Hohe Bildqualität und zahlreiche gestalterische Möglichkeiten sind die Hauptargumente für den Kauf einer digitalen Spiegelreflexkamera. Ein Fachmann für Fotografie muss man auch nicht mehr sein. DSLRs arbeiten auf Wunsch vollautomatisch und sind deshalb für jeden interessant. Worauf Sie beim Kauf einer Spiegelreflexkamera achten sollten, steht in dieser Kaufberatung.
Kaufberatung Digitale Spiegelreflexkameras (DSLR)
Zu den digitalen Spiegelreflexkameras
- Besser knipsen
- DSLR - Systemkamera
- Auflösung
- Sensorgröße
- Speicher
- Lichtempfindlichkeit
- Sucher und Monitor
- Automatik und Bedienung
- Gehäuse
- Bildstabilisator
- Stromversorgung
- Objektive
- Blitz
- Bildformat
- Mehrwert und Zubehör
- Fazit
Besser knipsen

Reicht Ihnen die Qualität Ihrer kleinen Digicam nicht mehr? Möchten Sie endlich eine Bildqualität mit Wow-Faktor, bei der nicht nur die Farben kräftiger leuchten, die Kontraste höher sind, die Schärfe deutlich besser ist, kurz: das ganze Bild viel plastischer und natürlicher wirkt? Dann sind sie reif für eine digitale Spiegelreflexkamera, häufig auch DSLR abgekürzt.
Klingt Ihnen das zu professionell, nach etwas, das mit viel Fachchinesisch verbunden ist und zu dem viele Einstellmöglichkeiten gehören, die Sie nicht durchschauen und auch gar nicht erlernen möchten? Kein Problem! Moderne Spiegelreflexkameras arbeiten auf Wunsch vollautomatisch und nehmen Ihnen alle komplizierten Einstellungen ab. Damit machen Sie genauso einfach Schnappschüsse, wie mit einer winzigen Digicam, nur eben mit viel höherer Bildqualität.
Mehr Möglichkeiten Insgesamt nehmen mit einer Spiegelreflexkamera die Möglichkeiten der Bildgestaltung zu. Wenn Sie doch einmal die Pfade der Vollautomatik verlassen möchten, unterstützen Sie die Kameras auch dabei. Sie arbeiten mit so genannten Halbautomatiken, die Ihnen je nach Voreinstellung, einen Teil der nötigen Bildeinstellungen abnehmen und Ihnen die Freiheit lassen, einige Parameter selbst zu wählen. Das hilft, die Funktionsweise der DSLR zu verstehen und zu erlernen und natürlich, das Bild nach eigenen Wünschen zu beeinflussen. Wenn Sie möchten, können Sie die Hoheit über sämtliche Einstellungen auch komplett übernehmen.
Ebenfalls eine Möglichkeit aber kein Zwang: Sie können die Objektive tauschen und somit zusätzlich Einfluss auf Bildqualität nehmen sowie auch die Einsatzmöglichkeiten vergrößern. Bei Bedarf wählen Sie etwa ein großes Tele-Objektiv, um entfernte Dinge ohne Einbußen in der Qualität näher an den Betrachter heranzuholen. Zu anderen Zeiten ist ein Weitwinkel-Objektiv die bessere Wahl, um bei geringen Abständen, möglichst viel mit aufs Bild zu bekommen. Auch mit Filtern, Konvertern und anderen Dingen können Sie das Ergebnis beeinflussen. Aber immer gilt: Sie können, müssen aber nicht alle Möglichkeiten ausschöpfen.
Der Umstieg lohnt Ganz gleich, ob Sie ambitionierter Hobbyfotograf oder Einsteiger sind, eines ist bei Einsatz einer modernen DSLR in jedem Fall sicher: Sie werden eine höhere Bildqualität erzielen, als mit einer kompakten Digicam. Somit ist der Umstieg auf jeden Fall lohnend. Damit Sie schnell und einfach genau die Spiegelreflexkamera finden, die am besten zu Ihnen passt, erklären wir in dieser Kaufberatung, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten. (pr)
Zu
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Topsellern unter den digitalen Spiegelreflexkameras •
Schnäppchen im DSLR-Outlet •
DSLR-Neuheiten des letzten Monats
DSLR - Systemkamera

Wenn Sie sich mit Spiegelreflexkameras befassen, treffen Sie häufig auf das Kürzel „SLR“. Es entstammt der englischen Bezeichnung „single lens reflex“ und meint schlicht Spiegelreflex. Handelt es sich um eine digitale Version, setzt man einfach ein „D“ davor und erhält so das Kürzel „DSLR“ oder auch „D-SLR“.
Des weiteren taucht auch immer wieder die Bezeichnung Systemkamera auf, die grundsätzlich ebenfalls eine Spiegelreflexkamera meint. Der Begriff ist entstanden, weil eine Spiegelreflexkamera mit diversem Zubehör, wie Objektive, externen Blitzgeräten, externer Stromversorgung und anderem ein komplettes System bildet.
Systemkamera ohne Spiegel Seit einiger Zeit gibt es unter der Bezeichnung „Systemkamera“ auch eine ganz neue Generation Kameras. Diese Knipsen besitzen keinen Spiegel und keinen optischen Sucher, können aber dennoch die Objektive wechseln, wie eine Spiegelreflexkamera. Sie erkennen diesen Typ an Bezeichnungen wie kompakte, digitale oder spiegellose Systemkamera. Diese Kameras sollen eine Brücke für alle schlagen, die die Vorteile einer DSLR nutzen möchten und gleichzeitig eine sehr kompakte Kamera wünschen.
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Systemkameras
Auflösung

Viele schauen bei einer Digitalkamera, welcher Klasse sie auch angehört, immer noch zuerst auf die maximale Auflösung, die sie für die Fotos erreichen kann. Dabei ist hohe Auflösung kein Garant für hohe Bildqualität. Nur wenn alle Bauteile, inklusive des Objektivs, eine hohe Qualität aufweisen, macht eine Kamera sehr gute Bilder und das auch bei niedrigen Auflösungen.
Eine entscheidende Rolle spielt die Auflösung für die Bildgröße, die Sie später im Ausdruck in höchster Qualität erreichen möchten. Erst dort macht sich zu geringe Auflösung bemerkbar. So ist für Postergröße auch eine sehr hohe Auflösung wichtig, für DIN-A4 reichen aber schon bescheidene fünf Megapixel. Selbst bei geringeren Auflösungen können solch große Ausdrucke immer noch sehr überzeugend wirken. Eine weitere Rolle spielt die Auflösung, wenn Sie gerne Teilbereiche eines Fotos vergrößern möchten. Das klappt umso besser, je höher die Auflösung ist.
Zehn Megapixel oder mehr Die Einstiegsmodelle der digitalen Spiegelreflexkameras verfügen über mindestens zehn, oft auch zwölf Megapixel Auflösung und sind für den Heimgebrauch damit ausreichend ausgestattet. Die nächstgrößeren Modelle besitzen 14-, 16- und 18-Megapixel-Sensoren. Diese wie auch die Einstiegsmodelle eignen sich bereits für semiprofessionelle Anwendungen. Profis arbeiten ebenfalls mit diesen Auflösungen, verwenden aber auch teilweise Modelle, die über 30 oder auch über 40 Megapixel Auflösung bieten.
Kaufberatungstipp: Die Auflösung der DSLRs sollten Sie nicht direkt mit der von kompakten Digicams vergleichen. Denn digitale Spiegelreflexkameras bieten dank besserer Technik eine höhere Bildqualität. So dürfte eine Spiegelreflexkamera mit 10 Megapixeln Auflösung stets ein besseres Bild erreichen als ein Kompaktmodel mit 14 Megapixeln. Weiterer entscheidender Grund: Die Sensoren beider Modellvarianten sind unterschiedlich groß.
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Digitalen Kompaktkameras
Sensorgröße

