Kaufberatung Digitalkamera - alles was Sie über Digitalkameras wissen müssen


(Only available in German)

Eine Digitalkamera hält wichtige Momente im Bild fest - schnell, einfach und unkompliziert. Beste Bildqualität, einfache Bedienung und sinnvolle Ausstattung ist bei vielen Modellen jedoch nicht selbstverständlich. Unsere Kaufberatung klärt, wie Sie eine gute Digitalkamera von einer mittelmäßigen unterscheiden und zeigt, welche Ausstattung sinnvoll und wichtig ist.


Kaufberatung Kompakte Digitalkameras


Zu den Digitalkameras


  1. Fotofreude
  2. Wie viele Pixel sollen es sein?
  3. Das Zoom
  4. Weitwinkel und Makro
  5. Das Display
  6. Verwackelte Bilder
  7. Der Speicher
  8. Der Auslöser
  9. Die Stromversorgung
  10. Bildqualität
  11. Praktische Ausstattung
  12. Automatische Bildbearbeitung
  13. Geeignetes Zubehör
  14. Ohne Computer drucken
  15. Fazit

Fotofreude

Zu den Digitalkameras Fotografieren macht Spaß, besonders mit einer Digitalkamera. Ein großes Display hilft bei der Auswahl des Motivs und zeigt anschließend eine Vorschau des Schnappschusses. Ist der nichts geworden, genügt ein Tastendruck, um ihn aus dem Speicher zu löschen. Später am PC oder am Fernseher gibt es dann eine Großansicht. Wer möchte, kann am Computer die Bilder bearbeiten, etwa die Qualität erhöhen oder einen wichtigen Bereich herausstellen.

Auf Papier kommen die Fotos über einen Drucker oder ein Fotolabor, wie schon beim alten Fotofilm. Nun jedoch mit dem Unterschied, dass Sie vorher bestimmen, welche Fotos dort landen und welche Sie nur am Computer betrachten möchten.

Mit und ohne PC

Ein Computer ist für Digitalfotografie gar nicht unbedingt nötig. Moderne Digitalkameras können Fotos direkt nach der Aufnahme bearbeiten – vollautomatisch. Zur Großansicht genügt ein Fernseher oder ein digitaler Bilderrahmen. Zum Ausdruck reicht es, die Kamera direkt an einen Fotodrucker anzuschließen. Für die Entwicklung im Labor schicken Sie die Speicherkarte ein oder übertragen die Bilder im Einzelhandel an einem Automaten. Mit PC übertragen Sie die Bilder dorthin über das Internet.

Damit die Digitalfotografie zu jedem Moment Spaß macht, sollte die Digitalkamera leicht zu bedienen sein und vor allen Dingen hohe Bildqualität abliefern. Beides ist nicht bei jedem Modell der Fall. Daher ist es wichtig, beim Kauf auf entscheidende Details zu achten. Welche das sind und wie Sie eine gute Digitalkamera für Ihre persönlichen Ansprüche finden, klärt diese Kaufberatung. (pr)

Weitere Informationen in der Kaufberatung zu
Digitalen Bilderrahmen


Wie viele Pixel sollen es sein?

Zu den Digitalkameras Megapixel ist das Schlagwort, das bei der Suche nach einer Digitalkamera oft zuerst ins Auge springt. Von 10, 12, 14 und mehr Megapixel ist die Rede und man könnte leicht dem Glauben unterliegen, je mehr Pixel eine Digitalkamera beherrscht desto besser ist sie. Doch das stimmt nur bedingt und lässt sich nicht guten Gewissens verallgemeinern.

Mehr Pixel bedeuten zunächst einmal eine höhere Auflösung des Bildes. Das Bild einer Sechs-Megapixel-Kamera ist aus etwa sechs Millionen Bildpunkten aufgebaut, das Bild einer Zehn-Megapixel-Kamera aus etwa zehn Millionen. Sie kann also sämtliche Details genauer abbilden. Trotzdem kann der Bildeindruck eines Bildes mit geringerer Auflösung sehr viel realistischer und harmonischer wirken.

Mehr Pixel gleich bessere Bilder?

Eine höhere Auflösung ist grundsätzlich gut. Allerdings steigen mit der Auflösung auch die Bildpunkte auf den Sensoren. Diese werden jedoch selten größer, sondern bleiben gleich groß oder müssen sogar schrumpfen, damit die Kameragehäuse klein und flach bleiben können. Somit liegen die winzigen empfindlichen Punkte auf den Sensoren mit steigender Auflösung immer dichter nebeneinander und werden selbst auch immer kleiner. Das führt zu Störungen, die man besonders leicht bei schlechten Lichtverhältnissen erkennt. Dann kommt es schnell zum Bildrauschen. Die Bilder wirken körnig und im Extremfall tauchen gar bunte Pixel auf den Fotos auf.

Entgegenwirken lässt sich Bildrauschen mit dem Einsatz größerer Sensoren. Das ist ein entscheidender Grund, warum Systemkameras und digitale Spiegelreflexkameras (DSLR) bessere Fotos machen. Dort kommen deutlich größere Sensoren zum Einsatz. Wichtige Voraussetzung für gute Bilder mit einer Kompaktkamera ist folglich der Einsatz eines möglichst großen Sensors, der nur eine moderate Auflösung bietet.

