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Kaufberatung Mainboards


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Basisarbeit: ohne gutes Mainboard, kein guter Computer! Das Mainboard entscheidet wie schnell und effektiv Prozessor, Arbeitsspeicher, Grafikkarte, Festplatte und alle anderen Komponenten Daten austauschen können. Vor dem Kauf ist es daher wichtig zu wissen, wie man ein gutes Mainboard von einem schlechten unterscheidet. Diese Kaufberatung gibt Aufschluss!

  1. Dreamteam
  2. Welcher Prozessor?
  3. Bustakt
  4. Chipsatz
  5. Arbeitsspeicher
  6. Festplatteninterface
  7. Formfaktor
  8. PCI-Steckplätze
  9. Anschlüsse
  10. Energiesparfeatures
  11. Kontrolle
  12. Zubehör
  13. Besonderheiten

Dreamteam

Zu den Mainboards Schneller Prozessor gleich schneller PC? Nicht ganz! Zwar ist ein schneller Chip schon die halbe Miete, doch eben nicht alles. Um seine Kraft voll entfalten zu können, braucht der Prozessor eine passende Spielwiese und knackige Mitstreiter. Nur so entsteht ein Topteam. Zentrale Rolle im Team spielt dabei das Mainboards, auch Motherboard oder Hauptplatine genannt. Es ist Basis und Verbindungsstelle für alle wichtigen Komponenten. Dabei ist es wichtig, dass alle untereinander blitzschnell Daten austauschen können. Schnelligkeit ist aber nicht alles, es muss auch reibungslos vonstattengehen. Dafür ist ein Organisator zuständig, der so genannte Chipsatz, das eigentliche Herz des Computers. Der Chipsatz organisiert den gesamten Datenverkehr und sorgt so für reibungslose Zusammenarbeit aller auf der Platine werkelnden Mitstreiter sowie der angeschlossenen Hardware.

Prozessor entscheidend

Beim Kauf eines neuen Mainboards sind mehrere Faktoren wichtig: Die Wahl des Prozessors schränkt die Auswahl des Mainboards bereits gehörig ein, da meist für jeden Prozessortyp ein anderer Steckkontakt, auch Sockel genannt, nötig ist. Die Entscheidung für einen Chipsatz und einen bevorzugten Bustakt für den Datentransfer sowie den idealen Speichertyp grenzt die Auswahl auf nur wenige Mainboards ein. Für die abschließende Entscheidung spielt die übrige Ausstattung eine große Rolle, also etwa die Anzahl der Steckplätze, Grafik- und Soundchips, der Festplattencontroller sowie alle externen Anschlüsse.

Für absolute PC-Cracks stellt die Auswahl des richtigen Mainboards kein Hindernis dar. Anders sieht es bei allen anderen aus: Sie scheuen häufig davor zurück, einen Computer aus Einzelteilen selbst zusammenzuschrauben. Grund: Die hohe Zahl von Abkürzungen und Spezifikationen sowie eine nicht geringe Menge von Fachbegriffen schreckt sie ab. Dem möchten wir hier abhelfen. In den folgenden Kapiteln dieser Kaufberatung erfahren Sie alles, was Sie für eine erfolgreiche Wahl des Mainboards und der dafür nötigen Komponenten wissen müssen. (pr)

Welcher Prozessor?

Zu den Mainboards Die Wahl des Prozessors bestimmt den Sockel, also den Steckplatztyp, den das Mainboard bereitstellen muss. Man kann nicht ein x-beliebiges Board mit jedem Prozessor kombinieren. Denn die Platinen sind auf die Eigenarten und Leistungen des jeweiligen Prozessors zugeschnitten, um dessen Kraft bestmöglich umsetzen zu können.

Intel Core

Möchte man einen modernen Intel-Prozessor einsetzen, der mit mehreren Prozessorkernen arbeitet, kommen für die Hauptplatine zurzeit die Sockel 775 (Sockel T), 1366, 1156 und 1155 in Frage. In Ersteren lassen sich Core-Prozessoren mit 32-Bit genauso betreiben wie die Nachfolger Core 2 Duo oder Quad mit zwei, respektive vier Prozessorkernen.

Der Sockel 1366 ist für den Core i7 (Codename „Nehalem“) und der Sockel 1156 für die Nachfolger Core i5 und i7 (Codename „Lynnfield“) Voraussetzung. In den Sockel 1155 kommen Core-i-Prozessoren der zweiten Generation (Codename „Sandy Bridge“).

Pentium 4 und Celeron

Alte Pentium-4-Prozessoren verlangen nach dem Sockel 478. Hierein kann man auch gleichalte Celeron-Prozessoren montieren, die Intel auf Pentium-4-Technik umgestellt hat. Man erkennt sie am Takt: Alle Modelle, die mit 1,7 Gigahertz oder mehr getaktet sind, basieren auf dieser Technik und benötigen ebenfalls den Sockel 478.