In kompakten Digitalkameras arbeitet stets ein kleiner bis sehr kleiner Sensor, der sehr viele Pixel aufnehmen muss, was zu Rauschanfälligkeit und schlechter Lichtausbeute führt. Je größer die Sensoren, desto rauschärmer und lichtempfindlicher sind diese in der Regel. Da die Hersteller für digitale Spiegelreflexmodelle nicht auf minimale Gehäusegrößen achten, setzen sie folglich große Sensoren ein und erreichen schon deshalb eine höhere Bildqualität als die Kompakten. Selbst in kleinen DSLRs eingesetzte Sensoren sind deutlich größer als die von Kompaktmodellen.
Bei der Bezeichnung der Sensoren treffen Sie in den technischen Details nicht selten auf unverständliche Buchstabenkürzel, anstelle einer nachvollziehbaren Größenangabe. Daher übersetzen wir einmal die gängigsten Typen: Am häufigsten treffen Sie auf APS-C und APS-H. Der APS-C-Sensor ist etwas kleiner, seine Größe bewegt sich zwischen 14 mal 21 Millimeter bis zu 16 mal 24 Millimeter. Der APC-H-Sensor ist mit 19,1 mal 28,7 Millimetern deutlich größer. Ein Vollformatsensor misst 24 mal 36 Millimeter.
Kleinversionen Ein Four-Thirds-Chip (siehe Kapitel „Objektive“) misst dagegen nur 13 mal 17,3 Millimeter. Und wie groß sind die Chips der Kompaktklasse? In Ultra-Kompaktkameras stehen nur 3,96 mal 5,27 Millimeter zur Verfügung. Die Mittelklasse belichtet eine Fläche von 5,27 mal 7,18 Millimeter. Größeren Kompaktkameras steht eine Sensorfläche von 6,6 mal 8,8 Millimeter zur Verfügung.
Bildqualität Um die hohe Bildqualität von DSLRs auch in spiegellosen Systemkameras zu erreichen, setzen die Hersteller in diesen Modellen größere Sensoren als in der Kompaktklasse ein. Folge: Die Bildqualität steigt. Im Vergleich zur DSLR mit Spiegel haben diese Kameras jedoch häufig das Nachsehen. Manche verwenden aber Sensoren, die Sie auch in DSLR-Modellen finden. Diese können eine vergleichbare Bildqualität erzielen, wenn hochwertige Objektive zum Einsatz kommen.
Im Großen und Ganzen ist die erzielbare Bildqualität bei einer DSLR immer noch am höchsten. Mit einer spiegellosen Systemkamera gehen Sie nicht selten einen Kompromiss ein. Sie bekommen eine bessere Optik und ein kleineres Gehäuse sowie eine Bildqualität, die zwischen einer Kompaktkamera und einer ausgewachsenen DSLR liegt.
Vollformatsensor Ein Vollformatsensor ist genauso groß wie ein Dia beim so genannten Kleinbildformat analoger Kameras. Kommt solch einer zum Einsatz, können Sie sich auf die Brennweitenangaben der Objektive verlassen. Setzen die Hersteller jedoch kleinere Sensoren ein, wie bei den meisten Modellen, müssen Sie die Brennweite mit einem Verlängerungsfaktor entsprechend umrechen. Bei Canon gilt für die Umrechnung häufig der Faktor 1,6 und bei Nikon beträgt dieser zumeist 1,5. Je nach Hersteller treffen Sie auf Faktoren zwischen 1,5 bis 2.0.
Verlängerungsfaktor Verdeutlicht an einem Beispiel ergibt sich somit: Ein Objektiv mit der Brennweite 18-55 mm (Millimeter) führt bei Canon zu den realen Werten 29-88 mm, da Sie die Objektivangaben mit 1,6 multiplizieren müssen. Für ein Nikon-Modell ergäbe es entsprechend 27-82 mm Brennweite.
Seitenverhältnis Weiterhin gibt es zu bedenken, dass das Seitenverhältnis bei DSLRs von dem der Kompaktmodelle abweicht. Letztere bieten wie das Fernsehen ein 4:3- oder 16:9-Format. Analoge und digitale Systemkameras bilden dagegen mit einem 3:2-Verhältnis ab. Hier gibt es allerdings eine Ausnahme: So verwendet der von Kodak und Olympus entwickelte Four-Thirds-Standard ebenfalls ein 4:3-Seitenverhältnis. Viel wichtiger jedoch: Er ermöglicht den Einsatz entsprechender Objektive an allen Spiegelreflexkameras, die das System unterstützen.
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Objektiven
Speicher

Eine hohe Auflösung hat aber auch einen Nachteil: Die Bilder benötigen sehr viel Platz auf der Speicherkarte und im Computer, besonders wenn Sie diese unkomprimiert ablegen möchten. In der geringsten Auflösung für digitale Spiegelreflexkameras (zehn Megapixel) belegt ein unkomprimiertes Bild bereits etwa 28,7 Megabyte. Das gleiche Foto um den Faktor 1:10 mit JPEG gestaucht, benötigt immerhin noch knapp drei Megabyte Speicherplatz. Kaufberatungstipp: Sie sollten beim Kamerakauf folglich einen oder mehrere große Speicherchips mit einplanen.
Groß und schnell Der Speicher muss bei diesen Datenmengen aber nicht nur groß sein, sondern auch schnell. Andernfalls kann es zu Verzögerungen kommen, weil Sie eventuell mit dem nächsten Bild warten müssen, bis alle Daten in den Speicher geschrieben sind. Besonders hohe Anforderungen an die Schreibgeschwindigkeit hat der Serienbildmodus, weil dabei kontinuierlich riesige Datenmengen anfallen. Das verlangt Höchstleistungen vom Speicherchip. Auch wenn der Speicher mitspielt, schaffen viele Kameras nur eine handvoll Fotos pro Sekunde. Denn auch der in der DSLR arbeitende Prozessor hat Einfluss auf die Datenmenge, die die Kamera verarbeiten kann. Nicht selten ist schon nach wenigen Sekunden Schluss.
Speichertypen Die meisten Spiegelreflexkameras verwenden inzwischen den SD-Speicherkartentyp (Secure Digital), inklusive dessen Nachfolger SDHC und SDXC. Die vormals ebenfalls gebräuchliche CompactFlash-Speicherkarte (CF), inklusive den kompatiblen Microdrive-Laufwerken ist auf dem Rückzug. Dieser Speichertyp ist schlicht zu groß, obwohl er, wie auch die SD-Varianten den hohen Speicheranforderungen und Übertragungsgeschwindigkeiten gerecht wird. Es gibt aber für beide Schnittstellen unterschiedlich schnelle Karten. Idealerweise greifen Sie für Systemkameras zu den fixesten Versionen. Neben den SD- und CF-Karten gibt es noch Speicherlösungen, die nur ein oder wenige Hersteller verwenden. Dazu zählen beispielsweise der Sony-Memory-Stick und auch die xD-Karte, die Sie bei DSLRs heute kaum noch antreffen.
SDHC: Schneller und größer Eine Weiterentwicklung der SD-Karte ist die SDHC-Speicherkarte (Secure Digital High Capacity). Sie hat äußerlich das gleiche Format und passt auch in normale SD-Steckplätze, ist jedoch nicht mit der einfachen SD-Karte kompatibel. Das bedeutet für Digitalkameras, dass sie diese Speicherkarten ausdrücklich unterstützen müssen, um entsprechende Karten nutzen zu können. Eine Kamera, die diese Unterstützung nicht bietet, würde einen eingelegten SDHC-Chip nicht verwenden können. Das gilt in der Regel ebenfalls für neuere SD-Kartenversionen.
Der Vorteil von SDHC: Die Karten können mehr Daten speichern und diese zudem schneller verarbeiten. SDHC-Speicherkarten gibt es in den Klassen 2, 4, 6 und 10. Die Zahlen geben die maximale, dauerhafte Übertragungsmenge in Megabyte an. Klasse 10 beschreibt demnach die schnellste Karte, die bis zu zehn Megabyte Daten pro Sekunde dauerhaft aufnehmen kann. Die anderen zwei sind entsprechend langsamer. Kaufberatungstipp: Zahlreiche Speicherkarten können Daten schneller als mit zehn Megabyte pro Sekunde verarbeiten. Dennoch finden Sie diese in der Klasse 10. Genaues Nachsehen ist also wichtig.
SDXC Die aktuellste Version der SD-Karte trägt das Kürzel SDXC (SD eXtended Capacity). Sie verarbeitet Daten noch schneller als die SDHC und kann deutlich mehr Daten speichern. Dieser Typ erreicht Spitzenwerte bei der Datenverarbeitung von über 100 Megabyte pro Sekunde und kann theoretisch bis zu zwei Terabyte (1 Terabyte entspricht 1.024 Gigabyte) speichern. Um die Karten nutzen zu können, muss die Spiegelreflexkamera dazu explizit in der Lage sein. Auch hier teilt man die Karten in die von der SDHC bekannten Klassen ein.
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Speicherkarten •
Kartenlesegeräten
Lichtempfindlichkeit