Einsatzzweck

Hinzu kommt die Frage, was Sie mit den Bildern machen möchten. Möchten Sie sie nur am PC oder Fernseher betrachten oder auch in hoher Qualität ausdrucken? Für den PC sind Auflösungen, welche die Bildschirmgröße übersteigen eher hinderlich. Grund: Sie müssen die großen Bilder zur kompletten Ansicht verkleinern. Das bedeutet nicht nur zusätzliche Arbeit, sondern stellt auch den Sinn der hohen Auflösung infrage. Für diese Zwecke sind zwei bis drei Megapixel im Grunde vollkommen ausreichend.

Kaufberatungstipp: Wer Fotos ausdrucken möchte, sollte zu einer Kamera mit passender Auflösung greifen. Für Bilder der Größe 10 x 15 Zentimeter (cm) reichen schon zwei Megapixel, für 13 x 18 cm sind drei Megapixel ausreichend und für 15 x 20 cm müssen es eigentlich nicht mehr als vier Megapixel sein. Selbst für einen DIN-A4-Ausdruck genügt eine Digitalkamera mit sechs Megapixel Auflösung. Mit sehr viel höherer Auflösung sehen die Fotos nicht automatisch sehr viel besser aus. Für hohe Bildqualität sind somit Digitalkameras vollkommen ausreichend, die mit sechs bis zehn Megapixel auflösen. Das gibt ihnen auch noch die Möglichkeit, Bildausschnitte mit guter Qualität auszudrucken.

Kaufberatungstipp: Größere Auflösung heißt nicht automatisch besseres Bild. Schauen Sie sich vor dem Kauf möglichst Testbilder der Kameras an und prüfen Sie auch Ihren persönlichen Einsatzzweck.

Pixelanzahl Auflösung (BxH) Druckformat für optimale Ergebnisse (300 dpi) Kategorie
(in Megapixel)
1.920.000 1.600 x 1.200 10 x 15 cm 2
3.145.728 2.048 x 1.536 13 x 18 cm 3
4.320.000 2.400 x 1.800 15 x 23 cm 4
5.895.580 3.008 x 2.008 18 x 27 cm 6
10.036.224 3.872 x 2.592 22 x 33 cm 10
12.212.224 4.288 x 2.848 24 x 36 cm 12
13.716.864 4.536 x 3.024 26 x 39 cm 14

In der Tabelle können Sie ablesen, wie viel Auflösung für eine gewünschte Bildgröße (Druck oder Entwicklung im Fotolabor) mindestens nötig ist.


Das Zoom

Zu den Digitalkameras Beim Zoom, also der Fähigkeit einer Kamera, entfernte Objekte näher an den Betrachter heranzuholen, versuchen pfiffige Marketingstrategen, einigen Kameras mehr Leistung zuzuschreiben, als diese tatsächlich haben. Ihr Zauberwort: Digitalzoom. Hierbei handelt es sich aber eigentlich gar nicht um ein richtiges Zoom, denn das Digitalzoom vergrößert nur den Ausschnitt eines Bildes und erweckt damit den Eindruck einer geringeren Entfernung. Da bei einem Heranzoomen an ein Objekt mehr Details sichtbar werden, die das Digitalzoom jedoch nicht liefern kann, muss die Kamera die fehlenden Details selbst errechnen. Ergebnis: Das Bild wird unscharf und grobkörnig.

Gute Ergebnisse liefert nur das optische Zoom. Es holt entfernte Objekte wirklich näher an den Betrachter heran. Für besonders hohe Zoomleistung sind jedoch zahlreiche Linsen im Objektiv nötig, die alle einen Mindestabstand voneinander haben müssen. Das braucht Platz. Noch mehr Raum benötigt das Objektiv, wenn man das Zoom voll ausreizen möchte. Denn dann muss die Kamera die Entfernung zwischen den Linsen erhöhen. Folge: Das Objektiv fährt nach vorne aus.

Bridgekameras

Besonders hohe Zoomleistung haben so genannte Bridgekameras. Sie haben ihren Namen zu der Zeit bekommen, als sie eine Brücke (engl. bridge) zwischen Kompaktkameras und Spiegelreflexkameras herstellten. Diesen Platz machen ihr aber inzwischen die Systemkameras streitig. Das Gehäuse einer Bridgekamera ist größer als das einer Kompaktkamera. Manche Versionen ähneln optisch einer DSLR. Allerdings lässt sich das Objektiv nicht wechseln. Im größeren Objektiv gibt es mehr Raum für zahlreiche Linsen, so dass diese häufig eine sehr hohe optische Zoomleistung erreichen. Weiterer Vorteil dieser Gattung: Im Kameragehäuse ist Platz für einen größeren Sensor, der Voraussetzung für höhere Bildqualität ist (siehe Kapitel „Bildqualität“ weiter unten). Aber Vorsicht! Nicht jede Bridgekamera besitzt auch einen größeren Bildsensor.