Pentium III und Celeron

Mainboards für alte Pentium-III-Prozessoren und langsame Celerons sind dabei, vom Markt zu verschwinden. Der Einsatz dieser Prozessoren macht heute kaum noch Sinn. Die leistungsfähigeren Nachfolger sind inzwischen so günstig, dass auch das Geld kein Auswahlkriterium mehr ist. Wer dennoch auf diese Versionen setzen möchte, benötigt ein Mainboard mit Sockel 370.

AMD-Prozessoren

Moderne X2-Versionen des Athlon 64 benötigen einen anderen Sockel als die Konkurrenz von Intel. Prozessoren ab der Revision F setzen zwingend den AM2-Sockel voraus. Möglich ist der Einsatz auch im Nachfolger AM2+. Beide Sockel sind miteinander kompatibel, so dass keine Probleme zu erwarten sind. Hauptunterschied: Die neuere Plus-Version des Sockels arbeitet mit der HyperTransport-Version 3.0. Dadurch ist es theoretisch möglich, über 41 Gigabyte pro Sekunde zu übertragen. Die Version 3.1 bewältigt sogar über 51 Gigabyte pro Sekunde (siehe nächstes Kapitel). Auch wenn AM2 und AM2+ kompatibel sind, ist die höhere Geschwindigkeit nur nutzbar, wenn Prozessor und Platine beide den Plus-Standard unterstützen. Auch die anderen Hardwarekomponenten müssen mitspielen, andernfalls schaltet das Board den Arbeitstakt herunter.

Nachfolger des AM2+ ist der Sockel AM3. Diesen benötigen beispielsweise die AMD-Prozessoren Phenom und Phenom II. Hauptunterschied: Der Sockel bietet die Unterstützung von DDR3-Arbeitsspeicher. Besonderheit: Die passenden Prozessoren sind abwärtskompatibel, passen also auch in AM2- und AM2+-Sockel, da sie zusätzlich noch einen DDR2-Speichercontroller beinhalten.

Athlon 64

Eine günstige Alternative für einfache Aufgaben kann noch ein Athlon-64-Prozessor sein. Er war einer der ersten Prozessoren, der 64-Bit-Unterstützung bot und kann doppelt so viele Daten pro Takt verarbeiten wie ältere 32-Bit-Prozessoren. Voraussetzung dafür sind aber Softwaretools, die diese Technik unterstützen, etwa das Microsoft Betriebssystem Windows 7, das es als 32-Bit- und auch als 64-Bit-Version gibt. Ein Athlon-64-Prozessor benötigt ein Mainboard mit Sockel 754.

Sockel A

Ältere AMD-Prozessoren arbeiten im Sockel A, auch Sockel 462 genannt. Sie spielen heute kaum noch eine Rolle. Der Sockel A nimmt Athlon XP-Prozessoren und Durons auf. Wer diese heute noch verwenden möchte, sollte darauf achten, dass das Mainboard die Spannung des jeweiligen Prozessors bieten kann. Das ist nicht immer der Fall, da einige Durons beispielsweise mit einer anderen Spannung arbeiten als Athlon-XP-Prozessoren. Meistens kann ein BIOS-Update helfen. Es sorgt dafür, dass der Prozessor erkannt wird und sämtliche Einstellungen für diesen optimiert werden. Am sichersten ist es aber auf der Webseite von AMD nachzusehen, ob gewünschtes Board und Prozessor harmonieren.

Xeon

Den Xeon-Prozessor setzt man in professionellen Workstations ein. Ältere Prozessorversionen mit Mehrkerntechnik benötigen die Sockel 771 und 775. Moderne Xeons stecken im Sockel 1366, 1156 oder 1155. Für den privaten Einsatz ist dieser Prozessortyp jedoch uninteressant. Man verwendet ihn hauptsächlich in Netzwerkservern.

Opteron

AMDs Antwort auf die Xeon-Modelle von Intel heißt Opteron. Auch hier gibt es unterschiedliche Generationen mit jeweils anderen Anforderungen an die Streckplätze. Zahlreiche Opterons verlangen nach dem Sockel 1207, der Hypertransport bis zur Version 3.1 unterstützt. Einige Versionen finden aber auch in den Sockeln AM2, AM2+ und AM3 Platz. Daneben gibt es auch den F-Sockel in unterschiedlichen Ausführungen. Wie die Xeons sind auch die Opteron-Prozessoren hauptsächlich für den Serverbetrieb gedacht.

Weitere Informationen in der Kaufberatung zu
Prozessoren

Bustakt

Zu den Mainboards Entscheidenden Einfluss auf die Gesamtleistung des PC-Systems hat der Bustakt, den man hinter der Bezeichnung Front-Side-Bus (FSB) findet. Je höher der Bus getaktet ist, desto mehr Daten können von A nach B wandern. Davon profitieren alle Komponenten, am meisten jedoch Arbeitsspeicher und Grafikkarte, da sie die größte Datenmenge bewältigen müssen. Ist der Bus zu langsam, werden weniger Daten transportiert als beispielsweise Prozessor und Arbeitsspeicher verarbeiten könnten. Der Bus wird so zum Flaschenhals und bremst das gesamte System aus.