Die Lichtempfindlichkeit der DSLRs, respektive der Sensoren, spielt für die Bilder eine entscheidende Rolle. Gemessen wird sie in ISO (International Standard Organisation). Normal sind ISO-Werte zwischen 50 und 3.200, einige Kameras erreichen jedoch nicht ganz so niedrige oder auch ganz so hohe Werte. Andere erreichen mit 12.800 bis über 50.000 ein Vielfaches davon.
Ein kleiner Wert steht in diesem Zusammenhang für niedrige Lichtempfindlichkeit und ein größerer Wert für höhere. Verdoppelt sich ein ISO-Wert, verdoppelt sich auch die Lichtempfindlichkeit. Kaufberatungstipp: Den gleichen Effekt erreichen Sie übrigens auch, wenn Sie stattdessen die Blende um einen Schritt erhöhen.
Farbrauschen Bei guten Lichtverhältnissen, beispielsweise bei Sonnenlicht am Strand, benötigen Sie sehr niedrige ISO-Werte und eine kurze Belichtungszeit. Demgegenüber ist bei schlechter Beleuchtung, etwa in Räumen, ein höherer ISO-Wert nötig. Allerdings nehmen mit zunehmend schlechter Beleuchtung die Probleme zu. Denn bei hohen ISO-Werten neigen viele Kameras zum gefürchteten Bild- und Farbrauschen, was sich auf den Fotos durch grobe Körnung und im Extremfall mit Farbblitzern bemerkbar macht.
Auch hier spielen die größeren Sensoren der Spiegelreflexkameras ihren Vorteil aus. Sie neigen deutlich weniger zum Rauschen als ihre kleinen Geschwister. Kaufberatungstipp: Sollten Sie schlechte Erfahrung mit einer kompakten Digitalkamera bei bestimmten Werten gemacht haben, können Sie diese nicht automatisch auf eine DSLR übertragen. Hinzukommt, dass es selbst zwischen gleichwertigen Kameras zuweilen recht deutliche Unterschiede im Rauschverhalten gibt.
Sucher und Monitor

Lange Zeit gab es digitale Spiegelreflexkameras nur ohne eine bewegte Live-Vorschau, wie man es von Kompaktmodellen gewohnt ist, da dieses bautechnisch als nicht realisierbar galt. Inzwischen schaffen es die Hersteller jedoch mit pfiffigen Lösungen trotzdem ein Echtzeitbild auf den Monitor zu bekommen, was ein deutlicher Vorteil ist. Denn so können Sie Ihre Einstellungen und die Komposition des Bildes testen und optimieren. Allerdings hat der Live-Modus bei DSLRs einen entscheidenden Nachteil: Der Autofokus arbeitet deutlich langsamer. Kaufberatungstipp: Für ein schnelles Scharfstellen der Kamera schalten Sie den Live-View aus und schauen Sie durch den Sucher.
Vorteil optischer Sucher Auch ohne eine Monitorvorschau lassen sich sehr gute Bilder machen. Denn anders als kleine Digicams besitzt eine Spiegelreflexkamera in der Regel einen optischen Sucher, durch den Sie die Szene sehr gut auswählen und betrachten können. Zudem zeigen Sie ein geschossenes Foto umgehend auf dem Monitor an, sodass auch hier eine Kontrolle möglich ist. Gefällt Ihnen das Bild nicht, löschen Sie es einfach. Kaufberatungstipp: Wichtig ist hierbei jedoch, dass der Sucher ausreichend lichtstark ist, damit Sie auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen noch genügend erkennen können. Kommt ein elektronischer Sucher zum Einsatz, ist das oft ein Nachteil. Wichtig dafür: eine möglichst hohe Auflösung, damit die Szene so naturgetreu wie möglich erkennbar ist.
Dioptrienausgleich Kaufberatungstipp: Damit Brillenträger einen Sucher ohne Brille nutzen können, sollte ein Dioptrienausgleich am Sucher möglich sein. Dieser ist in der Regel mit einem kleinen Rädchen individuell einstellbar. Kontrollieren Sie, dass der Wert wählbar ist, der Ihrer Sehleistung entspricht. Denn oft ist der einstellbare Bereich relativ begrenzt und/oder nur über relativ große Zwischenschritte einstellbar. Wichtig: Die Einstellung sollte das Sucherbild nicht verkleinern. Bei einigen Herstellern ist das leider der Fall.
Displaygröße Die Monitorgrößen sind auch bei den Systemkameras unterschiedlich. Üblich sind zwischen 2,5 und 3 Zoll Diagonale, was 6,4, respektive 7,6 Zentimetern entspricht. Das ist recht ordentlich und lässt bereits einen guten Eindruck vom Foto zu. Je kleiner der Monitor ist, desto schlechter lässt sich ein Foto beurteilen. Setzen Sie also, wenn möglich, auf eine Kamera mit einem größeren Monitor. Ist dieser zudem schwenkbar, bekommen Sie mehr Freiheit für die Betrachtung und können das Motiv auch dann erkennen, wenn Sie die Kamera beispielsweise über den Kopf halten.
Touchscreen Handelt es sich um einen berührungsempfindlichen Bildschirm (Touchscreen), ist die Bedienung einfach und intuitiv. Es sollte aber dennoch möglich sein, alle Funktionen auch über Knöpfe und Drehrädchen erreichen zu können. Das ist besonders dann wichtig, wenn Sie etwa bei kräftigem Sonnenschein nichts auf dem Monitor erkennen können oder wenn Sie das Display gerne ab und zu ausschalten möchten.
Sollen auch nebenstehende Personen das Monitorbild gut erkennen können, ist der maximale Blickwinkel, den das Display zulässt, wichtig. Zudem muss das Display ausreichend hell leuchten können. Allerdings: je heller das Display ist, desto höher ist der Stromverbrauch und umso kürzer wird die Akkulaufzeit. Gleiches gilt übrigens auch bei der Displaygröße: umso größer diese ist, desto mehr Strom benötigt die Anzeige. Schön ist daher, wenn Sie die Helligkeit der Anzeige verändern können.
Automatik und Bedienung