Kaufberatungstipp: Wer gerne zoomt, sollte unbedingt auf ein kräftiges optisches Zoom Wert legen und selbst bei vorhandenem Digitalzoom die Finger von diesem Feature lassen.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
Digitale Spiegelreflexkameras (DSLR)
Systemkameras


Weitwinkel und Makro

Zu den Digitalkameras Makro bezeichnet die Fähigkeit, Nahaufnahmen von Objekten und Gegenständen zu machen. Wer beispielsweise eine Blüte bildfüllend fotografieren möchte, muss sehr nah mit dem Objektiv an sie heran. Nicht alle Kameras können bei sehr geringem Abstand zum Objekt das Bild noch scharf stellen, so dass extreme Nahaufnahmen nicht möglich sind.

Makro

Der Makrobereich einer Kamera gibt an, bei welchem Abstand zum Objekt das Objektiv das Bild scharfstellen kann. Wer gerne und oft Nahaufnahmen machen möchte, sollte eine Kamera wählen, die mindestens fünf Zentimeter Abstand erlaubt, besser ist, wenn man noch dichter an den Gegenstand heran kann. Möchten Sie Gesichter fotografieren, reichen schon 30 bis 50 Zentimeter Abstand.

Kaufberatungstipp: Mit einem Trick überlisten Sie einen eingeschränkten Makrobereich und bannen den gewünschten Gegenstand größer aufs Bild. Vergrößern Sie den Abstand zwischen Kamera und Objekt etwas und wechseln Sie in den Makromodus. Zoomen Sie dann mit dem (optischen) Zoom an das Objekt heran.

Weitwinkel

Soll der Abstand zum Motiv größer sein und sollen gleichzeitig möglichst viele Details aufs Foto gelangen, muss die Digitalkamera einen guten Weitwinkelbereich bieten. Verglichen mit dem Kleinbild sollte dieser bei 28 Millimetern oder auch darunter liegen. Das ermöglicht einen breiteren Bildausschnitt. Eine Weitwinkeleinstellung ist beispielsweise wichtig, um große Gruppen aus geringer Nähe komplett erfassen zu können. Auch innerhalb von Räumen ist dies vorteilhaft, wenn man nicht weit zurückgehen kann, um den Bildausschnitt zu vergrößern.


Das Display

Zu den Digitalkameras Bei den meisten Kameras hat das Display den optischen Sucher bereits vollkommen verdrängt und ist damit die einzige Möglichkeit eine Aufnahmesituation zu betrachten. Bei anderen gibt es immerhin noch einen elektronischen Sucher. Er hat, wie auch der optische Sucher, den Vorteil, ein Motiv auch bei direktem Sonneneinfall noch gut erkennen und Beleuchtung und Schärfe gut beurteilen zu können. Damit ein elektronischer Sucher einen optischen adäquat ersetzen kann, sollte er eine sehr hohe Auflösung bieten. Schön wären mindestens 500.000 bis 600.000 Pixel. Topmodelle erreichen über ein Megapixel.

Bei der Diagonale des Displays gelten mittlerweile 2,5 bis 3 Zoll als üblich. Das entspricht etwa 6,4 bis 7,6 Zentimetern. Manche Digitalkameras bieten große 3,5 Zoll (8,9 Zentimeter) Bildschirmdurchmesser. Einsteigerkameras oder ältere Geräte müssen sich demgegenüber zuweilen mit nur 2 Zoll (5,1 Zentimeter) begnügen. Um das Bild und vor allem die Schärfe beurteilen zu können, sollte die Auflösung des Displays mindestens 300.000 Pixel betragen, besser sind höhere Auflösungen. Auch hier erreichen Top-Modelle über ein Megapixel. Praktisch ist eine aktivierbare Lupenfunktion, um die Bildschärfe am Detail besser beurteilen zu können. Ebenfalls vorteilhaft: ein OLED-Display. Das benötigt weniger Energie als TFT-Displays und schont so den Akku.

Display plus Sucher

Ein großes Display macht auch beim Betrachten oder Vorzeigen der Schnappschüsse eine bessere Figur und hilft bei der Bedienung, besonders wenn es berührungsempfindlich ist. Zudem sind Menüeinträge sind leichter lesbar. Ein optischer Sucher kann dennoch wertvolle Dienste leisten. Beispielsweise um die Batterien zu schonen, indem man das Display beim Fotografieren abschaltet. Schön wäre, wenn das An- und Abschalten automatisch geschieht, wenn sich das Gesicht dem Sucher nähert und wieder davon entfernt.

Kaufberatungstipp: Ein großes Display mit hoher Auflösung ist ein guter Ersatz für einen optischen Sucher. Dennoch ist das Vorhandensein der optischen Alternative ein Plus.


Verwackelte Bilder

Zu den Digitalkameras Unscharfe, verschwommene Bilder sind ein Ärgernis. Besonders unerfreulich ist, wenn man das Malheur erst zuhause bemerkt. Entweder weil man den Schnappschuss nicht kontrolliert hat oder weil das Display den Effekt nicht deutlich genug angezeigt hat. Dann ist es zu spät, die Aufnahme zu wiederholen.

