn Probleme durch Abbrüche des Schreibvorgangs auftreten. Denn ist der Vorgang unterbrochen, kann ein Rohling unbrauchbar werden. Daher gilt es, solche Unterbrechungen möglichst zu vermeiden. Die Hersteller der DVD-Brenner bauen deshalb einen Zwischenspeicher in die Laufwerke ein. Bevor die Daten auf den Rohling gelangen, müssen diese zunächst in diesen Puffer. Erst wenn dieser gefüllt ist, beginnt der Brennvorgang.

Ein Stottern des Datentransfers von der Festplatte zum DVD-Brenner ist somit kaum ein Problem, da der Puffer einige Minuten überbrücken kann. Erst wenn die Festplatte dauerhaft keine Daten mehr liefert, kommt es zum Abbruch. Denn in den Puffer passen in der Regel nur Teile einer DVD und nicht die gesamte Datenmenge.

Reduzierte Geschwindigkeit

Bevor es zu einem Abbruch kommt, wenden viele Geräte noch einen weiteren Trick an. Sie reduzieren den Datenfluss, indem sie die Brenngeschwindigkeit herabsetzen. So können sie dem PC und der Festplatte mehr Zeit geben, den Transfer wieder aufzunehmen.

Kommt es dennoch zum Abbruch, können moderne Brenner häufig den Brennvorgang an der Stelle fortsetzen, an der es zur Unterbrechung kam. Unterstützt ein Brenner eine Schreibschutztechnik, sind in der Regel keine „verbrannten“ Rohlinge zu befürchten. Tut er das aber nicht, sollten Sie auf einen möglichst großen Puffer setzen, um bei einer Störung möglichst lange den Schreibfluss aufrechterhalten zu können.

Zu
DVD-Rohlingen
CD-Rohlingen

Kopierschutz

Zu den DVD-Brennern DVDs können Sie mit einem herkömmlichen DVD-Brenner nicht eins zu eins kopieren, wie es beispielsweise mit CDs möglich ist. Der Grund liegt darin, dass die Filmindustrie bei Einführung der DVD-Brenner auf besseren Kopierschutz drängte, als er für CDs üblich ist.

Bei der Entwicklung der DVD hat man die Filmbranche erhört und zwei unterschiedliche Subformate für den DVD-R-Standard entwickelt. Sie lauten DVD-R (A) und DVD-R (G). Das „A“ steht für „Authoring“ und ist für den professionellen Einsatz gedacht. „G“ steht für „General Use“ und beschreibt das Format, das handelsübliche DVD-Brenner verwenden. Erkannt werden die Subformate von allen Brennern, doch beschreiben lassen sich DVD-R(A)-Medien nur von bestimmten Geräten.

Mit „A“ gekennzeichnete Geräte sind sogar in der Lage, Eins-zu-eins-Kopien von DVDs zu machen. Doch sind diese DVD-Brenner mit so hohen Lizenzgebühren an die Filmindustrie belegt, dass ein privater Erwerb wenig Sinn macht. Ein so genannter Authoring-Writer kostet ein Vielfaches dessen, was wie ein herkömmlicher DVD-Brenner kostet. Obendrein sind auch entsprechende Rohlinge deutlich teurer.

Label drucken

Zu den DVD-Brennern Mit einem Stift auf CDs schreiben können Sie sich heute schenken. Inzwischen gibt es eine ganze Reihe von DVD-Brennern, die Texte, Grafiken und Fotos auf die Rohlinge „drucken“ können. Drucken ist eigentlich nicht ganz korrekt, brennen trifft es eher. Die Geräte nutzen den Laser und brennen auf spezialbeschichtete Rohlinge zweifarbige Informationen.

Lightscribe und Labelflash

Zwei unterschiedliche Methoden stehen dafür zur Auswahl: Lightscribe und Labelflash. Beide sind von verschiedenen Herstellern entwickelt und sind untereinander nicht kompatibel. Beiden gemein ist, dass der Rohling zum „Bedrucken“ umgedreht werden muss und der Schreibvorgang jeweils länger dauert als das Brennen der Daten. Labelflash soll nach Herstellerangaben deutliche Geschwindigkeitsvorteile gegenüber Lightscribe haben. In der Praxis benötigen beide Versionen aber etwa gleich lang, im Durchschnitt zirka 20 Minuten.