Gerade Umsteiger, die bisher mit einer Kompaktkamera fotografiert haben, sind das Knipsen mit automatischen Funktionen gewohnt. Wer in den Einstellmöglichkeiten der Fotografie nicht zuhause ist, kann ohne Automatik schnell überfordert sein und den Spaß am Fotografieren verlieren. Daher ist es für Ein- und Umsteiger wichtig, dass eine Kamera verschiedene Automatik-Modi bietet. Bei analogen Spiegelreflexkameras gab es solche Modi kaum. Bei den digitalen Modellen sieht das anders aus. Hier bieten fast alle Hersteller Modelle an, die dem Fotografen viel oder sogar die ganze Arbeit abnehmen können.
Das Spektrum reicht von Vollautomatik, über Halbautomatik bis zur manuellen Einstellung. Auch wenn Sie mit Automatik fotografieren, können Sie in der Regel die von der Kamera gemachten Einstellungen verändern. Auf diese Weise machen auch Einsteiger gute Bilder und haben zudem die Möglichkeit, durch Ausprobieren alle Einstellungsmöglichkeiten kennenzulernen.
Motivprogramme Eine gute Hilfe sind frei wählbare Motivprogramme, wie es sie auch bei kompakten Digitalkameras gibt. Per Drehrad bereiten Sie die Kamera je nach Situation auf die Umgebung vor, etwa für Sport, Portraits, Nahaufnahmen, Innenraum, Tageslicht, Nachtaufnahmen etc. Ein weiter Vorteil für Ein- und Umsteiger sind erklärende Hilfetexte in den Menüs, die sich ein- und ausschalten lassen.
Weißabgleich Für die optimale Farbdarstellung ist unter anderem auch der Weißabgleich wichtig. Dieser zeigt der Kamera, welche Farbe sie als absolutes Weiß interpretieren soll. Auf dieser Basis stellt sie alle übrigen Farben dar. Hat sie hier Probleme, sehen die Bilder schnell flau oder gar falsch belichtet aus.
Ein automatischer Weißabgleich ist wichtig, wenn Sie schnell Schnappschüsse machen können möchten. Kaufberatungstipp: Nicht immer arbeitet dieser jedoch überzeugend. So sollte es auch Voreinstellungen für unterschiedliche Beleuchtungssituationen geben. Hier entscheiden Sie etwa, ob Sie Fotos draußen oder in Gebäuden machen, ob die Sonne scheint, es bewölkt ist und auch ob Sie den Blitz verwenden. Für fortgeschrittene Fotografen sollte es immer auch möglich sein, den Weißabgleich manuell beeinflussen und das Farbspektrum verändern zu können.
Einschaltzeit und Auslöseverzögerung Wichtig für den unkomplizierten Gebrauch einer Kamera sind schnelle Einschaltzeit und kurze Auslöseverzögerung. Beide Werte sind in der Regel bei digitalen Spiegelreflexmodellen sehr gut, oft sogar besser als beim Großteil der Kompaktklasse. Meist gilt: einschalten und auslösen. Damit das auch wirklich so schnell klappt, muss auch der Autofokus, der die automatische Scharfstellung regelt, entsprechend fix sein, was in der Regel der Fall ist. Dennoch: Eine Kontrolle der jeweiligen Zeiten in den technischen Angaben kann nicht schaden.
Programmierbare Funktionstasten Kaufberatungstipp: Eine ungeheure Hilfe können Funktionstasten am Gehäuse sein, die Sie frei programmieren können. So können Sie häufig benutze Einstellungen abspeichern und mit nur einem Knopfdruck aufrufen. Je mehr solcher Tasten vorhanden sind, umso besser. Die Programmierung sollte einfach und intuitiv möglich sein.
Bildbearbeitung Für manchen Anwender mag es auch wichtig sein, einen Teil der eventuell nötigen Bildbearbeitung bereits in der Kamera vornehmen zu können. Das ist durchaus möglich, wenn auch nur für grundlegende Aktionen. So gestatten einige Geräte Funktionen wie Rote-Augen-Korrektur, Beschneiden, D-Lightning, Filtereffekte, wie Schwarzweiß-Fotografie und Ähnliches. D-Lightning ist die Bezeichnung für eine Belichtungskorrektur, die auch in der Lage ist, nur Teile eines Bildes, etwa besonders dunkle oder helle, zu korrigieren.
Zu
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Bildbearbeitungsprogrammen
Gehäuse

Eine digitale Spiegelreflexkamera ist in der Regel deutlich größer und schwerer als eine kompakte Digicam. Die meisten erreichen Größe und Gewicht ihrer analogen Geschwister oder übertreffen diese sogar. Dafür liegen sie in der Regel sehr gut in der Hand. Einen Anteil an dem höheren Gewicht hat unter anderem auch ein robusteres Gehäuse, das bei diesen Kameras oft sogar aus einem speziellen Metall besteht. Dadurch sind die Geräte auch härter im Nehmen und unempfindlicher gegenüber Stößen.
Allerdings, für günstige Einstiegsmodelle verwenden die Hersteller aus Kostengründen auch gerne einfacheren Kunststoff. Dafür sind diese Geräte auch gewöhnlich etwas kleiner, um Käufer kompakter Modelle zu locken. Das ist einerseits praktisch, da eine kleinere Kamera mobiler ist, kann andererseits jedoch auch nachteilig sein, da sie bei Anwendern mit großen Händen nicht mehr so gut in der Hand liegt. Auch die Bedienung kann durch die geringere Größe zu einem gewissen Grad umständlicher werden.
Schwere Objektive Ebenfalls Einfluss auf das Gesamtgewicht hat das verwendete Objektiv, das sich bei Spiegelreflexkameras austauschen lässt. Die Kamera besteht somit aus dem Gehäuse, auch Body genannt und einem Objektiv, das bei aufwendiger Konstruktion und großem Brennweitenbereich deutlich mehr wiegen kann als das Gehäuse.
In der Regel sind die Bedienelemente bei Spiegelreflexkameras logisch und gut angeordnet, sodass man sie leicht erreichen kann. Haben Sie sich an die Kamera gewöhnt, lassen sich dadurch die Einstellungen mit wenigen Fingerbewegungen verändern, ohne dass Sie jedes Mal die Kamera absetzen müssen.
Lästiger Staub Ein Problem von Spiegelreflexkameras sind eindringende Staubkörner, die sich auf dem Sensor absetzen. Verursacht ist diese Anfälligkeit durch die Möglichkeit, das Objektiv wechseln zu können. Deshalb lässt sich diese Gefahr auch kaum vermeiden. Einzige Möglichkeit: Sie wechseln nie das Objektiv. Dadurch würden Sie jedoch einen großen Vorteil dieser Kameras zunichtemachen.
Besser ist es nach anderen Möglichkeiten zu suchen, den Staub von den Sensoren fernzuhalten. So setzen die Hersteller bei vielen Kameras auf automatische Mechanismen, um den Staub von den sensiblen Sensoren fernzuhalten, beziehungsweise zu entfernen. Meist kommen Ultraschall- oder Schüttelmechanismen zum Einsatz. Die abgeschüttelten Staubkörner fangen die Kameras auf Klebestreifen auf und fixieren diese dadurch, sodass sie nicht ein zweites Mal auf den Sensor gelangen können. Solch eine Ausstattung ist ein unbedingtes Plus, besonders für alle, die häufig Objektive wechseln möchten. Kaufberatungstipp: Wer selten oder nie das Objektiv tauscht, kommt jedoch auch ohne solch eine Ausstattung zurecht.
Selbst reinigen Trotz Antistaubtechnik gelangen hin und wieder doch Körner auf den Sensor und bleiben dort hartnäckig haften. Sie erkennen das auf Bildern als unterschiedlich große, unscharfe Flecken. Besonders deutlich sind sie meist in hellen Bildbereichen zu erkennen. Wenn diese nicht mehr verschwinden wollen, können Sie versuchen, sich selbst zu helfen. Dafür gibt es im Zubehörhandel spezielle Blasebälge, die den Staub auf Fingerdruck einfach wegpusten. Sollte das jedoch auch erfolglos bleiben, bleib nur die Retusche mit einem Bildbearbeitungsprogramm oder der Kontakt mit dem Händler. Dieser kann den Staub entfernen oder die Kamera zum Hersteller schicken, der das Entfernen übernimmt.
Kaufberatungstipp: Wer sich den Eingriff zutraut, kann auch eine Flasche Isopropylalkohol in der Apotheke kaufen, ein Wattestäbchen damit tränken und den Sensor vorsichtig damit putzen. Damit dass funktioniert, müssen Sie die Spiegelreflexkamera zuvor in den Reinigungsmodus bringen, damit diese den Spiegel hochklappt.
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Wechselobjektiven •
Reinigungsmitteln Zu
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Reinigungszubehör für Kameras und Objektive
Bildstabilisator