Aus dieser Patsche kann ein Bildstabilisator helfen. Das ist eine Technik, die leichtes Verwackeln ausgleichen kann, so dass die Bilder trotzdem scharf werden. Meist findet man einen Stabilisator bei Kameras mit starkem Zoom, da hier die Verwacklungsgefahr besonders hoch ist. Inzwischen verfügen aber auch immer mehr Kompaktkameras über dieses sinnvolle Ausstattungsdetail. Denn Verwackler drohen nicht nur bei hoher Zoomeinstellung, sondern auch bei schlechter Beleuchtung. Die Funktionsweise: Entweder das Objektiv oder der Bildsensor sind beweglich aufgehängt und können mit elektronischer Hilfe Erschütterungen ausgleichen.

Optisch oder digital

Man unterscheidet zwischen mechanischem, respektive optischem und digitalem Bildstabilisator. Wirklichen Nutzen hat nur die erstgenannte Version, da sie keine negativen Einflüsse auf die Bildqualität hat und nur das macht, was sie soll: zu einem scharfen Bild führen.

Ein digitaler Bildstabilisator hat bei einer digitalen Fotokamera eher Nach- als Vorteile. Denn hier gleichen keine beweglichen Teile die Wackler aus. Vielmehr behilft man sich mit einem Trick: Man erhöht die Bildempfindlichkeit. Diese misst man in ISO (International Standard Organisation). Je niedriger der Wert, desto mehr Licht ist für eine Aufnahme nötig. Je höher der Wert umso weniger. Bei einem hohen ISO-Wert kann man auch in schummerigen Umgebungen knipsen oder bei heller Umgebung die Belichtungszeit verkürzen und damit Verwackeln entgegenwirken.

Nachteil Digital

Das ist eigentlich ein plausibler Trick, führt in der Praxis aber leider zu verschlechterter Bildqualität. Denn durch das Anheben des ISO-Wertes erhöht man auch das Farb- und Bildrauschen. Das Bild wirkt körniger und unschärfer und ist im Extremfall sogar mit zahlreichen Farbpunkten übersät.

Kaufberatungstipp: Ein Bildstabilisator ist eine große Hilfe, auch für Kompaktkameras. Sie sollten jedoch auf einen optischen Stabilisator achten und von der digitalen Variante die Finger lassen.


Der Speicher

Zu den Digitalkameras Im Prinzip kann man bei einer Digitalkamera so viele Bilder machen, wie man will, wenn man denn genügend Speicher hat. Und der ist schnell voll, umso schneller je höher die Auflösung einer Kamera ist. Zwar kann man auch bei einer Zehn-Megapixel-Kamera die Auflösung auf ein Megapixel herunterstellen und somit mehr Bilder auf einem Speicherchip unterbringen, doch ist dann der Vorteil der höheren Auflösung dahin. Je höher also die Auflösung der Kamera, desto größer sollte auch der verwendete Speicherchip sein.

Obendrein sollten Sie bedenken, dass nur unkomprimierte Bilder optimale Fotoqualität liefern. Um ein wenig Speicher zu sparen, kann man die Kompression verwenden. Doch sollte man sie nur sehr vorsichtig einsetzen, denn unter einer starken Kompression leidet die Bildqualität. Problem: Bei zahlreichen Kameras können Sie das Verfahren gar nicht abstellen. Kaufberatungstipp: Stellen sie bei diesen Modellen die geringste Kompression einzustellen.

Zusatzspeicher einplanen

Leider sind die Preise der Digitalkameras so hart kalkuliert, dass ihnen meist nur ein kleiner Speicherchip beiliegt, auf den häufig nicht mehr als eine Hand voll Bilder in optimaler Qualität Platz finden. Kaufberatungstipp: Planen Sie deshalb beim Kamerakauf auch gleich einen größeren Speicherchip mit ein.

Kategorie
(in Megapixel)
Dateigröße unkomprimiert Dateigröße, mit JPEG-Kompression 1:10
3 9 Megabyte 944 Kilobyte
4 12,4 Megabyte 1.296 Kilobyte
5 14,1 Megabyte 1.512 Kilobyte
6 16,9 Megabyte 1.875 Kilobyte
8 22,5 Megabyte 2.500 Kilobyte
10 28,2 Megabyte 3.124 Kilobyte
12 33,8 Megabyte 3.749 Kilobyte
14 39,4 Megabyte 4.374 Kilobyte

Diese Tabelle macht zwei Dinge deutlich: einerseits, wie viel Platz für unkomprimierte Fotos nötig wären und zweitens, wie viel Daten bei der Kompression verloren gehen.

In der folgenden Tabelle haben wir die mögliche Bilderzahl für unterschiedliche Speichergrößen aufgelistet. Zugrunde liegt dabei, dass in jeder Klasse die höchste Auflösung sowie eine mittlere Kompression eingestellt sind. Die Werte gelten nur als Anhaltspunkte und können je nach verwendeter Kamera abweichen.