Nicht unter einem Gigahertz

Auf aktuellen Boards ist der Front-Side-Bus mit 333 oder 400 Megahertz getaktet. Da der Bus die Daten über vier Kanäle gleichzeitig transportiert, spricht man auch von 1.333 oder 1.600 Megahertz (333/400 mal 4). Ältere aber auch günstigere Platinen arbeiten mit 100 bis 266 respektive 400 bis 1.066 Megahertz.

Die theoretisch maximal erreichbare Datenübertragungsrate beim Front-Side-Bus 400 (1.600) beträgt 12,8 Gigabyte pro Sekunde (GByte/s). Bei der 333er Version sind es immerhin noch 10,5 GByte/s.

DMI und Quick Path

Intel hat bei den Chipsätzen ab den Versionen P55 und X58 damit begonnen, den Front-Side-Bus zu übergehen und stattdessen auf noch schnellere Verbindungen zu setzen. Bei der P-Familie setzt man nun auf das so genannte Direct Media Interface (DMI). Die X-Familie verwendet das leistungsfähigere Quick Path Interconnect (QPI) und erreicht damit theoretische Werte von bis zu 25,6 GByte/s für den Datenaustausch zwischen Prozessor und Speicher. Die Bandbreite zum PCI-Bus beträgt maximal 16 GByte/s.

Für den Geschwindigkeitsvergleich schaut man bei DMI und QPI nicht mehr auf die Taktung des Busses, sondern zählt sogenannte Gigatransfers pro Sekunde (GT/s). Ein Gigatransfer steht dabei für eine Milliarde Übertragungen. Für eine typische Datenübertragung von acht Byte bedeutet ein GT/s somit eine theoretische Übertragungsrate von knapp 7,5 Gigabit pro Sekunde. Das sind etwa 56 Gigabyte pro Sekunde.

HyperTransport

AMD-Boards arbeiten mit HyperTransport statt Frontsidebus. Hier gibt es nach wie vor eine North- und eine Southbridge. In der aktuellen Version HyperTransport 3.1 arbeiten die Boards mit 3.200 Megahertz Bustakt. Sie können Daten gleichzeitig in beide Richtungen übertragen, also vom Speicher zum Prozessor und zurück. Pro Richtung erreicht HyperTransport 3.1 einen theoretischen Datendurchsatz von 25,6 Gigabyte pro Sekunde. Berücksichtigt man, dass dieses gleichzeitig in zwei Richtungen möglich ist, liegt die theoretische Gesamtbandbreite bei 51,2 Gigabyte pro Sekunde. North- und Southbridge haben zur Kommunikation bis zu vier Gigabyte pro Sekunde zur Verfügung.

Die Geschwindigkeiten der jeweiligen Versionen im Überblick

HyperTransport Version Bustakt Bandbreite pro Richtung Bandbreite gesamt

HyperTransport Version Bustakt Bandbreite pro Richtung Bandbreite gesamt
1 800 MHz 6,4 GB/s 12,8 GB/s
2 1.400 MHz 11,2 GB/s 22,4 GB/s
3 2.600 MHz 20,8 GB/s 41,6 GB/s
3.1 3.200 MHz 25,6 GB/s 51,2 GB/s

Chipsatz

Zu den Mainboards Wenn man den Prozessor als das Herz des Computers bezeichnete, müsste man dem Chipsatz des Mainboards den Status des Gehirns einräumen. Denn der Chipsatz steuert und verwaltet sämtliche Vorgänge. Häufig teilen sich diese Aufgaben zwei Chips mit den klangvollen Namen Northbridge und Southbridge. Die Northbridge kontrolliert den Prozessor und den Arbeitsspeicher. Die Southbridge übernimmt die Schnittstellen, wie etwa USB, Maus, Tastatur, Netzwerk und Festplattencontroller. Hinzu kommen noch weitere Techniken wie die Verwaltung drahtloser Netze über WLAN oder Bluetooth. Da über sämtliche genannte Schnittstellen immer mehr Daten fließen, zeichnet sich bereits die Southbridge als neuer Flaschenhals ab. Daher gibt es heute schon Chipsätze, bei denen die Netzwerkkontrolle von der Northbridge mit übernommen werden kann.

Schneller Chipsatz wichtig

Der verwendete Chipsatz spielt eine wichtige Rolle. Nur wenn er fix und gut arbeitet, können die Daten schnell über das Board flitzen. Entscheidenden Einfluss auf die Geschwindigkeit haben dabei die in die Chips integrierten Controller. Denn nicht jeder Chip bietet Unterstützung für schnellste Speicher- oder Grafikkartentechnologie. Auch die Integration modernster Festplattencontroller ist nicht bei allen selbstverständlich.