Verwackelte Bilder sind ein Ärgernis, besonders wenn Sie das Malheur erst zuhause bemerken, denn dann ist es zu spät, das Bild ein weiteres Mal zu knipsen. Selbst auf relativ großen Vorschaudisplays an den Kameras bleiben kleine Verwackler leicht unbemerkt. Die Gefahr droht besonders bei ungünstigen Lichtverhältnissen, wenn die Kamera länger belichten muss sowie auch bei Teleaufnahmen. Meist gelingen die Fotos in solchen Situationen nur, wenn Sie die Kamera auf ein Stativ montieren.
Eine wertvolle Hilfe für ungünstige Aufnahmesituationen bieten Bildstabilisatoren. Sie gleichen durch Gegenbewegungen leichtes Verwacklen aus und machen auch dann ein scharfes Foto. Bei kompakten Digicams gehören Bildstabilisatoren zum Standard. Auch bei den Spiegelreflexgeschwistern treffen Sie diese immer häufiger an. In diesem Bereich favorisiert man häufig aber auch den Einsatz eines Stabilisators in den Objektiven. Sie funktionieren zwar ebenso effektiv, sind aber auch nur auf ein Objektiv begrenzt.
Stabilisator im Kameragehäuse Kaufberatungstipp: Besser wäre ein Bildstabilisator direkt in der Kamera. Denn damit ließe sich die Technik mit jedem Objektiv verwenden, was zudem deutliche Kostenvorteile mit sich brächte, da Sie auf günstigere Objektiv-Versionen ohne Stabilisator setzen können.
Es gibt allerdings Unterschiede bei den Stabilisatoren. So unterscheidet man zwei Gruppen: die analogen beziehungsweise optischen und die digitalen Bildstabilisatoren. Gute Ergebnisse sind in der Regel nur mit der analogen Lösung möglich. Hier ist entweder der Bildsensor oder die Objektivlinse beweglich aufgehängt und gleicht Wackeln mit schnellen Gegenbewegungen aus. Das garantiert gleichbleibend gute Bildqualität ohne Einschränkungen.
Digitale Stabilisatoren Anders sieht es bei einer digitalen Lösung aus. Hier gleichen die Kameras Bewegungen nicht mechanisch aus, sondern arbeiten mit Tricks, um scharfe Bilder zu bekommen. Beliebt ist die teilweise drastische Anhebung der Bildempfindlichkeit (ISO-Wert). Das hat allerdings den Nachteil, dass die Bildqualität leidet, da das Bildrauschen zunimmt. Sichtbar wird das durch ein grobkörnigeres Bild und im Extremfall farbige Pixel, die sich über das Bild verteilen.
Ein anderer Ansatz für eine digitale Lösung ist die nur teilweise Ausnutzung des Bildsensors für die Aufnahme. Das gestattet, die Aufnahmefläche innerhalb des Sensorbereichs zu verschieben und dadurch Wackler auszugleichen. Auch bei diesem Ansatz leidet die Bildqualität, da man nicht das volle Leistungsspektrum des Sensors ausnutzt und auf einen Teil der möglichen Auflösung verzichtet.
Spiegelvorauslösung Zu verwackelten Bildern kann es trotz Stabilisator kommen. Beispielsweise dann, wenn Sie die Kamera auf einem Stativ montieren und die Aufnahme relativ lange belichten möchten. In diesem Fall kann das Hochklappen des Spiegels die Kamera in leichte Schwingungen versetzen und zu Unschärfe im Bild führen. Kaufberatungstipp: Um das zu vermeiden, sollten Sie an der DSLR eine Spiegelvorauslösung einstellen können. Dann wartet die Kamera nach dem Hochklappen des Spiegels einige Sekunden, bis sie den Verschluss öffnet; Zeit genug, um die Kamera ausschwingen zu lassen.
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Stativen
Stromversorgung

Digitale Fotokameras haben einen deutlich höheren Strombedarf als analoge Modelle, da machen auch Spiegelreflexmodelle keine Ausnahme. Die eingesetzte Elektronik, allen voran die stromhungrigen Vorschau-Displays, nagen stark an Batterien und Akkus. Kaufberatungstipp: Damit der Kamera nicht während eines Tagesausflugs die Puste ausgeht, sollten Sie schon vor dem Kauf darauf achten, wie hoch die maximal mögliche Bildanzahl mit einem Batteriesatz, respektive mit einer Akkuladung ist. Als Mindestwert können etwa 400 bis 500 Bilder gelten. Mehr wären besser. Gibt der Hersteller weniger an, sollten Sie sich den Kauf überlegen oder gleich einen zweiten Akku mit einkalkulieren.
Zusatzspeicher Ein zweiter Akku ist aber meist relativ kostspielig, da diese zumeist eine spezielle Bauform besitzen und nur für einen oder sehr wenige Kameratypen hergestellt werden. Somit handelt es sich nicht um eine Massenproduktion, welche die Preise drücken könnte. Eine scheinbar gute Lösung verspricht der Einsatz von Standardbatterien, sollte die Kamera diese aufnehmen können. Denn diese können Sie an jedem Kiosk oder einer Tankstelle nachkaufen. Allerdings sind Standardbatterien relativ schwer und halten meist nicht so lange durch wie ein guter Akku.
Kaufberatungstipp: Wenn möglich, sollten Sie auf Lithium-Ionen-Akkus setzen. Dieser Typ hält besonders lange durch, hat keinen Memory-Effekt, der eine abfallende Leistung zur Folge hat, und ist zudem relativ leicht. Für einige Kameras, besonders in der Profi-Liga, gibt es Batteriegriffe, die an die Kamera angedockt werden und ihnen deutlich längeres Durchhaltevermögen bescheren. Nachteil: Die Kamera wird schwerer und unhandlicher.
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Akkus •
Akkuladegeräten
Objektive