Kategorie
(in Megapixel)
512 MB 1 GB 2 GB 4 GB 8 GB
3 384 768 1.536 3.072 6.144
4 320 640 1.280 2.560 5.120
5 240 480 960 1.920 3.840
6 192 384 768 1.536 3.072
8 160 320 640 1.280 2.560
10 120 240 480 960 1.920
12 96 192 384 768 1.536
14 65 130 260 520 1.040


Zu
Speicherkarten


Der Auslöser

Zu den Digitalkameras In den Anfangszeiten der Digitalfotografie war der Auslöser ein großes Ärgernis. So lag bei vielen Digitalkameras weit über einer Sekunde zwischen Drücken des Auslösers und Aufnahme des Bildes. Das Problem gilt mittlerweile als gelöst. Allerdings gibt es noch immer Digitalkameras, die sich mehr Zeit lassen als andere, bis sie wirklich auslösen. So kann man schon mal einen entscheidenden Moment verpassen. Ärgerlich!

Doch wie können Sie erkennen, wie schnell eine Digitalkamera auslöst? Indem Sie die technischen Daten genau studieren oder die Testberichte in einschlägigen Magazinen lesen. Viele Hersteller verstecken eine langatmige Auslöseverzögerung gerne im Beschreibungstext und geben beeindruckende Werte ohne Scharfstellung des Autofokus an.

Autofokus mit einbeziehen

Zwar kann die Kamera in der angegeben Zeit ein Foto machen, doch ist das kaum brauchbar, da es vollkommen unscharf sein wird. Denn zum Auslöseverhalten gehört auch die Zeit für das Scharfstellen des Autofokus hinzu. Benötigt eine Digitalkamera eine halbe Sekunde oder länger dafür, ist sie für schnelle Schnappschüsse kaum zu gebrauchen.

Kaufberatungstipp: Möchten Sie echte Schnappschüsse machen, wählen Sie eine Digitalkamera, deren Auslöseverzögerung inklusive Scharfstellen deutlich unter einer halben Sekunde liegt.


Die Stromversorgung

Zu den Digitalkameras Genau wie der Speicher ist auch der Strom ständig knapp. Egal, ob Akku oder Batterien, im Extremfall ist schon nach 50 bis 60 Bildern kein Saft mehr da. Dann heißt es Ersatzakkus oder neue Batterien reinstecken. Hauptgrund für diesen hohen Energiebrauch sind die Displays der Kameras. Sie sind praktisch brauchen aber leider auch viel Strom. Zum Energiesparen kann man sie zwar abschalten und wie von einem altmodischen Fotoapparat gewohnt, durch den Sucher blicken (wenn vorhanden); doch ist damit der halbe Spaß weg. Besser ist, Sie bauen vor und haben immer einen Satz Ersatzbatterien oder Akkus parat.

Dabei ist es sinnvoll, von Beginn an auf Akkus zu setzen. Zwar sind die deutlich teurer als Batterien, doch machen sie sich auf Dauer bezahlt. Kaufberatungstipp: Achten Sie auf hohe Leistungswerte der Akkus. Sie sollten mindestens 2.000 mAh (Milliampere-Stunden) bieten. Mit schwächeren Versionen versagen die meisten Kameras den Dienst.

Bei sehr kompakten Digitalkameras haben Sie allerdings nicht immer die Möglichkeit, herkömmliche Batterie einzusetzen. Diesen setzen die Hersteller oft spezielle Akkus ein, die es nur für die eine oder eine kleine Gruppe von Digitalkameras gibt. Vorteil: Diese sind in der Regel leistungsfähiger und kleiner als Akkus in Batterieform. Nachteil: Ein zweiter Akku kostet meistens mehr als wiederaufladbare Batterien.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
Akkus
Akkuladegeräten


Bildqualität

Zu den Digitalkameras Um Fotos mit besonders hoher Bildqualität schießen zu können, müssen Sie nicht unbedingt eine Systemkamera oder DSLR benutzen. Digitalkameras, die ausgezeichnete Bildqualität liefern, gibt es auch in der Kompaktklasse. Doch woran erkennt man entsprechende Kameras?

Sensor und Optik

Besonders wichtig für hochwertige Bilder ist ein möglichst großer Sensor. Er gibt den Pixeln mehr Platz und vermeidet effektiv störendes Bildrauschen (siehe oben). Weiter wichtig: eine hochwertige Optik. Kommt eine Linse eines bekannten Optikherstellers zum Einsatz, können Sie fast sicher sein, dass diese sehr hochklassig ist. Immerhin hat der Linsenhersteller einen Namen zu verlieren. Ob die Qualität stimmt, können Sie meist klären, wenn Sie sich im Internet verfügbare Beispielbilder sehr genau ansehen.

Neben Sensor und Optik spielt auch das Dateiformat und die mögliche Nachbearbeitung der Fotos eine Rolle. Speichert die Kamera Fotos wie üblich im JPEG-Format, nimmt zuvor ein integrierter Prozessor in der Kamera eine Bearbeitung der Bilder vor und komprimiert anschließend die Daten. Öffnen Sie diese später auf dem Computer, bearbeiten sie und speichern die Daten danach ab, kommt es zu einem Qualitätsverlust, da die Daten bereits zum zweiten Mal komprimiert werden. Das betrifft auch weitere Speichervorgänge im JPEG-Format. Bei jedem erneuten Durchgang leider die Bildqualität.