Populäre Chips

Die meisten Chipsätze auf dem Markt stammen von Intel. Danach folgen AMD, Nvidia und VIA. Der verwendete Chipsatz hängt mit der Wahl des Prozessors zusammen. So arbeiten Intel-Chipsätze auch nur mit Intel-Prozessoren und AMD-Chipsätze mit AMD-Prozessoren. Beide Seiten können aber auch noch Unterstützung von etwa Nvidia-Chipsätzen bekommen. Diese Chipsätze sitzen zusätzlich auf dem Mainboard und übernehmen einen Teil der Arbeit.

Intel-Chipsätze

Intel-Chipsätze tragen in der Regel eine zweiziffrige Nummer, der ein Buchstabe vorangeht. Während die Nummer Aufschluss über die Generation gibt, zeigt der Buchstabe den Haupteinsatzbereich an. So steht ein X für Hochleistungschipsätze, die für professionelle Anwender interessant sind. P-Versionen sind kräftige Versionen für den Privatbereich und etwa für Spieler interessant. H- und Z-Versionen sind für normale Heimanwendungen gedacht. Die G-Version ist älter und kommt in einfachen Computern zum Einsatz.

AMD-Chipsätze

Die Chipsätze von AMD beginnen mit einer dreiziffrigen Nummer, denen zwei, einer oder kein Buchstabe folgt. Die erste Ziffer gibt die Generation an und die folgenden den Rang in dieser. Dabei gilt: je größer die Zahlen, desto leistungsfähiger ist der Chipsatz. Folgt die Buchstabenkombination FX, handelt es sich um das jeweilige Topmodell, danach folgen absteigend GX und G. Die Version ohne Buchstabe ist die einfachste.

Eine vollständige Übersicht aktueller Chipsätze finden Sie jeweils auf den Webseiten der Hersteller:
Intel
AMD
Nvidia
VIA

Kaufberatungstipp: Mainboards mit identischem Chipsatz bieten kaum Geschwindigkeitsunterschiede, hier kann man sich bei der Auswahl voll auf die Zusatzausstattung konzentrieren. Zwischen den verschiedenen Chipsätzen gibt es aber zum Teil erhebliche Unterschiede. Diese liegen meist in der Busgeschwindigkeit und der Unterstützung der Speichertechnologie.

Integrierte Grafik

Einige Chips bieten bereits Grafikunterstützung im Chipsatz, was eine Grafikkarte theoretisch überflüssig macht. Allerdings sind das häufig einfache Lösungen, die nur für Büroanwendungen, Internet surfen und einfache Spiele genügen. Für grafikintensivere Aufgaben wie Bildbearbeitung, Videoschnitt oder aufwendige PC-Games sind diese Chips häufig nicht zu gebrauchen.

Weitere Extras sind im Chipsatz integrierte Firewire-Kompatibilität und auch eine Firewall, welche die Anschaffung zusätzlicher Hard- oder Software zum Datenschutz überflüssig machen kann.

Arbeitsspeicher

Zu den Mainboards Damit die Arbeit möglichst flott geht und der PC bei der Verarbeitung großer Datenmengen nicht einknickt, ist es wichtig, ausreichend Arbeitsspeicher zu installieren. Folglich sollte das Mainboard genügend Steckplätze zur Verfügung haben. Denn bei ausreichend großer Anzahl muss man bei späterer Erweiterung nicht gleicht alte Chips wegwerfen, sondern kann einfache neue Bausteine zusätzlich installieren.

Besonderen Einfluss auf die Geschwindigkeit hat der Umfang der Datenmenge, die der Prozessor zum Speicher schicken kann. Alte SDRAM-Speicherbausteine sind in der Lage, gut ein Gigabyte in der Sekunde aufzunehmen. Neuerer DDR-RAM-Speicher (DDR: Double Data Rate) kann zur gleichen Zeit die doppelte Menge also gut zwei Gigabyte transportieren.

Zweikanal-Turbo

Moderne Chipsätze stellen zwei Kanäle (Dual Channel) für die Datenübertragung zum Arbeitsspeicher zur Verfügung, so dass noch einmal die doppelte Datenmenge auf die Reise gehen kann. Weiter steigern lässt sich dieser Wert durch den Takt, mit dem die Daten über den Bus wandern. Gemessen wird er in Megahertz. So arbeitet beispielsweise ein DDR-333-Baustein mit 333 Megahertz. Im besten Fall sind so bis zu 6,4 Gigabyte übertragbar. Welche Datenmenge die jeweiligen Speicherbausteine übertragen können, sehen Sie in der Tabelle.