Ein großer Vorteil von Spiegelreflexkameras ist die Möglichkeit, das verwendete Objektiv austauschen zu können. So können Sie für jede Situation die optimale Linse einsetzen oder ein Objektiv wählen, das sich universal für die meisten Gelegenheiten verwenden lässt. Zur Verfügung stehen etwa starke Weitwinkelmodelle. Auf die entsprechende Fähigkeit müssen Sie bei Kompaktkameras häufig verzichten. Ein Weitwinkel macht den Bildausschnitt breiter, sodass mehr Informationen aufs Foto passen. So lässt sich beispielsweise die gesamte Familie oder ein komplettes Kirchenschiff auf nur einem Bild ablichten.
Mit einem Teleobjektiv überbrücken Sie große Entfernungen und zoomen Objekte oder Personen näher an den Betrachter heran. Je lichtstärker das Objektiv auch bei großen Zoomstufen ist, desto mehr bekommt der Betrachter den Eindruck, dass der Fotograf direkt vor dem Objekt gestanden hat. Möchten Sie demgegenüber Bilder aus unmittelbarer Nähe zum Objekt machen, mit nur wenigen Zentimetern Abstand, benötigen Sie ein Makro-Objektiv, dass auch auf solch kurzen Distanzen das Bild scharfstellen kann.
Das richtige Objektiv Kaufberatungstipp: Bedenken Sie, dass das verwendete Objektiv mindestens genauso wichtig ist wie die Kamera selbst. Denn schlechte Qualität eines Objektivs können weder die Kamera noch eine Bildbearbeitung nicht mehr oder kaum noch ausgleichen. Ein noch so guter Kamerasensor kann immer nur so gute Bilder machen, wie es das Objektiv zulässt. Das bedeutet zugleich, dass Sie später mit einem neuen Objektiv die Bildqualität verbessern sowie Kamera und Bildqualität weiter optimieren können.
Die erhältlichen Objektive spielen folglich eine große Rolle. Das sogar umso mehr, wenn Sie planen, gleich mehrere einzusetzen. Dann kann es nämlich leicht vorkommen, dass deren Gesamtpreis die Anschaffungskosten des Kameragehäuses übersteigt. Da zudem aufgrund unterschiedlicher Verschlüsse (Bajonett) nicht alle am Markt erhältlichen Objektive an jeden Kameratyp passen, sollten Sie vor dem Kauf einer digitalen Spiegelreflexkamera unbedingt das Angebot an erhältlichen Objektiven überprüfen und deren Verfügbarkeit in die Kaufentscheidung mit einfließen lassen.
Wahl des Objektivsystems Mit dem Festlegen auf ein Objektivsystem grenzen Sie auch den Kauf der nächsten Kamera mit ein, zumindest wenn Sie kräftig in Objektive investieren möchten. Denn wer möchte schon bei jedem Kamerakauf auch gleich zahlreiche Objektive neu anschaffen? Ein Spiegelreflexkameragehäuse tauscht man eher mal aus als den Zubehörpark.
Die größte Auswahl an Objektiven gibt es für die Marktführer bei digitalen Spiegelreflexkameras Canon und Nikon. Doch auch für andere Hersteller gibt es mitunter ein beachtliches Programm. In der Regel sind die Objektive der Kamerahersteller teurer als die von Drittanbietern. Es lohnt also auch einen Blick darauf zu werfen, zumal die teureren Originalobjektive nicht zwangsläufig besser sein müssen. Allerdings sind diese in der Regel optimal für das Zusammenspiel mit den Kameras des eigenen Hauses angepasst.
Four-Thirds-System Um dem Käufer die Bindung an einen Verschlusstypen zu ersparen, haben die großen Hersteller unter der Federführung von Olympus und Kodak das Four-Thirds-System erschaffen. Es ermöglicht den Einsatz entsprechender Objektive an jeder Kamera, die diesen Typ unterstützt. Allerdings: Four-Thirds regelt auch die Größe des Bildsensors, der kleiner ist als bei anderen Spiegelreflexkameras, mit den zuvor beschriebenen Nachteilen. Dadurch wird jedoch andererseits der Einsatz kleinerer und leichter Objektive möglich. Noch kleinere Objektive ermöglicht der Nachfolger Micro-Four-Thirds. Objektive der ersten Generation lassen sich mittels Adapter an entsprechenden Kameras weiter verwenden.
Mehr Infos zu Four-Thirds finden Sie auf der
Homepage des Standards (engl.).
Wenn Sie zum ersten Mal eine Spiegelreflexkamera kaufen, können Sie häufig auf Kombinations-Angebote der Hersteller setzen und das Gehäuse im Paket mit einem oder zwei Objektiven kaufen. Für den Anfang bieten solche Komplettpakete eine gute Wahl, sodass Sie guten Gewissens zugreifen können. Denn die beiliegenden Allround-Objektive erzielen im Allgemeinen akzeptable bis gute Ergebnisse. Üblich sind bei den Paketen Objektive mit einem Brennweitenbereich von 18 bis 55, respektive 70 mm (Millimeter). Findet sich ein zweites Objektiv im Paket, übernimmt dieses meist ab dem höheren Wert bis etwa 200 mm (Nicht vergessen: Die Werte jeweils mit entsprechendem Verlängerungsfaktor multiplizieren). Beide zusammen sollten für die allermeisten Standardsituationen vollkommen ausreichen.
Festbrennweite Neben Objektiven, die große Brennweitenbereiche abdecken, gibt es auch solche, die nur für eine Festbrennweite ausgelegt sind. Damit legt man sich auf Zoom, Weitwinkel oder einen Zwischenwert fest. Besonders ambitionierte Anwender und Profis schwören auf solche Objektive und wählen für jede Situation ein entsprechend optimiertes Objektiv aus, da man mit ihnen meist eine bessere Bildqualität erzielt. Nachteilig ist jedoch, dass man viele unterschiedliche Objektive anschaffen muss, was schnell sehr teuer wird. Zudem muss man unterwegs sehr viel mit sich herumtragen und stets umständlich die Objektive wechseln, wodurch auch die Gefahr steigt, Staub ins Gehäuse zu bekommen.
Alte Objektive weiterverwenden Kaufberatungstipp: Haben Sie bereits im Analogzeitalter mit einer Spiegelreflexkamera fotografiert, können Sie die dort eingesetzten Objektive weiterverwenden, wenn Sie eine digitale Kamera mit entsprechendem Bajonett wählen. Doch auch hier müssen Sie den Verlängerungsfaktor berücksichtigen, was in der Regel zur Folge hat, dass Sie die Weitwinkelfähigkeit einbüßen und eventuell für diesen Bereich ein neues Objektiv anschaffen müssen. Außerdem kann es sein, dass sich Einstellungen wie Autofokus und Blende nicht über das Kameragehäuse einstellen lassen. Diese nehmen Sie dann manuell am Objektiv vor.
Filter Ein weiterer Vorteil von digitalen Systemkameras: Auf die Objektive lassen sich Filter aufschrauben. Damit lässt sich die Umgebung etwa in eine gewisse Stimmung tauchen oder die Leuchtkraft des Fotos verbessern. Im Digitalzeitalter ist dieses Feature jedoch nicht mehr ganz so wichtig, da sich die Effekte auch am Computer nachträglich zufügen lassen. Ein Filter bietet aber auch heute noch den Vorteil, das Objektiv gegen Kratzer oder Fingerabdrücke zu schützen, sodass es durchaus sinnvoll sein kann, stets einen vor dem Objektiv zu haben. Infrage kommt etwa ein Pol-Filter (Polarisations-Filter), der die Leuchtkraft der Farben verbessert und reflektierende Flächen eliminieren, respektive durchdringen kann: zum Beispiel Fenster-/Autoscheiben oder Wasseroberflächen.
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Blitz