Rohdaten

Ist eine Digitalkamera aber in der Lage, Daten im Rohdatenformat RAW zu speichern (engl. raw = roh), bleiben die Fotos in der Kamera unbearbeitet und werden nicht komprimiert. Die Bearbeitung findet komplett auf dem PC statt. Besonders schön: Bei Bildern im RAW-Format lassen sich Bildparameter deutlich exakter verändern, so dass die Fotos im Endergebnis natürlicher wirken. Ist die Bearbeitung abgeschlossen, findet die erste und einzige Kompression der Daten statt. Ausnahme: Sie speichern die Daten wiederum unkomprimiert ab. Dann müssen Sie jedoch mit deutlich höherem Speicherplatzbedarf rechnen. Denn RAW-Bilddaten verlangen nach sehr viel Speicherplatz. Schon bei nur fünf Megapixel Auflösung, können Bilder im RAW-Format bis zu 20 Megabyte Platz verlangen. Digitalkameras, die mit zehn, zwölf oder mehr Megapixel auflösen können, erzeugen noch größere Datenmengen.

Schnelle Anschlüsse

Bei solch riesigen Datenmengen wird die Zeit, die eine Kamera zum Verarbeiten der Bilder benötigt, besonders wichtig. Bei der Arbeit mit RAW-Daten sind ein schneller Prozessor und eine fixe Speicherkarte Pflicht. Anderfalls vergehen Sekunden, bis Sie den Auslöser erneut drücken können. Eine schnelle Schnittstelle, wie etwa USB 2.0, zum Übertragen entsprechend großer Datenmengen ist ebenso wichtig, gehört jedoch bei modernen Digitalkameras zum Standard.

Ebenfalls wichtig für optimale Bildqualität: Sie sollten die Kameraautomatik abschalten und die nötigen Einstellungen selbst vornehmen können. Wer sich auskennt und geschickt mit Blende, Verschlusszeit oder auch der Fokussierung hantiert, bekommt schnell spektakuläre und überraschende Ergebnisse. Um die Fototechnik besser erlernen zu könnte, sollten sich die Automatiken jeweils teilweise deaktivieren lassen. So kann man den Lernvorgang auf einen Bereich einschränken.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
Systemkameras
Digitalen Spiegelreflexkameras (DSLR)


Praktische Ausstattung

Zu den Digitalkameras Moderne Digitalkameras nehmen den Fotografen auf Wunsch eine Menge Arbeit ab. Sie erkennen im Bildausschnitt beispielsweise, was man fotografieren möchte. Dazu benötigen sie eine Gesichts- und Motiverkennung. Mit deren Hilfe versuchen sie automatisch die entscheidenden Bildteile herauszufiltern und stellen darauf die Schärfe (den Fokus) ein. Kaufberatungstipp: Je mehr Gesichter die Digitalkamera auf einem Motiv entdecken kann, desto besser wird das Ergebnis. Einen Schritt weiter geht die Lächelerkennung. Ist sie vorhanden und aktiv, löst die Kamera automatisch aus, wenn sie Personen erkannt hat und diese lächeln. Das Ergebnis sollen fröhlichere Fotos sein.

Serienbildfunktion

Bei schnell oder sich plötzlich ändernden Motiven ist es nicht immer einfach, den Auslöser im richtigen Moment zu drücken. Hier kann eine Serienbildfunktion helfen. Sie ermöglicht, dass die Kamera zahlreiche Schnappschüsse nacheinander aufzeichnet. Später sucht man den besten Schnappschuss heraus und löscht den Rest. Besonders gut ausgestattete Digitalkameras können die spätere Auswahl vereinfachen. Sie können die Fotos direkt nach der Aufnahme analysieren und speichern nur die besten Bilder ab. So müssen Sie sich später zwischen weniger Aufnahmen entscheiden. Ebenfalls praktisch: Sichert die Digitalkamera auch Fotos kurz vor und nach dem Speichern der Serienbilder, verpassen Sie keine Schnappschüsse, falls Sie nicht schnell genug waren oder den Finger zu früh vom Auslöser genommen haben.

Geschwindigkeit

Für die Digitalkamera bedeutet der Serienbildmodus großen Stress, da sie sehr viele Daten in kurzer Zeit verarbeiten muss. Um besonders beeindruckende Zahlen in den technischen Angaben zu erreichen, reduzieren viele Kameras im Serienbildmodus die Auflösung. Folge: Die Datenmenge schrumpft und die Digitalkamera kann mehr Bilder am Stück generieren. Kaufberatungstipp: Möchten Sie stets höchste Bildqualität, suchen Sie ein Modell, das viele Fotos mit schneller Abfolge bei höchster Auflösung machen kann.

Videoaufnahmen

Eine kompakte Digitalkamera, die nicht auch bewegte Bilder aufzeichnen kann, finden Sie heute kaum noch. Damit sich diese Funktion jedoch als Ersatz für eine einfache Videokamera verwenden lässt, sollten einige Mindestvoraussetzungen erfüllt sein. Die Auflösung der Videosequenzen sollte ausreichen, um den Schirm eines TV-Gerätes voll auszufüllen. Als Untergrenze für moderne LCD-und Plasma-Fernseher gelten daher 1.280 mal 720 Pixel. Besser für alle, die ein TV-Gerät mit FullHD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) einsetzen, wäre eine Kamera, die das ermöglicht.