Speicher
(Megahertztakt)
Kanäle Bandbreite
(Gigabyte/Sekunde)
DDR 266 1 (64 Bit) 2,1
DDR 266 2 (128 Bit) 4,2
DDR 333 1 (64 Bit) 2,6
DDR 333 2 (128 Bit) 5,3
DDR 400 1 (64 Bit) 3,2
DDR 400 2 (128 Bit) 6,4

DDR2-RAM

Noch fixer geht die Weiterentwicklung, der DDR2-Speicher, zu Werke. Bei diesem Typ hat man die Spannung von 2,5 auf 1,8 Volt gesenkt und gleichzeitig den Rechentakt erhöht. DDR2 ist eine Weiterentwicklung des zuvor beschriebenen DDR-Speichers, aber aufgrund der gesenkten Spannung nicht kompatibel mit den DDR-Steckplätzen auf dem Mainboard. Weiterer Unterschied: Er verfügt über 240 Steckkontakte gegenüber 184 vom DDR-Speicher. Zudem befindet sich die mittlere Aussparung an einer anderen Stelle im Modul, so dass es schon mechanisch unmöglich ist, den Speicher in einen DDR-Slot einzusetzen. DDR2-RAM kann deutlich mehr Daten pro Sekunde verarbeiten. Spitzenchips erreichen im Dual-Channel-Betrieb nahezu die 20-Gigabyte-Grenze. Die genauen Werte finden Sie in der folgenden Tabelle.

Speicher
(Megahertztakt)
Kanäle Bandbreite
(Gigabyte/Sekunde)
DDR2 400 1 (64 Bit) 3,2
DDR2 400 2 (128 Bit) 6,4
DDR2 533 1 (64 Bit) 4,3
DDR2 533 2 (128 Bit) 8,5
DDR2 667 1 (64 Bit) 5,3
DDR2 667 2 (128 Bit) 10,6
DDR2 800 1 (64 Bit) 6,4
DDR2 800 2 (128 Bit) 12,8
DDR2 1066 1 (64 Bit) 8,5
DDR2 1066 2 (128 Bit) 17

DDR3-RAM

Aktuell ist DDR3-Arbeitsspeicher. Er beruht auf dem Vorgänger DDR2. Erneut hat man hier die Betriebsspannung gesenkt. In diesem Fall von 1,8 auf 1,5 Volt. Manche haben sogar nur eine Spannung von 1,35 Volt. Gleichzeitig stiegen auch die Taktraten auf bis zu 1.600 Megahertz. DDR3-Chips passen nicht in jeden DDR2-Steckplatz. Nur wenn der Board-Hersteller dies ausdrücklich erwähnt, kann man auf die schnelleren Speichermodule setzen.

Übersicht über die technischen Werte:

Speicher
(Megahertztakt)
Kanäle Bandbreite
(Gigabyte/Sekunde)
DDR3 800 1 (64 Bit) 6,4
DDR3 800 2 (128 Bit) 12,8
DDR3 1066 1 (64 Bit) 8,5
DDR3 1066 2 (128 Bit) 17
DDR3 1333 1 (64 Bit) 10,6
DDR3 1333 2 (128 Bit) 21,2
DDR3 1600 1 (64 Bit) 12,8
DDR3 1600 2 (128 Bit) 25,6

Weitere Informationen in der Kaufberatung zu
Arbeitsspeicher

Festplatteninterface

Zu den Mainboards Da die Festplatte zu den langsamsten Gliedern der PC-Kette zählt, sollte man für ein fixes System auf eine wirklich schnelle Schnittstelle achten, die mindestens 100 Megabyte Daten in der Sekunde über den Bus schicken kann. In der Regel ist ein entsprechender Controller bereits im Chipsatz, genauer gesagt in der Southbridge, integriert. Er ließe sich zwar bei Bedarf auch noch nachrüsten, allerdings nur auf Kosten eines freien PCI-Steckplatzes.

Paralleles ATA

Die eigentliche Wahl sollte man treffen zwischen der Standard-Technik ATA und der erweiterten und verbesserten Variante Serial-ATA. Die Standardversion hat mit einer möglichen Bandbreite von 133 Megabyte in der Sekunde die technische Grenze dieser Technik erreicht. Allerdings sind sowohl 100 wie auch 133 Megabyte Daten pro Sekunde richtig schnell und sicher kein Fehlgriff. Wer Festplatten mit mehr als 120 Gigabyte Größe anschließen möchte, ist auf die schnellere Variante, die auch die Bezeichnung Ultra DMA trägt, angewiesen.

Serielles ATA

Serial-ATA-Controller haben die gestandene parallele ATA-Technik fast abgelöst. Man findet sie in allen wichtigen Chipsätzen und auf nahezu jedem Mainboard. Serial-ATA ist heute Standard. Kein Wunder, verspricht diese Festplattentechnik doch höchste Datenraten und leichtere Verkabelung. Es gibt sie in drei Versionen: Serial-ATA 150, Serial-ATA 300 und Serial-ATA 600. Die Ziffern geben jeweils die maximale Datenübertragungsrate an, also 150, 300 und 600 Megabyte pro Sekunde.

Weiterer Vorteil von Serial-ATA: Bis zu sechs Geräte sind an einen Controller anschließbar. Bei Ultra DMA sind es dagegen nur vier. Wer mehr anschließen möchte, bräuchte einen zweiten Controller. Kaufberatungstipp: Verwenden Sie aufgrund der Vorteile stets Serial-ATA, auch wenn das Mainboard beide Anschlussmöglichkeiten bietet.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
Festplatten
SSDs

Formfaktor

Zu den Mainboards Der Formfaktor des Mainboards bezeichnet die Größe der Platine, die Position der Befestigungsschrauben sowie die Lage der externen Anschlüsse und der internen Komponenten. Mainboard und PC-Gehäuse müssen denselben Formfaktor verwenden, da sie sonst nicht zusammenpassen.