Nahezu jede Spiegelreflexkamera hat einen internen Blitz. In der Regel lassen sich damit jedoch nur ausreichende bis befriedigende Ergebnisse erzielen. Grund: Die Leistung ist zu gering, um große Bereiche vor der Kamera gleichmäßig ausleuchten zu können. Die Folge: Im Bildzentrum wird es sehr hell, nicht selten zu hell und zu den Rändern hin zu dunkel. Auch können interne Blitze nicht weit in einen Raum hineinleuchten, sodass Bilder leicht zu dunkel wirken können. Ihre räumliche Nähe zum Kameragehäuse verursacht zudem hässliche Schatten vom Objektiv, wenn Sie mit niedriger Brennweite fotografieren.
Externe Blitzgeräte Deutlich bessere Ergebnisse erzielen Sie mit einem externen Blitz. Er hat eine größere Leuchtkraft, kann die Umgebung gleichmäßiger ausleuchten und dringt auch in die Tiefe des Raumes vor. Sein größerer Abstand zum Objektiv verhindert zudem Objektivschatten auf dem Bild.
Genau wie für Objektive gilt auch für externe Blitze, dass nicht jeder mit jeder Kamera harmoniert. Zwar lassen sich diese meist mit allen Kameras verbinden, doch verstehen sich beide nicht zwangsläufig, sodass ein gemeinsamer Einsatz wenig sinnvoll ist. Problematisch kann vor allem der Einsatz älterer, externer Blitze sein, da diese mit relativ hohen Stromspannungen arbeiten und der Kamera schaden können. Selbst wenn auf den ersten Blick alles in Ordnung zu sein scheint und der Blitz einwandfrei funktionieren sollte, kann es zu einer schleichenden Beschädigung der Kamera kommen. Kaufberatungstipp: Bevor Sie ein altes Blitzgerät verwenden, ist es deshalb ratsam, den Kamerahersteller zu konsultieren und sich das harmonische Zusammenspiel von Blitz und Kamera zusichern zu lassen.
Automatische Blitzsteuerung Wichtig ist für den Einsatz eines externen Blitzgerätes, dass die Kamera diesen steuern kann. Denn dadurch lässt sich sicherstellen, dass der Blitz genau in dem Moment auslöst, wenn der Verschluss komplett geöffnet ist und nicht früher oder später. In diesem Zusammenhang sollten Sie stets auf TTL-Messung achten (Through the lens), da diese Methode am genauesten und zuverlässigsten arbeitet. Zusätzlich ist die Anwendung des externen Blitzes damit am komfortabelsten, da Sie sich nur um die Einstellung der Blende kümmern müssen. Die Berechnung der Intensität und Dauer der Beleuchtung erfolgt automatisch.
Leitzahl Im Zusammenhang mit Blitzen treffen Sie immer wieder auf den Ausdruck „Leitzahl“. Diese Zahl dient als Maß für die Lichtleistung des Blitzgerätes. Je höher die Leitzahl ist, desto heller kann der Blitz leuchten. Kaufberatungstipp: Vergleichen lassen sich die Zahlen allerdings nur dann, wenn sie sich auf die gleiche Brennweite beziehen. Ins Gehäuse integrierte Blitze bieten die geringste Leistung und erreichen meist Werte um 12. Aufsteckblitze schaffen normalerweise zwischen 30 und 40 und Stabblitze weisen Leitzahlen bis um die 60 aus. Einen Stabblitz befestigen Sie mit einem entsprechenden Befestigungsrahmen am Boden der Kamera. Der Blitz selbst befindet sich neben dem Kameragehäuse und nimmt per Kabel Kontakt auf.
Schwenkbar Kaufberatungstipp: Vorteilhaft ist, wenn sich der verwendete Blitz drehen und schwenken lässt. Das gestattet es, eine Szene auch indirekt beleuchten zu können. Dadurch werden zentrale Bereiche des Motivs nicht übertrieben stark ausgeleuchtet und harte Schatten verhindert. Für nahezu alle externen Blitze gilt, dass rote Augen auf den Bildern der Vergangenheit angehören. Denn je weiter der Blitz von der Linse entfernt ist, desto geringer ist diese Gefahr. Am seltensten tritt dieser Effekt folglich bei Verwendung von Stabblitzen ein.
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Blitzgeräten
Bildformat
JPEG Bei kompakten Digitalkameras und auch bei Spiegelreflexmodellen ist das JPEG-Bildformat üblich. Es erlaubt unterschiedliche Kompressionsgrade, garantiert eine gute Bildqualität und spart Speicherplatz. Allerdings gehen bereits bei geringster Kompressionseinstellung Bildinformationen verloren. Manch einer wird dieses kaum feststellen. Möchten Sie ein Bild jedoch mit großem Format und kompromissloser Bildqualität drucken, wird Ihnen die Verschlechterung bei genauer Betrachtung der Details vermutlich auffallen. Um diesem vorzubeugen, gestatten die meisten DSLRs, die Bilder in Rohdaten zu speichern. Eine Kompression findet dabei nicht statt. Das entsprechende Bildformat, das dabei verwendet wird, nennt man RAW. Es entspricht dem englischen Wort für „roh“.
RAW Dem Vorteil, Bilder ohne Qualitätsverlust abzuspeichern, steht der Nachteil sehr großer Bilddateien gegenüber. So braucht ein entsprechend abgespeichertes Foto schnell bis zu 30 Megabyte oder sogar noch mehr Platz auf dem Speicherchip. Zudem ist eine spezielle Bildbearbeitungssoftware nötig, die das Format verarbeiten kann. Auch der PC muss sehr leistungsfähig für die Bildbearbeitung sein und sehr viel Arbeitsspeicher besitzen. Damit sich die gewaltigen Bilder an der Kamera und im PC schneller betrachten und identifizieren lassen, ist häufig in die RAW-Datei ein Vorschaubild im JPEG-Format integriert.
Vorteile Sind Sie sich dessen bewusst und setzen auf dieses Format, haben Sie alle Möglichkeiten der Bildoptimierung, bevor (!) das erste Mal eine Kompression zum Einsatz kommt. Im Gegensatz dazu wird ein JPEG-Bild nach der Bearbeitung ein zweites Mal komprimiert, was zu erneutem Verlust von Bildqualität führt. Das RAW-Format ist somit ideal für höchste Qualitätsansprüche. Es gestattet zudem eine bessere Abstufung bei Farbübergängen und Verläufen. Schafft das JPEG-Format pro Farbkanal nur bis zu 256 Abstufungen, haben Sie im RAW-Format zwischen 1.024 und über 16.000 zur Verfügung. Die vermehrten Möglichkeiten führen eventuell jedoch zu einer längeren Bearbeitungszeit und setzen überdies sehr gute Kenntnisse in der Bildbearbeitung voraus.
Formatchaos Leider haben sich die Hersteller nicht auf ein gemeinsames RAW-Format einigen können. Viele kochen ihr eigenes Süppchen. Somit sind die Daten unterschiedlicher Hersteller in der Regel nicht kompatibel miteinander. Möchten Sie RAW-Daten nicht mit anderen austauschen, müssen Sie sich darüber keine Gedanken machen. Für alle anderen könnte hier ein Problem liegen. Einen Ausweg aus dem Dilemma bietet Adobe mit dem DNG-Format an. Dies ist ein offener Standard, der ebenfalls Rohdaten beinhaltet und sich von unterschiedlichen Programmen verarbeiten lässt. Mehr und mehr Hersteller unterstützen dieses Format, sodass sich die Daten einfacher austauschen lassen.
Achtung! Nicht jedes Grafikprogramm unterstützt ein Rohdatenformat. Deshalb ist es wichtig, auf die beiliegende Software zu achten. Diese sollte das Format nicht nur verarbeiten können, sondern auch leicht und intuitiv zu bedienen sein.
TIFF Eine mögliche Alternative und gleichzeitig ein Kompromiss kann das Speichern im TIFF-Format sein, wenn die Kamera dieses Format unterstützt. Vorteil von TIFF: Die Datei wird unkomprimiert abgespeichert. Die Qualität bleibt uneingeschränkt erhalten. Erst wenn Sie nach der Bearbeitung zum Platzsparen das JPEG-Format verwenden, findet ein Qualitätsverlust statt. TIFF-Dateien erkennt zudem nahezu jedes Bildbearbeitungsprogramm.
Nachteil des TIFF-Formats: Die Dateien werden ebenfalls sehr groß. Sie benötigen nur geringfügig weniger Platz als eine RAW-Datei. Zudem ist es nicht wie beim RAW-Format möglich, die Kameraparameter wie beispielsweise Weißabgleich, Schärfe oder auch die Farbkurven in gleicher Weise zu beeinflussen.
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Bildbearbeitungssoftware
Mehrwert und Zubehör