Kaufberatungstipp: Neben der möglichen Auflösung ist zudem wichtig, dass die Digitalkamera die Aufnahmen flüssig wiedergeben kann. Dazu ist es nötig, Videos mit 25 Bildern pro Sekunde aufzuzeichnen und abspielen zukönnen, andernfalls ruckeln die Bilder und das Betrachten macht nur wenig Freude. Zur Ausgabe an den Fernseher benötigt eine Digitalkamera einen HDMI-Ausgang.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
Digitalen Videokameras
HDTV
TV- und HiFi-Kabeln


Automatische Bildbearbeitung

Zu den Digitalkameras Sie haben wenig Lust, regelmäßig Bilder am PC nachzubearbeiten? Das muss auch nicht sein. Suchen Sie sich eine Kamera, die Ihnen das abnimmt. Viele Digitalkameras können die Fotos bearbeiten, bevor sie diese auf der Speicherkarte ablegen. Neben einer Farboptimierung und dem Nachschärfen sollte auch eine Retuschefunktion für rote Augen, wie sie beim Blitzen entstehen können, nicht fehlen.

Manche Digitalkameras können aber noch deutlich mehr. Sie bieten beispielsweise an, zu den gewählten Motivprogrammen, die Fotos passend zu bearbeiten. Denkbar ist beispielsweise das Hinzufügen eines Weichzeichners bei einem Portrait oder das Anwenden eines Farbstichs für ein Stillleben. Ebenfalls schön für Portraits: Filter, die die Hauttöne besonders realistisch erscheinen lassen, auf Wunsch leichte Sonnenbräune anfügen und gleichzeitig Hautunreinheiten entfernen.

Aufwendige Zusatzfilter

Besonders praktisch ist auch die Möglichkeit, anspruchsvolle Techniken, wie etwa die Erstellung eines HDR-Bildes, automatisch anwenden zu können. HDR steht für „High Dynamic Range“ und beschreibt Bilder, die einen besonders großen Dynamikumfang aufweisen. Licht und Farben leuchten intensiver und die Kontraste sind kräftiger. Daneben können einige Kameras auch Verfremdungsfilter anwenden, wie man sie von Computerprogrammen her kennt.

Setzen Sie die Filter mit Bedacht ein, können Sie sich das Nachbearbeiten am Computer komplett schenken. Dafür gilt es oft jedoch, ein wenig mit den Einstellungen zu experimentieren, bevor Sie genau wissen, wie Sie die gewünschten Ergebnisse erzielen.

Zwei Versionen speichern

Kaufberatungstipp: Um die Gefahr zu vermeiden, ein Bild verunstaltet zu speichern und dies später am Computer nicht mehr ändern zu können, bieten einige Kameras an, die Fotos im Original und bearbeitet abzuspeichern. Manchmal ist das nur über den Umweg des oben angesprochenen RAW-Formats möglich. Digitalkameras, die das beherrschen, bieten in der Regel die Möglichkeit, neben der Rohdatenversion auch ein JPEG-Foto zu sichern. Letzteres können Sie dann automatisch bearbeiten lassen, während die RAW-Version unangetastet auf dem Speicherchip landet.

Zu
Bildbearbeitungsprogrammen


Geeignetes Zubehör

Zu den Digitalkameras Mit sinnvollem Zubehör lassen sich der Leistungsumfang einiger Kameras und der Komfort deutlich verbessern. Wer beispielsweise zum Übertragen der Bilder in den PC immer unter den Schreibtisch kriechen muss, um das Verbindungskabel anzuschließen, sollte sich den Kauf eines Speicherlesegerätes überlegen. Es wird fest mit dem PC verbunden und nimmt, je nach Ausführung, bis zu fünf unterschiedliche Speicherkarten auf. Obendrein hilft solch ein Gerät, den knappen Strom der Kamera zu sparen, da diese nicht für die Bildübertragung angeschaltet sein muss.

WLAN-Antenne

Hat die Kamera eine WLAN-Antenne integriert und betreiben Sie ein kabelloses PC-Netzwerk, brauchen Sie keinen Kartenleser. Die WLAN-Antenne gibt Ihnen die Möglichkeit, die Fotos von der Digitalkamera kabellos in den Computer zu übertragen. Gleichzeit erhalten Sie durch diese Option Zugang zum Internet. So können Sie etwa ausgewählte Schnappschüsse direkt zu Bilderdiensten hochladen. Die Digitalkamera sollte Ihnen dabei die Wahl lassen, diese mit unterschiedlichen Einstellungen komprimieren zu können oder sie unbearbeitet zu transferieren.

Zusatzlinsen

Auf einige Kameras kann man trotz festem Objektiv Zusatzlinsen befestigen. Sie gestatten, Aufnahmen mit besonderen Effekten wie beispielsweise Weichzeichnung zu versehen. Eine Makrolinse vergrößert den Bereich für Nahaufnahmen. Doch damit ist der Zubehörmarkt längst nicht ausgeleuchtet. Neben dem Genannten gibt es Taschen, Stative, Spritzwasserschutzhüllen etc.