ATX

Zu erkennen ist der verwendete Formfaktor an einem Buchstabenkürzel. Standard und sehr verbreitet ist ATX (AT Extended), Nachfolger des inzwischen veralteten AT (Advanced Technology). Für kleine Gehäuse gibt es eine geschrumpfte Version mit der Bezeichnung Mini-ATX oder MATX. Daneben gibt es noch weitere Varianten wie etwa F-ATX. E-ATX bezeichnet ein Mainboard mit zwei Prozessorsockeln. Wer unsicher ist, ob er noch ein altes AT-Gehäuse oder bereits ein ATX-Gehäuse besitzt, erkennt dies an einem Netzschalter hinten am Gehäuse. Den haben nur ATX-Gehäuse, bei AT-Versionen fehlt er.

Eine weitere Variante ist LPX (Low Profile Extended). Es handelt sich dabei um eine abgewandelte Variante des ATX-Designs, speziell für flache Gehäuse. Für besonders kleine Gehäuse gibt es Mini LPX.

ITX

Auch ITX spielt eine Rolle, meist in der verringerten Bauform Mini-ITX. Die Mainboards sind sehr klein und kompakt und eignen sich gut für kleine PC-Gehäuse. Es ist kein spezielles Netzteil erforderlich. An ITX lassen sich ATX-Netzteile anschließen. Gleiches gilt für das Gehäuse. ITX-Netzteile sind kompatibel zu ATX-Gehäusen

BTX

Vor einigen Jahren versuchte Intel mit BTX einen neuen Formfaktor zu etablieren. Er sollte eine bessere Kühlung und verringerte Geräuschentwicklung ermöglichen. Neben einer Standardgröße stellte man auch die verkleinerte Version MicroBTX und mit PicoBTX auch einen Winzling vor. Bei den Mainboard-Herstellern traf BTX jedoch auf wenig Gegenliebe, so dass man den Standard bei Hauptplatinen nur selten findet. Lediglich in fertig konfigurierten PC ist er zuweilen anzutreffen.

Kaufberatungstipp: Kontrollieren Sie stets die Bauform des Gehäuses und sehen Sie im Handbuch oder auf der Webseite des Herstellers nach, welchen Formfaktor das Mainboard haben muss, um darin arbeiten zu können.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
Desktop-PCs
Barebones

Zu
PC-Gehäusen

PCI-Steckplätze

Zu den Mainboards PCI (Peripheral Component Interconnect) stand früher nur als Kürzel für Erweiterungskarten-Steckplätze. Heute findet man hinter diesem Kürzel auch den Steckplatz für Grafikkarten. Da die Schnittstelle inzwischen modernisiert ist und mehr Daten pro Sekunde übertragen kann, heißt sie nun PCI Express oder kurz: PCIe. Einen Zwischenschritt stellt die Version PCI Extended, kurz PCI-X, dar. Auch diese Version ist inzwischen von PCIe verdrängt. Aktuell ist die Version PCIe 2.0, die Datenübertragungsraten von bis zu 16 Gigabyte pro Sekunde ermöglicht. Beim Nachfolger, der Version PCIe 3.0, werden es bis zu 32 Gigabyte pro Sekunde sein.

Im Zusammenhang mit Grafikkarten trifft man auch auf das Kürzel PEG. Das steht für PCI Express for Graphics. Es handelt sich im Prinzip um einen normalen PCI-Express-Steckplatz, der jedoch mehr Strom bereitstellen kann. Denn Grafikkarten benötigen häufig mehr Strom als andere Erweiterungskarten. Standard-PCIe-Versionen liefern bis zu 25 Watt, ein PEG-Steckplatz demgegenüber mit bis zu 75 Watt die dreifache Menge.

Zwei oder mehr Grafikkarten

Besonders leistungsfähige Platinen haben sogar mehrere solcher Steckplätze und können beispielsweise bis zu vier Hochleistungsgrafikkarten ansteuern. Sind mehrere PEG-Schächte mit je einer Grafikkarte bestückt, steht aber nicht automatisch allen Karten die gleiche Bandbreite zur Datenübertragung zur Verfügung. So kann es sein, dass nur eine Karte ungehindert Daten austauschen kann, während die übrigen sich jeweils mit der halben Bandbreite begnügen müssen.

Andere Erweiterungskarten arbeiten jedoch in der Regel im herkömmlichen Steckplatz, so dass auch davon genügend freie Steckplätze zur Verfügung stehen sollten. Denn deren Anzahl schwankt ganz gewaltig. So gibt es Platinen, die nicht einmal drei Steckplätze anbieten. Andere dagegen sind mit bis zu sechs PCI-Steckplätze geradezu üppig bestückt.