Weitere Ausstattungsdetails und erhältliches Zubehör können eine DSLR aufwerten und womöglich den Ausschlag für eine Kaufentscheidung geben. Zu nennen ist hier beispielsweise ein GPS-Empfänger. Ihn kann eine Kamera für so genanntes Geo-Tagging verwenden. Das bedeutet, sie zeichnet zu jeder Aufnahme die genaue Position des Fotografen auf. So lässt sich schnell herausfinden, wo ein Foto aufgenommen ist.
Geo-Tagging Besonders praktisch wäre ein in die Kamera integrierter GPS-Empfänger. Gibt es diesen nicht, können Sie sich mit einem externen Empfänger behelfen. Diese gibt es zum Aufstecken für den Blitzschuh oder auch als Version für den Gürtel, respektive die Hemdtasche. Zu einem externen GPS-Empfänger gehört immer auch eine Software, die später die Aufnahmezeitpunkte mit den Positionsdaten abgleicht und die korrekten Daten in die Exif-Datei der Fotos schreibt.
Exif ist die Kurzversion von „Exchangeable Image File Format“ und steht für die so genannten Meta-Daten eines Fotos, in die eine Digitalkameras Details wie Aufnahmezeitpunkt, Belichtung, ISO-Wert, Blendeneinstellung und anderes hineinschreibt. Die Daten lassen sich mit einem Bildbearbeitungsprogramm auslesen.
WLAN Manch eine Kamera überträgt Daten per kabellosem WLAN. Somit kann sie Daten an einen Drucker, einen WLAN-fähigen digitalen Bilderrahmen, übers Internet zu einem sozialen Netzwerk oder einfach nur an einen PC senden. Mit dessen Speicherkapazität erhält die Kamera somit fast grenzenlosen Speicherplatz. Das Übertragen des kompletten Speichers ist aber nicht sehr sinnvoll. Das würde zu lange dauern. Dies ist eigentlich nur dann sinnvoll, wenn Sie in der Reichweite des Netzwerks fotografieren und jedes Foto automatisch an den PC transferieren lassen.
Hat eine Kamera die WLAN-Fähigkeit nicht integriert, lässt sich diese nachrüsten. Das ist zum Beispiel über spezielle SD-Speicherkarten mit WLAN-Technik möglich. Eine weitere Option bieten externe Adapter. Diese befestigen Sie oft an der Kamera, etwa im Blitzschuh oder am Stativgewinde. Manche können Sie auch am Gürtel tragen. Vorteilhaft ist, eine zusätzliche Antenne anschließen zu können, um die Übertragungsqualität zu steigern oder die Reichweite zu erhöhen.
Firmwareupdate Damit die Adapter die Fotos ins WLAN-Netzwerk übertragen können, müssen sie per USB-Kabel eine Verbindung zur Kamera erhalten. Diese benötigt zudem möglicherweise ein Firmwareupdate, um den Datenaustausch steuern zu können. Kaufberatungstipp: Für DSLRs ohne WLAN-Modul können Sie auf spezielle Speicherkarten mit integrierter WLAN-Technik setzen.
Bluetooth Der kabellose Kurzstreckenfunk ist zwar kein adäquater Ersatz zur Funkübertragung großer Bilddateien. Grund: Bluetooth ist dafür zu langsam. Dafür ermöglicht er jedoch die kabellose Steuerung per Funk, etwa mithilfe eines Smartphones oder einer passenden Fernbedienung. Für einige DSLRs gibt es Bluetooth-Empfänger zum Nachrüsten.
Drucken Mit einer DSLR können Sie Fotos, genau wie mit einer Kompaktkamera, direkt an einen Drucker schicken und ausdrucken lassen, ohne den Umweg über einen Computer nehmen zu müssen. Damit das klappt, müssen beide die Pictbridge-Technik unterstützen. Dann ist sichergestellt, dass die Kamera die nötigen Befehle übermitteln und der Drucker diese auswerten kann.
Videos DSLRs, die eine Liveview-Funktion bieten, sind auch in der Lage Videos aufzuzeichnen, sodass Sie Bewegtbilder von interessanten Momenten mitschneiden können. Mindestens die kleine HD-Auflösung von 1.280 x 720 Bildpunkten (720p) sollte die Kamera dabei erreichen, besser wäre die FullHD-Auflösung mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten (1.080p). Wichtig: Um die Mitschnitte direkt am TV anzeigen lassen zu können, benötigt die Digitalkamera einen HDMI-Ausgang. Kaufberatungstipp: Eine Videokamera kann eine filmende DSLR in der Regel jedoch nicht ersetzen. Grund: Der Autofokus der Spiegelreflexkamera ist auf Standbilder optimiert und versucht im Videomodus in der Regel ständig nachzuschärfen. Folge: Die Kamera „pumpt“ - das Bild wechselt also ständig zwischen scharf und unscharf.
Gehäuseschutz Manche Kameras besitzen ein abgedichtetes Gehäuse. Das verhindert das Eindringen von Staub, Schmutz und Feuchtigkeit. Ein Regenschauer macht diesen Geräten nichts aus. In der Regel hält dieser Schutz jedoch nur Spritzwasser ab; für einen Tauchgang reicht er nicht. Kaufberatungstipp: Um eine entsprechende Kamera ohne Bedenken harten Umwelteinflüssen auszusetzen, sollten Sie darauf achten, dass auch das verwendete Objektiv abgedichtet ist.
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Fazit

Mit einer digitalen Spiegelreflexkamera machen Ihre Bilder einen großen Schritt nach vorne. Die Bildqualität steigt spürbar und damit nimmt gleichzeitig auch die Freude am Fotografieren zu. Fotografische Spezialkenntnisse sind glücklicherweise längst nicht mehr nötig, um eine semiprofessionelle DSLR bedienen zu können. Zahlreiche Automatiken können Ihnen alle nötigen Einstellungen abnehmen. Wer möchte, schaltet die aktive Hilfe ein und lässt sich von der Spiegelreflexkamera beim Erlernen der Funktionen an die Hand nehmen.
Vorteilhaft ist auch die Möglichkeit, Objektive wechseln und die Kamera damit ideal an jede Umgebung anpassen zu können. Sehr schön: Auch dazu besteht kein Zwang. Es gibt zahlreiche Objektive, die den gesamten Einsatzbereich von Nah- bis zu Teleaufnahmen abdecken. Eine DSLR ist somit eine optimale Digitalkamera für Profis und für Einsteiger, die Spaß am Fotografieren haben wollen und auf der Suche nach optimaler Fotoqualität sind.
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