GPS-Funktion

Zusätzlich zum Aufnahmezeitpunkt und Informationen wie Belichtung und anderes können zahlreiche Kameras auch die Positionsdaten aufzeichnen und zusammen mit den Fotos in den Exif-Daten (Exchangeable Image File Format) abspeichern. Mit den Daten und einem Hilfsprogramm, wie etwa dem kostenlosen Webangebot Google Maps, stellen Sie später genau fest, wo Sie eine Aufnahme geschossen haben. Dazu benötigen Sie einen integrierten GPS-Empfänger, wie ihn auch Navigationssysteme verwenden.

Kaufberatungstipp: Eine entsprechende Funktion ist auch nachrüstbar. Dazu brauchen Sie einen so genannten Geo-Tagger. Das ist ein kleines Gerät, das statt der Kamera die Position speichert. Zu ihnen gehört in der Regel eine Software, die nach dem Auslesen der Daten den Aufnahmezeitpunkt der Fotos mit den aufgezeichneten Positionsdaten vergleicht und diese nachträglich zu den Bildinformationen hinzufügt. Besonders praktisch sind Geo-Tagger, die die Speicherkarte aufnehmen können und die Bilddaten auf Knopfdruck entsprechend aktualisieren, bevor die Fotos auf der Festplatte landen. Mit RAW-Daten klappt das aber nicht immer. Dazu ist doch häufig der Weg über eine Software nötig.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
Speicherkartenlesegeräten
Funknetzwerken
Stativen

Zu
Zubehör für Digitalkameras
GPS-Empfängern zum Nachrüsten


Ohne Computer drucken

Zu den Digitalkameras Scheuen Sie den Umgang mit dem PC oder möchten Sie ohne Umwege Ihre Bilder zu Papier bringen? Dann brauchen Sie eine Kamera, die direkt mit einem Drucker kommunizieren kann. Moderne Digitalkameras beherrschen das normalerweise und unterstützen fast ausnahmslos auch gleich den dafür wichtigen Standard Pictbridge.

Pictbridge

Pictbridge erlaubt den Ausdruck auf jedem Drucker, der ebenfalls diese Technik unterstützt. Kamera und Drucker verbinden Sie dazu per USB-Kabel. Die Steuerung erfolgt mit Hilfe des Kameramenüs oder einer Anzeige am Drucker.

Der minimale Funktionsumfang, den die Pictbridge-Technik garantiert, ist die gegenseitige Geräteerkennung und der Druck eines Bildes pro Auftrag. Viele Hersteller gehen aber darüber hinaus und erweitern den Funktionsumfang zum Teil erheblich. So ist beispielsweise auch der Druck mehrerer Bilder pro Durchgang möglich, wie auch das Beschneiden eines Bildausschnitts.

Kaufberatungstipp: Eine andere Möglichkeit, Fotos ohne den Umweg über einen Computer zu nutzen ist der Weg über die Speicherkarte. Viele moderne Drucker haben inzwischen einen Speicherkartensteckplatz und ein Display. An jenem können Sie die Bilder betrachten und die jeweiligen Schnappschüsse zum Druck auswählen.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
Druckern
Fotodruckern


Fazit

Zu den Digitalkameras Die Auswahl an kompakten Digitalkameras ist immens, die Preisspanne ebenfalls. Das Angebot reicht von wenigen Euros bis zu mehreren hundert. Ebenfalls riesig sind die Unterschiede bei der Ausstattung, vor allem aber der erzielbaren Bildqualität. Gerade damit haben vermeintliche Schnäppchen oft ein Problem. Während sich die Ausstattungsliste gut liest, enttäuscht später das Ergebnis.

Dennoch muss Gutes nicht teuer sein. Entscheidend ist, dass die technische Voraussetzung für gute Fotos erfüllt ist. An erster Stelle stehen hier ein möglichst großer Bildsensor und eine moderate Auflösung. Beides sollte bei der Auswahl an erster Stelle stehen. Ebenfalls wichtig ist ein qualitativ hochwertiges Objektiv mit gutem Weitwinkel und überzeugendem Zoom. Die Digitalkamera sollte zudem schnell arbeiten und damit echte Schnappschüsse ermöglichen. Ein optischer Bildstabilisator rundet die Liste der wirklich wichtigen Ausrüstung ab.

Erst danach sollte der Blick auf die Zusatzausstattung fallen. Überlegen Sie sich dabei, was Sie wirklich wollen und was Sie nicht benötigen oder gar als vollkommen überflüssig erachten. Man kann mit einer langen Ausstattungsliste zwar immer wieder Freunde und Bekannte imponieren. Doch muss man dafür bei einer Digitalkamera nicht selten auch tiefer in die Tasche greifen.

Weitere Kaufberatungen aufrufen


Productchoice by specifications

Manufacturers
Resolution 
  von  
  bis   
Optical Zoom (min) 
Min. Focus Range 
View finder 
Display size (min) 
Display Type
Filter size 
Focal lenght
Memory type
Type of battery
Colour
Price (max)or from / to:
     -  €

Tips

Questions?

You can find additional contact info here.