Die speziellen Lightscribe-Rohlinge sind meist bronzefarben und entsprechend schwarz-grau-bronzen sieht das Ergebnis aus. Man findet inzwischen aber auch andere Farben. Mit Labelflash behandelte Rohlinge sind demgegenüber blaumetallisch. Vorteil beider Systeme: Auch wenn die Farbauswahl nicht groß ist, lieblos beschmierte Rohlinge gehören der Vergangenheit an.

Labeltag

Mit Labeltag gibt es noch eine dritte Möglichkeit, Rohlinge über den Brenner zu beschriften. Größter Vorteil: Es sind keine besonderen Rohlinge nötig. Zudem ist es nicht erforderlich, den Rohling aus dem Brenner zu nehmen und umzudrehen. Dafür beschreibt ein Labeltag-Brenner die Rohlinge nur auf der Medienseite und nur innerhalb eines kleinen Radius von der Mitte aus. Die Beschriftung erfolgt kreisförmig. Nachteil: Labeltag bringt die Beschriftung im Datenteil an. Dadurch verliert der DVD-Rohling ein wenig an Gesamtkapazität.

Alternative Drucker

Es geht aber auch bunt. Nämlich mit einem modernen Tintenstrahldrucker. Mehr und mehr Geräte bedrucken speziell beschichtete Rohlinge inzwischen, ohne dass eine Anschaffung von zusätzlicher Hard- oder Software nötig ist. Meist verfügen sie über eine Art Schublade, in die Sie den Rohling hineinlegen. Besonderer Vorteil: Der Aufdruck ist in voller Fotoqualität möglich; es besteht keine Farbbegrenzung. Zudem ist ein Rohling deutlich schneller verschönert, als dies mit Lightscribe oder Labelflash möglich wäre.

Weitere Informationen in der Kaufberatung zu
Druckern

Zu
DVD-Brennern mit Lightscribe-Technik
DVD-Brennern mit Labelflash-Technik
DVD-Brennern mit Labeltag-Technik
DVD-Stiften und weiterem Medienzubehör
Druckern für Rohling-Druck

Systemvoraussetzungen

Zu den DVD-Brennern Die Systemvoraussetzungen zum DVD-Brennen sind nicht besonders hoch. Es dürfte kaum einen halbwegs modernen PC geben, der die Voraussetzungen nicht erfüllt. Als Untergrenze gilt ein Computer mit Pentium-III-Prozessor und 600 Megahertz Arbeitstakt. Für den Arbeitsspeicher reichen bereits 128 Megabyte und auf der Festplatte sollte mindestens ein Gigabyte Platz sein. Zudem sollte Windows 98 oder eine neuere Ausgabe den PC antreiben. Mit älteren Windowsversionen ist es nicht möglich, DVDs zu brennen. PCs mit dem kostenlosen Linux-Betriebssystem oder Apples OS X beschreiben, sind ebenfalls in der Lage DVDs zu beschreiben.

Eine Brennsoftware ist ebenfalls Voraussetzung. Sie ist die zentrale Steuerung zum Beschreiben der Medien und sollte daher leicht zu bedienen sein und andererseits einen großen Funktionsumfang haben. Grundvoraussetzung: Was der DVD-Brenner technisch erlaubt, muss die Software auch umsetzen können.

Zu
Brennsoftware
Betriebssystemen

Fazit

Zu den DVD-Brennern Ein DVD-Brenner gehört heute zur Standardausstattung eines Computers und Notebooks. Lediglich sehr kleine, portable Modelle müssen ohne auskommen. Für sie gibt es externe Geräte, die Sie bei Bedarf nutzen und auch mit anderen Geräten teilen können. Für Schreibtisch-Computer macht der Einsatz eines internen DVD-Brenners immer dann Sinn, wenn der alte defekt ist oder beispielsweise mit wichtigen Formaten nicht zurechtkommt.

Ganz gleich, was der Grund für den Kauf eines neuen Gerätes ist, wichtig ist, dass dieses sich harmonisch in Ihr Umfeld einfügt. Den passenden Brenner dafür zu finden, ist nicht schwer. Wägen Sie zuvor genau ab, welche Formate und welche Schnittstellen für Sie wichtig sind, welche Zusatzausstattung Sie gerne hätten und wie viel Geduld Sie beim Beschreiben der Medien aufbringen können. Haben Sie eine Antwort auf diese Fragen, finden Sie schnell einen passenden DVD-Brenner.

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