Übersicht über PCI-Express

Version max. Bandbreite PCIe 1.0 PCIe 2.0 PCIe 3.0
PCI Express x1 0,25 GB/s 0,5 GB/s 1 GB/s
PCI Express x2 0,5 GB/s 1 GB/s 2 GB/s
PCI Express x4 1 GB/s 2 GB/s 4 GB/s
PCI Express x8 2 GB/s 4 GB/s 8 GB/s
PCI Express x16 4 GB/s 8 GB/s 16 GB/s
PCI Express x32 8 GB/s 16 GB/s 32 GB/s

Übersicht PCI-X

Version Bandbreite
PCI-X 1.0 1 GB/s
PCI-X 2.0 (266) 2,1 GB/s
PCI-X 2.0 (533) 4,3 GB/s


Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
Grafikkarten
Controller-Karten
TV-Karten
Netzwerkkarten
Soundkarten

Anschlüsse

Zu den Mainboards Neben ausreichend internen Anschlüssen sind die externen besonders wichtig. Wer nicht Gefahr laufen möchte, schnell sämtliche Anschlüsse mit Steckern zu verstopfen, sollte Wert auf viele Anschlüsse legen. Am besten man geht nach dem Motto vor: Kontakte kann man nie genug haben. Denn ehe man sich versieht, sind die meisten Anschlüsse belegt. Immerhin wollen neben Drucker, Maus und Bildschirm auch noch MP3-Player, Joystick, Scanner, Digicam und vieles mehr Daten mit dem PC austauschen.

Netzwerk

Wer per DSL ins Internet geht oder das demnächst tun möchte, braucht obendrein einen Netzwerkanschluss. Praktisch für den drahtlosen Datenaustausch mit anderen PCs, dem Handy oder entsprechend funkenden Druckern und anderen Geräten sind auch WLAN und Bluetooth. Kaufberatungstipp: Achten Sie darauf, dass nicht nur die entsprechenden Funkchips auf dem Mainboard stecken, sondern auch die dazugehörigen Antennen. Fehlten diese, wäre eine Zusatzinvestition fällig.

USB und Firewire

USB und Firewire sollten bei einem modernen PC ebenfalls nicht fehlen. Diese Anschlüsse sind für den schnellen Datenaustausch mit externen Festplatten, Scannern sowie für den Anschluss einer digitalen Videokamera nötig. Hier sollten jeweils die aktuellsten Versionen zum Einsatz kommen, damit die Schnittstelle nicht zum Flaschenhals wird. Für USB heißt das die Version 3.0 und bei Firewire die Version 800. Ein schöner Mehrwert sind zusätzliche Anschlüsse älterer Versionen wie USB 2.0 oder Firewire 400. Obwohl die neuesten Anschlüsse auch die älteren Standards unterstützen, ließen sich an jenen Schnittstellen Geräte mit älteren Anschlüssen betreiben, die die Leistungsfähigkeit der modernen Schnittstellen gar nicht ausnutzen können.

Zu den guten inneren Werten zählt ein in den Chipsatz integrierter Soundcontroller, der inklusive Surround-Dekoder den Ton fürs Heimkino oder das PC-Game aufbereiten kann. Mancher Chipsatz unterstützt gar Raid-Technik, damit kann man Datenströme auf zwei oder mehr Festplatten aufteilen und so die Übertragungsrate vervielfachen.

Auf alte Schnittstellen achten

Kaufberatungstipp: Achten Sie ebenfalls darauf, dass der Hersteller nicht bei vermeintlich veralteten Schnittstellen gespart hat. Denn hin und wieder fehlen schon mal die klassische serielle Schnittstelle (RS 232) oder der Parallelport. Alte Geräte sind dann schnell wertlos oder es ist die Anschaffung einer Schnittstellenkarte nötig. Das kostet nicht nur extra, solch eine Karte belegt auch einen wertvollen Steckplatz.

Lüfter

Kaufberatungstipp: Denken Sie auch an die Lüfter. Moderne Hardware ist sehr leistungsfähig und entwickelt daher nicht selten hohe Betriebstemperaturen. Die Wärme sollte dazu möglichst effektiv und leise das PC-Gehäuse verlassen können. Je mehr Lüfteranschlüsse, desto besser. Grund: Mehrere Lüfter teilen sich die Arbeit. Das ist sehr effektiv, führt somit zu langsamen Umdrehungsgeschwindigkeiten und erzeugt dadurch weniger störende Geräusche. Schon mit zwei Lüftern lässt sich die Luft gezielt in eine vorgegebene Bahn lenken. Gäbe es nur einen Lüfter, müsste dieser viel schneller drehen. Er wäre somit deutlich lauter. Kaufberatungstipp: Denken Sie auch an Temperaturfühler. Diese sind zum Ermitteln der Temperatur nötig. Sie sollten dem Mainboard beiliegen.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
USB
Bluetooth
WLAN
Netzwerken
Schnittstellen
PC-Kühlung

Energiesparfeatures

Zu den Mainboards Besonders pfiffig sind die Energiesparfeatures Save-to-RAM und Save-to-Disk. Unterstützt ein Board diese Techniken, lässt sich in Arbeitspausen viel Energie sparen. So bedeutet die Funktion Save-to-RAM, dass der PC sämtliche benutzte Anwendungen und Dokumente in den Arbeitsspeicher verlagert und den gesamten Rest des PC in den Ruhezustand schickt. Berührt man eine Taste, ist der PC umgehend wieder betriebsbereit, lange Wartezeiten treten nicht auf. Im Ruhemodus verbraucht der PC dabei gerade mal drei Watt.

Noch einen Schritt weiter geht die Funktion Save-to-Disk. Ist sie aktiviert, speichert der PC die Daten nicht im Arbeitsspeicher, sondern auf der Festplatte. Auch hier stehen sämtliche Daten nach einem Tastendruck auf den Powerschalter umgehend zur Verfügung. Besonderer Vorteil gegenüber der Arbeitsspeichervariante: Die Daten überstehen auch einen Stromausfall unbeschadet.

Kaufberatungstipp: Vor Stromausfall und Stromschwankungen schützt auch eine unterbrechungsfreie Stromversorgung, kurz USV. Diese Geräte stecken zwischen Computer und Steckdose und filtern den Strom. Fällt der Strom aus oder liefert die Steckdose zu wenig Energie, springt der Akku der USV ein.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
USV
Stromkabeln und Steckdosenleisten

Kontrolle

Zu den Mainboards Sicherheit und Unterstützung bei eventueller Fehlersuche sollten nicht zu kurz kommen. Denn ein überhitzter Prozessor kann das Ende des Mainboards bedeuten und eine nicht enden wollende Fehlersuche das Ende der Geduld. Für beide Probleme gibt es aber Lösungen. So integrieren einige Hersteller Thermowiderstände auf dem Board, die bei Erreichen einer über das BIOS einstellbaren Temperatur das System abschalten. Noch pfiffiger sind Thermodioden, die nicht nur das System zum Abschalten veranlassen können, sondern eine temperaturgerechte Kühlung des Systems bewirken. Je kühler es ist, desto langsamer dreht der Lüfter und umso leiser ist das Betriebsgeräusch. Klasse!

Kaufberatungstipp: Praktisch bei der Fehlersuche ist die Anzeige von Fehlercodes mittels LEDs direkt auf der Platine. Einfach Code ablesen, im Handbuch nachschlagen und schon ist der Fehler eingekreist und kann behoben werden.

Weitere Informationen in der Kaufberatung zu
PC-Kühlung

Zubehör

Zu den Mainboards Nicht zu unterschätzen ist mitgeliefertes Zubehör. Treiber und BIOS als Sicherheitskopie auf CD oder DVD sollten selbstverständlich sein, genauso ein deutschsprachiges und ausführliches Handbuch. Nützlich sind auch Softwaretools, die den Zustand der Hardware analysieren. Nicht serienmäßig sind Kabel, beispielsweise für Festplattencontroller und auch spezielle Slot-Bleche, die USB- und andere Anschlüsse nach außen führen. Auch eine Wärmeleitpaste gehört nur bei manchen Anbietern zum guten Ton. Je größer der Lieferumfang des Mainboards ist, desto schneller und billiger wird die mitunter mühselige Suche im Zubehörshop. Im Idealfalls kann sie ganz unterbleiben.

Zu
Zubehör für Mainboards
Wärmeleitpasten

Besonderheiten

Zu den Mainboards Da ein PC immer noch nicht so schnell betriebsbereit ist wie das Autoradio, ist es ein echter Vorteil, wenn das Board über Schnellstartfunktionen verfügt, welche die Wartezeit verkürzen. So kann man guten Gewissens auf die immer wiederkehrende Kontrolle des Arbeitsspeichers beim Einschalten oder Neustart verzichten. Gute Boards sollten diesen Test per BIOS deaktivieren können. Der Performanzgewinn ist ungemein, denn etliche Sekunden sind nötig, um den Speicher genauestens zu überprüfen. Genauso ist der Test des Floppy-Laufwerks unnötig und sollte sich ebenfalls ausschalten lassen.

Kaufberatungstipp: Je mehr Standardroutinen sich abschalten lassen, desto besser. Im Idealfall kann man die Dauer des Startvorgangs so locker um bis zu 70 Prozent verkürzen.

Kaufberatungstipp: Deutlich schneller kann ein PC starten, wenn Sie statt einer herkömmlichen Festplatte eine auf Flashspeicher basierende SSD installieren. Dieser Speichertyp ist etwas teuer, schlägt eine Festplatte jedoch in nahezu allen Geschwindigkeitstest – teilweise sogar sehr deutlich. Um den Umstieg nicht allzu kostenintensiv zu machen, aber dennoch einen spürbaren Geschwindigkeitsvorteil zu erzielen, können Sie eine kleine SSD nur für das Betriebssystem verwenden und alle anderen Daten auf einer großen Festplatte speichern.

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